Mittwoch 27. Juni 2018

Medienkommentar Gesundheit & Medizin

Kanada legalisiert Cannabis - Fortschritt oder wohl kalkulierter Rückschritt? (1 von 1)

Ist Kanada, das soeben als erster G7-Staat den Cannabiskonsum legalisiert hat, wirklich um eine fortschrittliche Errungenschaft reicher? Kla.tv lässt Stimmen zu Wort kommen, welche eine Legalisierung als unverantwortbar bezeichnen und dies fachkundig begründen.

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Kanada legalisiert Cannabis - Fortschritt oder wohl kalkulierter Rückschritt? 27.06.2018

Kanada legalisiert als erster G7-Staat Cannabis. Cannabis war seit 1923 in Kanada verboten, wurde seit 2001 zu medizinischen Zwecken zugelassen und wird nun generell legalisiert. Doch was die Systemmedien quasi als fortschrittliche Errungenschaft verkündigen, bedarf einer genauen Untersuchung. Denn nicht ohne Grund wurde Cannabis seinerzeit verboten. In unserer Sendung „Cannabislegalisierung – Mittel zur Errichtung einer Neuen Weltordnung?“, die wir gleich im Anschluss auszugsweise nochmals zeigen, setzt sich kla.tv kritisch mit Cannabis auseinander. Sie lässt Stimmen zu Wort kommen, die sowohl aus medizinischen und psychologischen als auch aus soziologischen Gründen eindrücklich vor dem Cannabis-Konsum warnen, und deckt auf, dass Regierungen bei der Cannabis-Legalisierung offensichtlich alles andere als menschen- freundlich und uneigennützig handeln. Cannabislegalisierung – Mittel zur Errichtung einer Neuen Weltordnung? (vom 22.07.2015) Denn bekannte medizinische Studien und Experten warnen vor einem regelmäßigen Konsum von Cannabis, wie folgende Beispiele zeigen: Professor Rainer M. Holm-Hadulla ist Psychiater und Psychoanalytiker an der Universität Heidelberg. In seiner Beratungs- und Therapiepraxis hat er viel Kontakt zu jugendlichen Patienten wegen diffuser Verstimmungen, Konzentrationsstörungen, Lustlosigkeit und Beziehungsproblemen. Er schreibt dazu, ich zitiere: „Die Betroffenen und ihr Umfeld kommen erstaunlicherweise nicht auf die Idee, dass dies auch an ihrem Cannabiskonsum liegen könnte. Sie reagieren manchmal sogar ärgerlich, wenn man diese Möglichkeit nur in Betracht zieht. Gelingt es ihnen aber, ihren Cannabiskonsum zu reduzieren, verbessert sich ihre Stimmung, die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu und ihre Beziehungen werden lebendiger.“ Im „New England Journal of Medicine“, einem renommierten medizinischen Wissenschaftsmagazin, wurden im Jahr 2014 wissenschaftliche Daten zu Cannabis zusammengefasst und bewertet. Folgende gesundheitliche Schäden durch Cannabis seien bewiesen: - Schädigung der Hirnentwicklung, die mit Störungen von Motivation, Konzentration und Gedächtnis einhergehen. - Funktionsstörungen des Gehirns, die sich auch durch einen Abfall des Intelligenzquotienten messen lassen. - Weiter sei bewiesen, dass Gesundheitsschäden bei frühzeitigem, längerem und hochdosierten Cannabisgebrauch oft dauerhaft seien. - Bei häufigem Konsum von Cannabis würde sich auch das Risiko einer Psychose, das meint eine schwere psychische Erkrankung, verdoppeln. - Weitere Studien zeigen, dass bei häufigem Cannabiskonsum vermehrt Ängste und Depressionen auftreten. - Und gemäss Untersuchungen im Straßenverkehr, sei kurz nach Cannabiskonsum das Unfallrisiko doppelt so hoch. Sehr geehrte Damen und Herren, trotz dieser bekannten, massiven Gesundheitsschäden durch Cannabiskonsum wird die Legalisierung weiter vorangetrieben. In der Schweiz setzt sich Ruth Dreifuss, ehemalige Bundesrätin, mit allen Mitteln für die in verschiedenen Städten geplanten sogenannten „Cannabis Social Clubs“ ein. Seit Juni 2014 präsidiert sie die Genfer Kommission. Diese ist für die Ausarbeitung der Machbarkeitsstudie für einen solchen Cannabis-Klub in Genf zuständig. Frau Dreifuss sitzt auch im Verwaltungsrat der „Open Society Foundations“ mit Sitz in New York und ist für die Umsetzung eines weltweiten Drogenlegalisierungsprogramms zuständig. Hinter dieser Stiftung steht George Soros, ein US-amerikanischer Milliardär. Soros setzt sich bereits seit Jahrzehnten weltweit für die Legalisierung von Drogen ein. Die Frage stellt sich nun, warum sich ausgerechnet ein US-amerikanischer Milliardär für die Legalisierung von Drogen einsetzen sollte? Gemäss Professor Holm sei die Wirkung von Cannabis auf die Jugend und Gesellschaft folgendermaßen, ich zitiere: „Cannabis dient eben nicht dem emanzipatorischen Unabhängigkeitsbestreben, sondern dem resignativen Einfügen in bestehende Missstände.“ Das meint: Der jugendliche Drogenkonsument bleibt in seiner persönlichen Entwicklung passiv, unkreativ und abhängig. Er resigniert in den bestehenden Missständen und ist gegenüber seinem Umfeld und der Gesellschaft gleichgültig und teilnahmslos. Mit anderen Worten würde das nichts anderes bedeuten, als dass Menschen, die regelmäßig Cannabis oder andere Drogen konsumieren, einfacher zu lenken und zu manipulieren sind. Dies würde George Soros zugutekommen, denn Soros globales Ziel, das er selbst in seinem Buch - „Soros über Soros“ - beschreibt, sei die Transformation der Gesellschaft. Durch Aufhebung der Souveränität der Nationalstaaten soll es zu einer zentral gesteuerten Weltordnung kommen. Kann es sein, dass sich Soros deshalb weltweit für die Legalisierung von Drogen einsetzt, weil so die Gesellschaft leichter zu transformieren ist? Eine gleichgültige, teilnahmslose Jugend und Gesellschaft kann und wird sich einer globalen Neuen Weltordnung kaum widersetzen. Sehr geehrte Damen und Herren, eine Legalisierung von Cannabis, auch eine kontrollierte, kann niemals zu einer Lösung des Drogenproblems der Gesellschaft führen. Vielmehr führt Cannabiskonsum letztlich zur Destabilisierung und Zerstörung der Gesellschaft. Durch die Legalisierung von Drogen werden die Völker von innen her geschwächt und destabilisiert. Der Bürger wird antriebslos und fügt sich kritiklos der Errichtung einer globalen Neuen Weltordnung.

von ch./dd.


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