Die modernen (US-) Kriege durchschaut – „Nie wieder Krieg!“

Terror | 23.04.2016

Die modernen (US-) Kriege durchschaut – „Nie wieder Krieg!“ (1 von 1)

Wieso in aller Welt, tolerieren wir die von der US-amerikanischen Regierung und NATO geführten Kriege? Sie verwandeln wohlhabende und funktionierende Staaten in einen einzigen Trümmerhaufen, schaffen für Millionen Menschen Tod, Zerstörung, Hunger, Not und Leid! Kla.TV schaut mit der Dokumentation „Die modernen (US-) Kriege durchschaut – Nie wieder Krieg!“ den Fakten in die Augen: Fundierte Statistiken, VORHER / NACHHER – Vergleiche und schamlos aufgedeckte Kriegsverbrechen, machen diesen Film zu einem historischen Zeitdokument. Stimmen Sie ein in den Schrei „Nie wieder Krieg!“, indem Sie den Verbreitungslink www.kla.tv/8134 an alle Ihre Bekannten und Verwandten senden. Wir zählen auf Sie.

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"Die modernen (US-) Kriege durchschaut – „Nie wieder Krieg!“"

Die modernen (US-) Kriege durchschaut – „Nie wieder Krieg!“ 23.04.2016

Eigentlich wissen es alle. Ein Krieg ist kaum zu rechtfertigen. Nach dem Ersten wie nach dem Zweiten Weltkrieg war es in aller Munde: „Nie wieder Krieg!“. Auch das internationale Völkerrecht sagt es klar. Gemäß Artikel 2 Ziffer 4 der Charta der Vereinten Nationen sind Kriege heute grundsätzlich völkerrechtswidrig. Auch Kriegsverbrechen sind gemäß dem Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs klar definiert, wie z.B.: - vorsätzliche Angriffe auf die Zivilbevölkerung als solche - vorsätzliche Angriffe auf zivile Objekte - vorsätzliches Führen eines Angriffs in der Kenntnis, dass dieser auch Verluste an Menschenleben, die Verwundung von Zivilpersonen, die Beschädigung ziviler Objekte (…) verursachen wird; Wie kann es dann sein, dass seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute unter den Augen der Weltöffentlichkeit unzählige Kriege und Kriegsverbrechen stattgefunden haben und toleriert werden? Dabei handelt es sich nicht um irgendwelche Kriege, wurden doch die meisten davon von der US-amerikanischen Regierung sowie der NATO eingeleitet und angeführt. Dabei ist es erwiesen, wie der US-amerikanische Journalist Norman Solomon in seinem Buch „War Made Easy“ – zu Deutsch: „Krieg leicht gemacht“ – darlegte, dass genau in diesen US-beteiligten Kriegen 70 – 90 % aller Toten Zivilisten waren. Eigentlich gibt es einen ganz einfachen, völlig einleuchtenden Grundsatz, so dass jedem Medienschaffenden, Politiker oder Weltenbürger klar sein sollte, dass auch nicht einer der US- und NATO- geführten Kriege zu rechtfertigen noch zu tolerieren ist. Dieser Grundsatz entspricht dem internationalen Kriegsvölkerrecht und lautet: „Die Übel, die der Krieg zufügt, dürfen nicht größer sein als das Unrecht, das er beseitigen soll. Kein Staat soll einen Krieg führen, ohne an die langfristigen Folgen für alle Betroffenen zu denken.“ Doch urteilen Sie selbst, ob dieser einfache Grundsatz eingehalten wurde, dass nämlich das Übel, das der Krieg zufügte, kleiner war als das angebliche Unrecht, das der Krieg beseitigen sollte. Eine breitflächige Aufklärung ist im Gange, die über die wichtigsten Kriege seit dem US-Eintritt in den Vietnamkrieg 1964 berichtet. Hier wird dokumentiert, wie die Lebensbedingungen VOR bzw. die Folgen NACH dem Krieg ausgeschaut haben. Kla.TV war für Sie bei einigen Vorträgen dabei. 