Montag 04. Dezember 2017

Die Frucht staatlicher Entwicklungshilfe (1 von 2)

Die Frucht staatlicher Entwicklungshilfe Montag, 04.12.2017 (1 von 2)
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Feldzüge der Konzerne in Afrika Montag, 04.12.2017 (2 von 2)

Im Mai 2017 besuchte der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel Somalia. Angesichts von 20 Mio. hungernder Menschen in Ostafrika und Jemen versprach er eine Verdoppelung der Hilfsgelder. Ein löblicher Gedanke! Allerdings hinterfragt der Film „Konzerne als Retter?“ eindrucksvoll die Frucht solch staatlicher Entwicklungshilfe. Ist sie nicht fehl am Platz, wenn sie Leid und Armut einer Bevölkerung zusätzlich vermehrt statt sie zu vermindern?

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Die Frucht staatlicher Entwicklungshilfe 04.12.2017

Die Frucht staatlicher Entwicklungshilfe Im Mai 2017 versprach der deutsche Außenminister Gabriel bei einem Besuch in Somalia, in Anbetracht von 20 Mio. hungernden Menschen in Ostafrika und Jemen, die Verdopplung der bisherigen Hilfsgelder. Doch was ist die Frucht solcher Entwicklungshilfe? Der Film „Konzerne als Retter?“ zeigt auf, wie Märkte und Macht von Konzernen mit Hilfe von deutschen Steuergeldern gesichert werden. So erhielt in Sambia die geförderte Firma ZAMBEEF für die Anlegung von Palmöl-Plantagen von der Regierung 10.000 ha fruchtbares Ackerland. Bevor aber ZAMBEEF dieses Ackerland erhielt, hatten dort 50 Familien Bananen, Orangen und Mangos gewinnbringend angebaut. Die Häuser der Dorfbewohner wurden verbrannt und die Familien in den Ruin getrieben. Und dies ist kein Einzelfall. Unsere Steuergelder fördern bzw. helfen somit nicht der Entwicklung eines Landes, sondern fördern die Verarmung und den Tod der Bevölkerung.

von chs.


Die Frucht staatlicher Entwicklungshilfe

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