Samstag 18. März 2017

Gesundheit & Medizin | 18.03.2017

Gefährliche Bakterien oder gefährliche Pharmaindustrie? (2 von 2)

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Gefährliche Bakterien oder gefährliche Pharmaindustrie? Samstag, 18.03.2017 (2 von 2)

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete am 28. Februar, dass: „Die WHO hat erstmals eine Liste mit einem Dutzend Bakterien veröffentlicht, für deren Bekämpfung dringend neue antimikrobielle (das meint bakterienhemmende) Medikamente entwickelt werden müssten...

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Gefährliche Bakterien oder gefährliche Pharmaindustrie? 18.03.2017

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete am 28. Februar folgendes: „Die WHO hat erstmals eine Liste mit einem Dutzend Bakterien veröffentlicht, für deren Bekämpfung dringend neue antimikrobielle (das meint bakterienhemmende) Medikamente entwickelt werden müssten. Die Liste nennt zwölf Bakterienstämme als „die größte Gefahr für die menschliche Gesundheit“.“ Die Idee, dass bestimmte Mikroben – allen voran Pilze und Bakterien – die Gegner des Menschen seien, weil sie bestimmte Krankheiten verursachen und daher mit speziellen Medikamenten bekämpft werden müssten, ist heutzutage in der Denkstruktur vieler Menschen verankert. Doch wie kam es dazu? Ein Blick zurück in die Geschichte zeigt, dass vor allem zwei Wissenschaftler, die Mikrobiologen Louis Pasteur in Frankreich und Robert Koch in Deutschland, diese Lehre der schädlichen Bakterien im 19. Jahrhundert vorantrieben. Bakterien wurden erstmals im Jahre 1676 mittels eines Mikroskops dargestellt. Pasteur selbst vertrat zu Lebzeiten folgende Theorie: Gesundes Gewebe ist gleichbedeutend mit steril, also keimfrei. Er lehrte, dass in einem gesunden Körper Bakterien nicht nachgewiesen werden können. Der Arzt Dr. Claus Köhnlein und der Wissenschaftsjournalist Torsten Engelbrecht haben in ihrem Buch „Virus-Wahn“ ausführlich über Pasteur und Koch recherchiert. Sie schreiben, dass seit langem Pasteurs Theorie widerlegt wurde. Denn in Tierversuchen waren alle Tiere, die völlig keimfrei gehalten wurden, schon nach wenigen Tagen tot. Dazu zeigen aktuelle Forschungen, dass Bakterien für den Menschen lebenswichtig sind. Eine Forschungsarbeit aus dem Jahre 2004, die in der Fachzeitschrift „Nature Biotechnology“ veröffentlicht wurde, zeigte auf, dass Forscher allein im menschlichen Verdauungstrakt auf rund 100 Billionen verschiedene Bakterien und Pilze stießen. Der für die Forschungsarbeit Verantwortliche, Professor Jeremy Nicholson, zieht den Schluss, dass der Mensch als ein eigenes, von Mikroorganismen beherrschtes, Ökosystem betrachtet werden könne. Gibt es trotzdem auch für den Menschen gefährliche Bakterien, die die größte Gefahr für die menschliche Gesundheit bilden, wie von der WHO und der Pharmaindustrie dogmatisiert wurde? Köhnlein und Engelbrecht schreiben zur Frage, inwiefern Bakterien für den Menschen schädlich sind, folgendes: „Man bedenke nur, dass ohne das Auftreten der Bakterien menschliches Leben gar nicht denkbar wäre. (…) Alles in der Natur – ob auf Zell- oder Körperebene – geschieht im Gleichgewicht. (…) Bakterien leben nicht isoliert in freier Atmosphäre, sondern sie kommen immer im Verband von Zellen und Gewebeteilen vor.“ Auf die Frage, warum bei sehr vielen Krankheiten sogenannte „gefährliche“ Bakterien nachweisbar sind, stelle sich laut Köhnlein und Engelbrecht immer die Frage, was zuerst komme: die Bakterie oder deren Nährboden? So sei die Antwort immer, dass das Umfeld die Mikrobe gedeihen ließe. Dies würde auch erklären, warum so viele angeblich auch schädliche Bakterien wie z.B. Streptokokken auf der Haut zu finden seien und dort keinen erkennbaren Schaden anrichten. Bakterien würden erst dann schädlich, wenn sie genügend Nährboden haben und sich infolge davon ungleichgewichtig vermehren. Deshalb sei es die Umwelt und somit die Umgebung der Bakterien, die sie gedeihen lassen. Bakterien erzeugten nicht direkt eine Krankheit im Menschen. Vielmehr sei es so, dass ein Ungleichgewicht, wie z.B. ein geschwächtes Immunsystem, die Bakterien zum Wachsen bringe. Körperliches Ungleichgewicht entstehe zumeist durch Vitamin-, Mineralien- oder Bewegungsmangel, ebenso aber auch durch Drogen-, übermäßigen Alkohol- oder Zuckerkonsum. Erst durch entsprechende negative Randbedingungen also würden eigentlich in sich harmlose Bakterien zu gefährlichen. Dies sei auch bei der Cholera der Fall gewesen, eine schwere Durchfallerkrankung, die in den aufstrebenden Industrienationen im 19. Jahrhundert häufig vorkam. Als Auslöser beschuldigten die Anhänger von Pasteur die Cholerabakterien. Dabei wurde völlig außer Acht gelassen, dass die an Cholera erkrankten Personen täglich ungeklärtes und sichtbar verunreinigtes Wasser tranken, das mit Industriechemikalien und Exkrementen durchsetzt war, und auch ansonsten einer schlechten Lebensqualität unterlagen. Die Cholerabakterien konnten sich aufgrund des verschmutzten Trinkwassers vermehren und die geschwächten Menschen infizieren. Durch verbesserte Trinkwasser- und Lebensqualität konnte die Cholera schließlich zurückgedrängt werden. Doch bei der WHO und der Pharmaindustrie kommt es trotz dieser eigentlich bekannten Tatsachen zu keinem Umdenken. Bis heute werden viele Bakterien als für den Menschen gefährlich bezeichnet und für den Ausbruch von Krankheiten ursächlich verantwortlich gemacht, ohne die tatsächlichen Ursachen negativer Randbedingungen zu erwähnen. Dies hat zur Folge, dass fast jährlich neue Impfstoffe gegen z.B. Bakteriengifte produziert werden und der Ruf nach besseren bakterienhemmenden Medikamenten immer lauter wird. So wird eine Medizinindustrie erhalten, die jedes Jahr mehr Profit abwirft, aber auf einer überholten und klar widerlegten Erkrankungsthese basiert. Daher muss bezweifelt werden, ob die Pharmaindustrie wirklich dem Wohle der Bevölkerung dient. Vielmehr scheint die Lehre der angeblich „gefährlichen Bakterien“ einzig dem Wohle der Pharmaindustrie zu dienen.

von ch

Quellen/Links: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/who-veroeffentlicht-liste-mit-toedlichsten-bakterien-14902849.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Bakterien
Buch „Virus-Wahn“ – Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht, Torsten Engelbrecht, Claus Köhnlein

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