1. Der Internationale Militäreinsatz in Libyen 2011 – Eine Kurzfassung des Vortrages in Bern Unter dem Vorwand, das libysche Volk von seinem Machthaber Muammar al-Gaddafi zu beschützen, wurde Libyen während 7 Monaten unter US-Führung von den NATO-Streitkräften bombardiert. VORHER: Es war wirklich etwas Einzigartiges, wie dieses Land regiert wurde. Es war nicht einfach ein Präsident oder Diktator wie wir mitbekommen haben, der das Land regierte, sondern das Volk wurde bewusst mit einbezogen. Die libysche Staatsform war eine direkte Demokratie. Der Staat war in kleinere Kommunen aufgeteilt. Ziel war, jeden an jeder Entscheidung teilhaben zu lassen. Der Teil des Korans, der über das Töten von Ungläubigen spricht, wurde von Gaddafi aus Libyen verbannt. Den Frauen ermöglichte Gaddafi in den 1970er Jahren die Emanzipation. Es war keine spezielle Kleidung vorgeschrieben und allen Frauen standen hochwertige Ausbildungswege zur Verfügung, wenn sie das wollten. Es gab Ärztinnen, Anwältinnen, Ministerinnen, Geschäftsfrauen oder auch normale Hausfrauen, was immer sie werden wollten. Libyen hatte eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen des afrikanischen Kontinents. Auf Kredite wurden keine Zinsen erhoben. Ein Heim bzw. Zuhause zu haben, galt als ein Menschenrecht. Der Strom war kostenlos. Bildung war kostenlos. Vor Gaddafi konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen, nach ihm 83 Prozent. Medizinische Behandlungen waren kostenlos. Alle Frischvermählten erhielten umgerechnet 45.000 € vom libyschen Staat, um ihre eigene Wohnung zu kaufen und ihre Familie zu gründen. Mütter, die ein Kind gebaren, erhielten umgerechnet 5.000 US-Dollar. Farmer erhielten als Schnellstart für ihre Farmen Ackerland, ein Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh – und das alles kostenlos. Für die Armen und Hungrigen gab es riesige Lebensmittellager, wo man Reis, Milch, Käse, Mehl und auch Geld bekam, um Fleisch einzukaufen. Ein Teil des libyschen Ölverkaufs wurde direkt den Konten der libyschen Bürger gutgeschrieben. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 Prozent des Kaufpreises. Der Preis für Benzin in Libyen lag bei 0,10ct pro Liter. Jetzt kommen wir zum Hauptprojekt, das Gaddafi umgesetzt hat. Es war das Trinkwasserprojekt. Libyen besteht zu 95% aus Wüste und die Fläche ist ungefähr fünfmal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Es ist ein riesiges Land. Libyen hatte keine Auslandsschulden, dafür aber Reserven in Höhe von 150.000.000.000 $. Gaddafi plante die Errichtung einer Bank und die Einführung einer goldgestützten Währung für Afrika, mit deren Gründung Libyen ganz Afrika in die Freiheit geführt hätte – in die Freiheit von den Finanzeliten und Imperialisten, die die armen Länder und deren Besitz kontrollieren. Zudem half Gaddafi bei der Kontrolle der Flüchtlingsströme aus den afrikanischen Ländern. Für deren Aufnahme wandte er europäische Standards an, um den Zustrom nach Europa in Grenzen zu halten. NACHHER: Jetzt komme ich zu der Zeit nach Gaddafi. Was war die erste Handlung der von der Nato eingesetzten Zentralregierung? Die staatliche Zentralbank wurde aufgelöst, weil diese nicht im Sinne der Westmächte war. Der Krieg kostete ca. 50.000 libyschen Zivilisten das Leben, mindestens ebenso viele wurden