Recherchezentrum CORRECTIV – fehlerhafte Recherche zu Impfungen! | Kla.TV

Samstag 12. Mai 2018

Medienkommentar Medien

Recherchezentrum CORRECTIV – fehlerhafte Recherche zu Impfungen! (1 von 2)

Recherchezentrum CORRECTIV – fehlerhafte Recherche zu Impfungen! Samstag, 12.05.2018 (1 von 2)
Correctiv - wer steckt dahinter? Sonntag, 12.02.2017 (2 von 2)

Das journalistische Portal CORRECTIV bezeichnet sich als gemeinnütziges Recherchezentrum das laut eigenen Angaben Missstände aufdecke, dabei unabhängig und nicht gewinnorientiert sei. Die Behauptungen einer neuen CORRECTIV Recherche zum Thema Impfungen wurden von einem Facharzt überprüft. Was dieser dabei feststellte, widerspricht jedoch CORRECTIVs eigenen journalistischen und ethischen Grundsätzen.

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Recherchezentrum CORRECTIV – fehlerhafte Recherche zu Impfungen! 12.05.2018

Im Jahr 2014 wurde das journalistische Portal CORRECTIV gegründet. Es bezeichnet sich als „das erste gemeinnützige Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum“. CORRECTIV hat sich zum Ziel gesetzt, jedem Bürger Informationen zur Verfügung zu stellen, um die „Welt besser zu verstehen“. Laut ihren eigenen Angaben, deckten sie Missstände auf, seien unabhängig und nicht gewinnorientiert. Dass jedoch CORRECTIV weder neutral noch unabhängig ist, legte Klagemauer.TV in eingeblendeten Sendungen dar (www.kla.tv/10850, www.kla.tv/10846). Z.B. finanziert es sich, neben Mitgliederbeiträgen, vor allem durch Zuwendungen von Stiftungen, wie z.B. die „Open Society Foundations“ von George Soros (www.kla.tv/12112). In einem neuen Rechercheprojekt hat sich CORRECTIV dem Thema Impfungen angenommen. Dr. Steffen Rabe, Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin in München, überprüfte die Behauptungen der CORRECTIV Recherche und stellte zahlreiche Ungenauigkeiten und sachliche Fehler fest, wie folgende zwei Beispiele zeigen: „1. Im Einleitungsartikel der deutschen CORRECTIV-Seite findet sich der Hinweis auf das in Berlin im Rahmen des 2015er Masernausbruchs gestorbene Kleinkind. Müsste kritischer Journalismus nicht darauf hinweisen, dass dieses Kind eine schwerste Vorerkrankung hatte? Das Kind litt aufgrund einer vorangegangenen Infektion an einer nicht erkannten Herzerkrankung und es taugt daher kaum als repräsentatives Beispiel für die Gefährlichkeit der Erkrankung. 2. Im Masern-Artikel auf der deutschsprachigen CORRECTIV-Seite wird behauptet: «Eine Impfung gegen Masern gibt es schon seit den 1960er-Jahren. Trotzdem haben sich 2015 weltweit knapp 200.000 Menschen angesteckt, gut 30 % davon starben.» Eine Quellenangabe für diese dramatische Behauptung sucht der Leser vergebens – die WHO jedenfalls geht im Jahr 2016 auch unter widrigsten Bedingungen von einer Sterblichkeit der Masern von maximal 10 % aus. Die Sterblichkeitsrate an Masern liegt in Ländern mit westlichem Lebensstandard, entgegen der oben genannten Behauptung, sogar unter 1 %.“ Die Liste der Negativbeispiele aus der CORRECTIV Recherche zum Thema Impfungen ließe sich endlos fortsetzen und ist auf folgender Internetseite ausführlich kommentiert: https://www.individuelle-impfentscheidung.de/index.php/27-medien/145-correct-v-zum-impfen-dringender-korrekturbedarf-ein-offener-brief Laut Dr. Rabe bietet das Thema Impfungen unbegrenzt Stoff für kritisch-investigativen Journalismus der „Missstände“ aufdecken will. Zum Beispiel über das Zustandekommen von Impfempfehlungen unter Einflussnahme der Herstellerfirmen, sowie der Einfluss dieser Firmen auf Institutionen wie die WHO. Stattdessen übernimmt CORRECTIV in den verfassten Texten unkritisch Werbematerial von pharmazeutischen Unternehmen und einseitig positionierten Stiftungen und trägt diese unreflektiert zusammen. Dadurch werden Impfungen oberflächlich beurteilt und somit indirekt beworben, ganz im Sinne der Pharmaindustrie. Zusammenfassend bleibt CORRECTIV beim Thema Impfungen weit hinter ihren eigenen journalistischen und ethischen Grundsätzen und Zielen zurück. Und das soll kritischer Journalismus sein, der Missstände aufdeckt?!

von sbi./ch.


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