Montag 20. November 2017

Medienkommentar Umwelt

Weltklimapolitik – unbeachtete Auslöser der Eisschmelze (1 von 2)

Weltklimapolitik – unbeachtete Auslöser der Eisschmelze Montag, 20.11.2017 (1 von 2)
10:09
SRF zum Klimawandel Sonntag, 19.02.2017 (2 von 2)

Ein Aufsehen erregendes Loch im antarktischen Packeis sorgte im Oktober 2017 für Schlagzeilen. Diese Sendung geht dazu folgenden Fragen nach: Ist tatsächlich ein menschgemachter Klimawandel für die Eisschmelze verantwortlich? Berechtigt die panikmäßig vorangetriebene Klimapolitik weiterhin die Bevormundung der Bevölkerung durch Gesetzte und Steuern?

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Weltklimapolitik – unbeachtete Auslöser der Eisschmelze 20.11.2017

Am 10.10.2017 gab der Atmosphärenphysiker Kent Moore, Professor des Mississauga Campus an der University of Toronto, bekannt, dass sich Berichten zufolge im Packeis der beim Südpol gelegenen Antarktis ein riesiges Loch aufgetan habe. Bei seiner größten Ausdehnung umfasst das Naturphänomen 80.000 km2, was in etwa der Größe Österreichs entspricht. „Dieses (Loch) liegt Hunderte von Kilometern von der Eiskante entfernt. Wenn wir keine Satelliten hätten, wüssten wir nicht, dass es da ist“, sagte Moore. Laut des Atmosphärenphysikers werden Gebiete offener Gewässer, die von Eis umgeben sind, als Polynjas bezeichnet. In Küstenregionen der Antarktis seien sie durchaus üblich. Für die Wissenschaftler ist es noch rätselhaft, wie diese anfangs erwähnte Polynja entstehen konnte, welche „tief im Packeis“ liegt. Im Zusammenhang mit diesem Aufsehen erregenden Loch im antarktischen Packeis ist eine weitere Meldung von Arktiswissenschaftlern erwähnenswert: Die britische Tageszeitung „The Guardian“ berichtete im August 2017, dass sich gemäß einer Sonderpublikation der Londoner Geologischen Gesellschaft insgesamt 91 bislang unbekannte aktive Vulkane unter dem gewaltigen Eispanzer der Antarktis befinden. Diese kommen zu den bereits vorher bekannten 47 Vulkanen dazu. Weiterhin entdeckte die NASA einen alten Supervulkan unter dem Eis, der nach längerer Ruheperiode nun wieder gewaltige Lavaströme produziere, so Hélène Seroussi vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA in Pasadena, Kalifornien. Die Ausbrüche der antarktischen Vulkane schaffen es angesichts der immensen Eismasse zwar nicht bis an die Oberfläche. Sie sorgen aber dafür, dass enorme Eismassen wegschmelzen und so auch der antarktische Eispanzer destabilisiert wird. Die NASA-Wissenschaftler haben die unter dem Eismantel der Antarktis verlaufenden Flüsse, die vor allem infolge vulkanischer Aktivitäten entstanden sind, in einer Graphik dargestellt. Vor allem die Westantarktis gelte hierbei als besonders vulkanisch aktiv. Doch der Verlust des Drucks der Eismassen infolge des Wegschmelzens könne laut den Vulkanologen Maximilian Van Wyk de Vries und Robert Bingham von der University of Edinburgh dazu führen, dass die Vulkane dadurch noch aktiver werden. Das wiederum würde den Schmelzvorgang beim antarktischen Eispanzer weiter beschleunigen. Im Klartext heißt das aber auch: Laut dem Weltklimarat, der nebenbei bemerkt durch private Sponsoren ins Leben gerufen und so benannt wurde, sei vor allem der menschgemachte Klimawandel für eine Eisschmelze in der Antarktis verantwortlich. Dieser Behauptung entgegen dürften jedoch die vielen Vulkane eine nicht unerhebliche Rolle bei der Eisschmelze spielen – und ebenso für das Abbrechen von Eisbergen sorgen. Gemäß Klimatologen befindet sich das Weltklima ohnehin in einem beständigen Wandel. Warm- und Kaltzeiten wiederholen sich ohne jeden menschlichen Einfluss in zyklischen Wechselspielen. Von sehr erstaunlichen Warmperioden zeugen z.B. Berichte aus dem frühen Mittelalter über die florierende Landwirtschaft auf Grönland, was auch der deutsche Klima-Experte Prof. Dr. Fritz Vahrenholt stichhaltig belegt und mit der Sonnenaktivität erklärt. Im Zusammenhang mit Warmperioden sind auch die legendären und viel diskutierten Karten von Piri Reis erwähnenswert. Piri Reis lebte von 1465 bis 1554, war exzellenter Seefahrer und Kartograph bzw. Kartenhersteller. Die berühmte „Weltkarte des Piri Reis“ von 1513 mit der Darstellung der eisfreien Antarktis wurde erst vier Jahrhunderte später (1929) bei Aufräumungsarbeiten im Topkapi Palast in Istanbul wiederentdeckt. Charles Hapgood, ein Gelehrter vom Keene College (USA), war der Erste, der sich mit der Karte gründlich befasste. Ende 1959 stieß er in der Washingtoner Kongressbibliothek auf eine Karte von Oronteus Phynius aus dem Jahr 1531, die die Antarktis ebenfalls eisfrei darstellt. Forscher Hapgood ließ die Karte des Piri Reis von der US Airforce beurteilen. Gemäß Bericht der Westover Airforce Base in Massachusetts von 1960 zeigt die Karte nicht nur die genauen Küstenlinien und Umrisse aller Kontinente, sondern verzeichnet auch noch ganz exakt die jeweiligen topographischen Merkmale der jeweiligen Länder wie Berggipfel, Gebirgsketten, Inseln, Hochebenen und Flüsse. Auch die exakte Landmasse der Antarktis, die in heutiger Zeit mit mehreren Kilometern dicken Eis überdeckt ist, ist dargestellt wie gesagt eisfrei. Dies ist ein weiterer Hinweis dafür, dass es Warmzeiten gab, die nicht von Menschen ausgelöst waren. Auch ist bekannt, dass es im 13. Jahrhundert im Schweizer Kanton Wallis keine Gletscher gab. Die Gletscher sind erst wieder mit der mittelalterlichen Kleinen Eiszeit von 1400 bis 1850 gewachsen. [www.kla.tv/10903] Überdies verstand es die Menschheit, diese Warmzeiten demnach auch bestens zu überleben und zu ihren Gunsten zu nutzen. So gelang laut Klimatologen und Historikern z.B. Venedig, zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert, trotz Warmperiode und Eisschmelze der Aufstieg zu einem Stadtstaat und einer wichtigen Seemacht – anstatt im Schmelzwasser unterzugehen. Vor diesen genannten Hintergründen bleibt die panikmäßig vorangetriebene Klimapolitik mitsamt Klimagipfeln wegen ihrer einseitigen Betrachtung äußerst fragwürdig und dringend erneuerungsbedürftig. Es stellt sich die Frage, ob die Menschheit derzeit nicht regelrecht und gezielt hinters Licht geführt wird. Ist es doch erst durch die Panikmache vor einem angeblich menschverschuldeten Klimawandel möglich gemacht worden, mittels Gesetzen und Steuern die Bevölkerung zu bevormunden und finanziell auszubluten und sogar zu reduzieren. Weitere Hintergrundinformationen dazu finden Sie in den eingeblendeten Sendungen.

von hm


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