verletzt. Die Wirtschaftsinfrastruktur des Staates wurde durch die NATO-Bombardierung zerstört. Einrichtungen des großen Wassernetzwerkes wurden von der NATO angegriffen und zerbombt, wie verschiedene YouTube-Videos belegen. Laut Global Research, einem Zentrum für globale Forschung mit Sitz in Kanada, habe der NATO-Krieg gegen Libyen die Zukunft des Trinkwasserprojekts in Gefahr gebracht – und damit den Wohlstand des libyschen Volkes. Die Ölförderung ist auf 90.000 Barrel pro Tag zurückgefallen – weniger als ein Zehntel des Vorkriegsniveaus. Es entstand eine Arbeitslosigkeit von 30 %. - Libyens Geldreserven in Höhe von 150.000.000.000 $ sind weltweit eingefroren und wohl für immer verloren. Nach der internationalen Militärintervention wurde das Land von Kämpfen rivalisierender Milizen erschüttert. Diese operieren willkürlich und ungestraft unter der Leitung sogenannter islamischer und regionaler Warlords – das sind militärische Anführer. Zusammenstöße zwischen diesen Milizen, Angriffe auf die Regierung und die Ermordung von Regierungsbeamten sind an der Tagesordnung. Seit 2014 herrscht ein erbitterter Bürgerkrieg zwischen der Regierung, der in der Hauptstadt Tripolis herrschenden islamistischen Gegenregierung, sowie weiteren Rebellengruppen wie dem „Islamischen Staat“ (IS). Es herrscht Chaos. Ein Bericht an den UN-Sicherheitsrat vom 26.8.2015 gibt bis August 2015 folgende Zahlen an: Es gab 435.000 Binnenflüchtlinge, eine Million Libyer verließen das Land Richtung Tunesien, rund 2 Millionen brauchen humanitäre Unterstützung, während rund 1,2 Millionen an Mangelernährung leiden oder hungern. Rund 250.000 Flüchtlinge aus anderen Ländern halten sich in Libyen auf. Nach Gaddafi ist Libyen ein Paradies für Schlepperbanden geworden, die Flüchtlinge von dort ungehindert nach Europa bringen. 2. Der 1. Irakkrieg (2. Golfkrieg) 1990/91 – Eine Kurzfassung des Vortrages in Steyr Nachdem der irakische Staatspräsident Saddam Hussein Kuwait besetzen ließ – mit der Behauptung es zapfe illegal Ölfelder des Irak an – wurde die irakische Armee durch eine von den USA geführte Koalition fast vollständig geschlagen. Zur Rechtfertigung des Krieges wurden zuvor einige – später als Fälschung entlarvte – Gräuelberichte über die Massenmedien in die Welt gesetzt. Darunter die sogenannte Brutkastenlüge: Eine angebliche 15-jährige Krankenschwester behauptete unter Tränen, irakische Truppen hätten Säuglinge ermordet. Diese stellte sich später als Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA heraus. VORHER : In diesen 70er Jahren hat der Irak einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt, von dem auch die Bevölkerung stark profitiert hat. Ende dieses Jahrzehnts hat der Irak Geldreserven im Wert von 35 Milliarden US-Dollar besessen und Ende der 70er Jahre stand der Irak sogar an der Schwelle, ein Industrieland zu werden. 