Samstag 28. Oktober 2017

Medienkommentar Gesundheit & Medizin

Weltpoliotag: Pestizide als Polio-Auslöser verschwiegen (1 von 1)

Am 28. Oktober findet jährlich der Weltpoliotag statt. Da laut der WHO ein Virus der Auslöser für Polio sei, wird an diesem Tag weltweit für die Durchführung der Schluckimpfung geworben. Aber ist wirklich ein Virus die Ursache? Der Arzt Dr. Claus Köhnlein und der Medizin-Journalist Torsten Engelbrecht haben Hinweise gefunden, dass eher Vergiftungen durch industrielle und landwirtschaftliche Verschmutzung eine Rolle spielen. Sehen Sie weitere Hinweise und Forschungsergebnisse und gehen sie mit Kla.TV der Frage nach, ob die Virustheorie noch haltbar ist und um was es der WHO eigentlich geht.

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Weltpoliotag: Pestizide als Polio-Auslöser verschwiegen 28.10.2017

Der Weltpoliotag wurde erstmals im Jahre 1988 von der WHO ins Leben gerufen und wird jährlich am 28. Oktober begangen. Ziel dieses Aktionstages ist es, die weltweite Ausrottung von Polio – auch Poliomyelitis oder zu Deutsch Kinderlähmung genannt – weiter voranzutreiben. Prominente Unterstützer dieser Kampagne sind unter anderem die Bill & Melinda Gates Stiftung, sowie das UNICEF USA . Da laut der WHO ein Virus der Auslöser für Polio sei, wird am Weltpoliotag weltweit für die Durchführung der Schluckimpfung geworben. Die Krankheit Polio erhielt ihren Namen im 19. Jahrhundert, als man sie „Poliomyelitis“ benannte. Damit nahm man Bezug auf die für die Lähmungserscheinungen typische Entzündung der Rückenmarksnerven. Myelitis bedeutet zu Deutsch „Rückenmarksentzündung“. Statistiken zu Polioerkrankungen zeigen, dass es vor allem in den 1920er und 30er Jahren in den USA und in Großbritannien zu vielen Todesfällen durch Polio kam. Im Verlauf der späteren Jahrzehnte beobachtete man dann einen kontinuierlichen Abfall der Poliotodesfälle. Als 1955 die Polioimpfung gegen den angeblichen Poliovirus eingeführt wurde, waren die Todesfälle durch Polio in den USA zuvor bereits um 47 Prozent und in Großbritannien um 55 Prozent gefallen. Laut der WHO ist nun hauptsächlich der Poliovirus für die Erkrankung Polio verantwortlich. Die eben genannten Zahlen zeigen jedoch, dass die Polioerkrankungen bereits stark rückläufig waren, als schließlich die Impfaktionen gegen den angeblichen Poliovirus starteten. Zur Frage, welche Ursache die Erkrankung Polio auslöst, haben der Arzt Dr. Claus Köhnlein und der Medizin-Journalist Torsten Engelbrecht in ihrem Buch „Virus-Wahn“ recherchiert. Sie schreiben: „Letztlich mag Polio, wie die meisten Krankheiten, durch verschiedene Faktoren bedingt sein. Besonders einleuchtend scheint jedoch, Vergiftungen durch industrielle und landwirtschaftliche Verschmutzung in Betracht zu ziehen, um zu erklären, warum die Nervenkrankheit erst im 19. Jahrhundert im Zuge der Industrialisierung auftauchte und warum sie sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nur im industrialisierten „Westen“ wie ein Buschfeuer ausbreitete – in den Entwicklungsländern hingegen nicht.“ Denn beim erstmaligen Auftreten der Erkrankung im 19. Jahrhundert wurden zunächst giftige Schwermetalle wie Blei, Arsen – ein sogenanntes Halbmetall – und Quecksilber als Auslöser in Betracht gezogen. Und das nicht von ungefähr, denn die erste Anhäufung von Polio-Fällen ereignete sich 1887 in Schweden. Dreizehn Jahre zuvor wurde das Nervengift DDT und andere Spritzmittel für Pflanzen erfunden und in Umlauf gebracht. Diese Pflanzenschutzmittel enthielten Kerosin, Seife und Arsen. Der russische Forscher Popow zeigte 1883 in Studien, dass auch Arsen genau die gleichen Lähmungserscheinungen erzeugt wie Polio. Arsen war unter anderem in dem Pestizid „Paris Green“ enthalten, das seit 1870 in der Landwirtschaft im Kampf gegen Schädlinge wie Mottenraupen eingesetzt wurde. Der Einsatz von Paris Green ist aufgrund des Inhaltstoffes Arsen heutzutage verboten. Bereits 1878 beobachtete der Neuropathologe Alfred Vulpian, dass Hunde, die eine Bleivergiftung erlitten hatten, gleiche Krankheitszeichen wie menschliche Poliokranke aufwiesen. Bei der Polioepidemie 1908 in Österreich gab es laut den Recherchen von Dr. Köhnlein und Torsten Engelbrecht klare Hinweise, dass giftige Pestizide die möglichen Auslöser waren. Doch die damaligen verantwortlichen Mediziner versäumten es leider, diesen Hinweisen nachzugehen. Man unterließ es sogar, den an Lähmungen leidenden Kindern Mittel zur Entgiftung zu geben, um zu sehen, ob sich ihr Gesundheitszustand dadurch bessern würde. Viele Jahre später, im Jahr 1951, gelang es dem Arzt Irwin Eskwith ein Kind zu heilen, das unter schweren Lähmungen der Hirnnerven litt und als poliokrank beschrieben worden war. Die Heilung trat ein, nachdem ein Entgiftungsmittel verabreicht wurde, das Arsen und Blei bindet. Polio tritt heutzutage vor allem noch in Entwicklungsländern als eine schwere, mit bleibenden Nervenschäden einhergehende Erkrankung auf. Laut Dr. Köhnlein und Torsten Engelbrecht können diese Nervenschäden durch verschiedene Faktoren, vor allem aber durch Vergiftungen ausgelöst werden. Der Weltpoliotag wäre deshalb eine sehr gute Möglichkeit für die Weltgesundheitsorganisation, die Menschen weltweit über die tatsächlichen Auslöser von Nervenschäden und Lähmungen aufzuklären. In der Kampagne der WHO wird jedoch nur die umstrittene Virustheorie hochgehalten und als Bekämpfung die Schluckimpfung beworben. Das führt zwar zur Umsatzsteigerung der Pharmaindustrie, hat jedoch unter Experten einen zweifelhaften Gesundheitsnutzen für die Bevölkerung. Mit der einseitigen und verfehlten Ursachenbetrachtung am „Weltpoliotag“ erweist sich die WHO einmal mehr als verlängerter Arm der Pharmaindustrie und ihr selbstgesetzter Auftrag, nämlich durch ausreichende Aufklärung den bestmöglichen Gesundheitszustand für alle Menschen weltweit zu erreichen, als bloßer Deckmantel.

von ch.


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