Montag 26. März 2018

Bargeldabschaffung: Die Bevölkerung wird bewusst getäuscht! (1 von 2)

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Bargeldabschaffung: Die Bevölkerung wird bewusst getäuscht! Montag, 26.03.2018 (1 von 2)
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Was passiert, wenn es kein Bargeld mehr gibt... Montag, 26.03.2018 (2 von 2)

Eine öffentliche Umfrage der EU-Kommission ergab 2017: Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt Bargeldobergrenzen ab. Steuerhinterziehung, Terrorismus und Geldwäsche werden nachweisbar durch eine Bargeldeinschränkung nicht verhindert. Trotzdem wird die Bargeldabschaffung weltweit schrittweise aktuell umgesetzt. Wer treibt diese Entwicklung eigentlich voran?

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Bargeldabschaffung: Die Bevölkerung wird bewusst getäuscht! 26.03.2018

Alexei Kireyev ein russischer Ökonom beim internationalen Währungsfonds (IWF), verfasste im März 2017 ein Arbeitspapier, in dem er ein international abgestimmtes Vorgehen der Regierungen zur schrittweisen und unbemerkten Bargeldabschaffung empfiehlt. Seine Empfehlungen widerspiegeln dabei sehr eindrücklich eine gängige Durchsetzungspraxis von politischen Zielen. Er sagt: Ändere die Gesetze schrittweise und über einen langen Zeitraum, sodass die Mehrheit der Menschen dies entweder nicht wahrnimmt oder jeweils gerade noch so akzeptiert. Dieser Regierungsstil, wie ihn Alexei Kireyev empfiehlt, ist leider keine Verschwörungstheorie, sondern seit Jahren vielfach zu beobachten. Gegen Wohl und Willen der Bevölkerung werden von Regierungen Ziele und Interessen, z.B. von Konzernen oder der Finanzoligarchie, durchgesetzt, die in ihrem Profit- und Machtstreben keine Grenzen kennen. So auch bei der EU-Umfrage zu Bargeldobergrenzen. EU-Umfrage: Bargeldobergrenzen werden abgelehnt! Im April 2017 startete die EU-Kommission eine öffentliche Umfrage zu Bargeldobergrenzen. Das Ergebnis dieser Umfrage hat es in sich: 95 % der Teilnehmer sprachen sich gegen Bargeldobergrenzen auf EU-Ebene aus. Für 87 % ist die Möglichkeit anonym zu bezahlen eine Grundfreiheit. Drei Viertel sind der Meinung, dass Bargeldobergrenzen ineffektiv bei der Bekämpfung von Steuerhinterziehung, Terrorismus und Geldwäsche seien. Damit zeigt sich deutlich, wie die Teilnehmer der Umfrage Einschränkungen beim Bargeld ablehnen und wie klar die vorgebrachten Argumente für Bargeldobergrenzen durchschaut werden. Doch davon völlig unbeeindruckt werden Bargeldzahlungen in der EU weiter eingeschränkt. So wurde in Deutschland auf Vorgabe der EU am 26. Juni 2017 die Obergrenze für anonyme Bargeldzahlungen von 15.000 € auf 10.000 € gesenkt. Es stellt sich die Frage: Wozu wird die Bevölkerung überhaupt noch nach ihrem Willen gefragt? Auch in Indien, Pakistan und Nigeria wird die Bevölkerung nicht gefragt. Dort wird die Bargeldabschaffung von der Finanzelite massiv vorangetrieben. Die Bargeldabschaffung wird von der Finanzelite massiv vorangetrieben. Bill Gates will mit seiner Stiftung bis Ende 2018 den Zahlungsverkehr in Indien, Pakistan und Nigeria komplett auf bargeldlos umgestellt haben, verkündete er Ende 2015 auf einer Tagung des US-Finanzministeriums. Bereits seit 2012 arbeite er gemeinsam mit der indischen Zentralbank an diesem Ziel. Zu diesem Zweck gründete die Gates Stiftung, zusammen mit der US-Behörde für Entwicklungshilfe(, die Better Than Cash Alliance,) eine Allianz zur Bargeldabschaffung. Mitglieder dieser Allianz sind 50 Firmen und Organisationen vor allem aus dem Finanzdienstleistungssektor. Der Leiter dieser US-Entwicklungshilfebehörde, Rajiv Shah, wurde nach der erfolgreichen indischen Bargeldreform im Jahr 2016 zum Präsidenten der Rockefeller Foundation ernannt. Offensichtlich hatte er seinen Job gut gemacht. Das Beispiel Indiens zeigt, wie hinter den Kulissen die weltweite Abschaffung des Bargelds durch die „sogenannte“ Finanzelite massiv vorangetrieben wird. Es zeigt aber auch, wie hoch der Einfluss der Superreichen auf Regierungen und oberste Entscheidungsträger sein muss, dass z.B. Bill Gates die Politik von Ländern wie Indien nach seinen Wünschen steuern kann. Bargeldabschaffung: Die Bevölkerung wird bewusst getäuscht! Die Bargeldnutzung einzuschränken bzw. abzuschaffen, wird in der Regel mit dem Kampf gegen Kriminalität, Korruption und Terrorismus begründet. Eine Studie der Deutschen Bank zeigt jedoch: Illegale Geschäfte und Terrorfinanzierung sind auch ohne Bargeld kaum zu stoppen. Länder wie z.B. Schweden, in denen der bargeldlose Zahlungsverkehr sehr fortgeschritten ist, weisen eine klare Verlagerung zur virtuellen Kriminalität mit in der Regel deutlich höheren Schadensbeträgen auf (z.B. Kartenbetrugsdelikte). Damit erweisen sich die Argumente, mit denen eine Bargeldeinschränkung bzw. -abschaffung gerechtfertigt wird, als Täuschung.

von rh., hag., gan., hrg.


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