1972 gelang es dem Irak, die nationale Kontrolle über seine Ölvorräte zu bekommen, die zuvor von internationalen Firmen ausgebeutet worden waren. Der Irak soll mit 112 Milliarden Barrel über eine der größten Erdölreserven der Welt verfügen. Durch die Exporterlöse aus dem Erdölverkauf wurde u.a. ein umfassendes irakisches Gesundheitssystem aufgebaut, das bis zu Beginn der 1990er Jahre als das Beste der arabischen Welt galt. Ab 1979 förderte Saddam Hussein aktiv die Modernisierung der irakischen Wirtschaft, den Aufbau von Industrie, Verwaltung und Polizei, die Technisierung der Landwirtschaft, die Bodenreform sowie die Volksbildung, die vollständige Neugestaltung des öffentlichen Dienstes sowie des Transport- und Bildungswesens. Hussein startete eine nationale Alphabetisierungskampagne und die allgemeine Schulpflicht wurde eingeführt. Vor 1990 stieg die Alphabetisierungsrate bei Mädchen auf über 90 Prozent. NACHHER : Nach dieser Zerstörung wurde das Rad der Alphabetisierung wieder zurück gedreht. 75% der Kinder oder Mädchen wurden wieder Analphabeten. Wir sehen eine große Zahl an Toten: 120.000 irakische Soldaten und knapp die Hälfte davon noch dazu Zivilisten. Von den Alliierten wurden 320 Tonnen Geschosse aus abgereichertem Uran verschossen. Langzeitschäden waren und sind verheerend: Das sogenannte Golfkriegssyndrom, eine Steigerung der Krebsrate sowie die stark gestiegene Zahl schwer missgebildeter Neugeborener waren die Folge. Über drei Millionen Menschen flohen aus dem Irak, aus Kuwait und den Nachbarländern. Wirtschaftliche Sanktionen seitens der USA verhinderten einen Wiederaufbau des irakischen Staates nach dem ersten Irakkrieg. Seit 1991 sind rund 1,5 Millionen Iraker, darunter über 550.000 Kinder unter fünf Jahren, an den Folgen der über den Irak verhängten Wirtschaftssanktionen gestorben – durch Mangelernährung und unzureichende medizinische Versorgung. Der Tigris war durch die Zerstörung der Kläranlagen zu einer offenen Kloake geworden; von 1990 – 2003 verhinderten die USA den Import von Pumpen und Chlor zur Aufbereitung des Wassers; in der Folge stieg die Säuglingssterblichkeit von 1990 bis 1997 von 3,3 auf 12,5 Prozent. 3. Der Vietnamkrieg 1965-1975 – Eine Kurzfassung der Vorträge in Berlin und Dresden Wir wollen uns heute den Vietnamkrieg einmal anschauen, der von 1965 – 1975 ging. Unter dem Vorwand, dass nordvietnamesische Schnellboote im Golf von Tonkin amerikanische Kriegsschiffe ohne Anlass angegriffen hätten, ließ US-Präsident Lyndon B. Johnson ab Februar 1965 Nordvietnam bombardieren. Die USA griffen in den Bürgerkrieg zwischen Südvietnam und dem kommunistischen Nordvietnam ein. Später gab der US-Staatssekretär zu, dass US-Kriegsschiffe nur deshalb in den Golf von Tonkin entsandt wurden, um einen Kriegsgrund zu provozieren. Die sofortigen Vergeltungsschläge seien seit Monaten vorbereitet gewesen. VORHER : 1954 auf der Genfer Indochina-Konferenz wurde beschlossen, dass es 1956 Wahlen zur Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam geben sollte. Das kommunistische Nordvietnam begrüßte diese Wahlen. Der vom Westen gestützte Süden war aber dagegen. Und wahrscheinlich auf Anraten und Veranlassung der USA verhinderten sie das Zustandekommen dieser Wahlen. NACHHER : Was ist in Vietnam nach dem Krieg passiert? Es wurden während des Krieges insgesamt sieben Millionen Tonnen Bomben abgeworfen. Das ist etwa die zwei- bis dreifache Menge der Bomben, die die Amerikaner im gesamten 2. Weltkrieg abgeworfen haben – sieben Millionen Tonnen! Das zweite ist, dass am 16.März 1968 das „Massaker von My Lai“ stattgefunden hat – das wurde natürlich erst danach bekannt – wo US-Soldaten über 500 Zivilisten kaltblütig ermordet haben. Und nachdem der Krieg zu Ende war, wurde auch bekannt, dass das nicht das einzige Massaker war, sondern die US-Veteranen, die dort im Krieg waren, haben gestanden oder beschrieben, dass das fast täglich vorgekommen ist. Solche Massaker an der normalen Zivilbevölkerung. Insgesamt sind 5 Millionen Menschen in Vietnam und den Nachbarländern Laos und Kambodscha ums Leben gekommen. 70-80 % davon waren Zivilisten. Zur Entlaubung von Wäldern warfen die USA damals 72 Millionen Liter Herbizide über Vietnam ab. Darunter das hochgiftige „Agent Orange“, ein Erbgut schädigendes Dioxin. Dieses Gift hat eine extrem hohe Langzeitwirkung, da es nur sehr langsam biologisch abgebaut wird. Die Folgen sind schwer behinderte Kinder mit Missbildungen und über hundert Krankheiten. Von diesen Spätfolgen sind inzwischen drei Nachkriegsgenerationen betroffen. Während geschädigte ehemalige US-Soldaten nach langen gerichtlichen Auseinandersetzungen finanziell entschädigt wurden, erhielten vietnamesische Opfer bis heute keine Entschädigung. Und zu guter Letzt noch ein ganz schön krasser Fakt: Bei diesen sieben Millionen Tonnen Bomben sind etwa 10% nicht explodiert, die auch heute noch als gefährliche Blindgänger im Boden lagern und für große Verletzungen nach wie vor sorgen. 4. Der Kosovokrieg 1998/99 – Eine Kurzfassung des Vortrages in Augsburg Aufgrund einer angeblichen humanitären Katastrophe erfolgten vom 24. März –10. Juni 1999 Luftangriffe der NATO gegen die damalige Bundesrepublik Jugoslawien. Gemäß der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) gab es vor der Bombardierung der NATO jedoch keine humanitäre Katastrophe, die hätte geahndet werden müssen. Es gab lediglich 39 Tote infolge gegenseitiger Kämpfe zwischen der sogenannten „Befreiungsarmee des Kosovo“ (UÇK) – einer Terroristengruppe – und serbischen Polizisten. Auch das vermeintliche Konzentrationslager, von dem Verteidigungsminister Rudolf Scharping berichtete, hat es laut Augenzeugen nie gegeben. VORHER : Wirtschaftlich war Jugoslawien das stärkste Land Südosteuropas. Jugoslawien hatte eine Vollbeschäftigung – also jeder war beschäftigt. Sie haben eine soziale Sicherheit gehabt: Jeder ist getragen worden von dem System. Und was auch bezeichnend ist natürlich mit einem funktionierenden Sozialsystem, dass sie eine sehr hohe Lebenserwartung hatten. Es war Schulunterricht – die ganzen Kinder sind in die Schule gegangen und auch das Preisniveau war geregelt, sodass es also ein ausgeglichenes Niveau war, das zu den Löhnen angepasst war. Also die haben im Prinzip gut leben können. Der Kosovo hatte eine gute Exporteinnahmequelle. Das ehemalige Jugoslawien hatte es aus sozialen Gründen immer abgelehnt, die Kreditkonditionen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu akzeptieren. Das Land gehörte neben Italien und Spanien zu den beliebtesten Reisezielen Europas. Gemäß einer Umfrage im Jahr 2014 gaben 78 % der befragten Serben an, dass es ihnen vor 1990 – bevor also Jugoslawien auseinanderzubrechen begann – in Bezug auf Lebensstandard, wirtschaftliche Lage und politische Freiheiten am besten ging. NACHHER : Die Folgen von diesem Krieg: Zerstörung! Die gesamte Infrastruktur: 110 Krankenhäuser, 480 Schulen, 13 Flughäfen, 19 Bahnhöfe, 60 Brücken, Industriebetriebe. Die Infrastruktur wurde zerstört. Und war das Schlimmste ist: zehn Tonnen Uranmunition wurden abgefeuert. Es wurden über 2.500 Zivilisten und 10.000 Soldaten getötet. Mehr als 850.000 Menschen waren seit Beginn der Luftangriffe auf der Flucht. Laut Bakary Kante, Leiter der UN-Mission für Umweltübereinkommen, hat die NATO Uranmunition eingesetzt, welche Luft, Boden und Wasser verseucht hat. Dies führt bis heute zu einer erhöhten Anzahl von Krebsfällen, Fehlgeburten und schweren Missbildungen bei Neugeborenen. Eine Vielzahl von Industriebetrieben und Infrastruktureinrichtungen, darunter 480 Schulobjekte und 110 Krankenhäuser, wurden durch die Bombardierungen in Schutt und Asche gelegt. Politisch und militärisch wurde der Kosovo nach dem Krieg von den USA bzw. der NATO verwaltet. Eine der größten US-Militärbasen befindet sich seither im Land. Die Länder des ehemaligen Jugoslawien leiden heute noch unter der schlechten wirtschaftlichen Lage. So sind im ersten Halbjahr 2015 rund 33.000 (15 %) der Asylanträge in Deutschland aus dem Kosovo und gut 18.000 (8.4 %) aus Serbien eingegangen. Damit belegen sie nach Syrien die Plätze 2 und 4! Aber wenn man die Toten anschaut: 4.000 sind im Kosovo-Krieg gefallen, 5.000 durch NATO-Operationen in Serbien 1999 und durch die Uranmunition werden voraussichtlich 125.000 Menschen sterben. 5. Der Krieg in Afghanistan seit 2001 – Eine Kurzfassung des Vortrages in Osnabrück Ich freue mich, dass wir heute so zahlreich hier versammelt sind. Besonders freue ich mich auch viele junge Teilnehmer hier begrüßen zu dürfen zu diesem wichtigen Thema: Der Krieg in Afghanistan seit 2001. Die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten lastete die US-Regierung der Terrororganisation al-Qaida unter Osama bin Laden an. Diese wiederum hatte ihre Basis im Gebiet der islamistischen Talibanbewegung und war mit den Taliban verbündet, welche von 1996 – 2001 große Teile Afghanistans beherrschten. Die Anschläge des 11. September 2001 wurden von der US-Regierung als bewaffneter Angriff im Sinne der UN-Charta (Artikel 39 und 51) gewertet. Damit sprachen sich die Vereinigten Staaten das Recht auf Selbstverteidigung zu, woraufhin der NATO-Bündnisfall ausgerufen wurde. Die US-Regierung leitete im Herbst 2001 ihre militärische Intervention gegen die Talibanregierung in Afghanistan ein. Nach dem Sturz der Taliban Ende 2001 hörten die gewalttätigen Auseinandersetzungen mit dieser im Land aber nicht auf. Seither sind NATO-Truppen in Afghanistan stationiert. VORHER : Wie sah es aber vorher aus? Im Jahr 2000 hatte die Talibanregierung ein völliges Verbot erlassen und den Opiumanbau unter Strafe gestellt. NACHHER : Und nachdem die USA die militärische Kontrolle über das Land übernommen hatten, kam es zu einem rapiden Anstieg – das sehen wir in diesem Balkendiagramm ganz unten links – im Jahr 2001 185 Tonnen Opiumernte. Und sechs Jahre später – 2007 – ihr seht es hier: 8.200 Tonnen. Das bedeutet ein Anstieg um das 44-fache. Dann ist natürlich die Frage: Wer ist hier der große Abnehmer von diesen Mengen an Opium? Der Hauptabnehmer ist die westliche Pharmaindustrie. Wir haben hier noch einen wichtigen Zeugen: Der Journalisten Wayne Madsen. Er besagt, dass die Opiumproduktion in Afghanistan die wichtigste Quelle für den CIA-Drogenhandel ist. Laut unterschiedlichen Quellen sollen bis Mitte 2015 über 70.000 Menschen in Afghanistan durch den Angriff internationaler Truppen ihr Leben gelassen haben, ebenso viele wurden verletzt. Die Zahlen steigen weiter. Bis 2012 muss nach einer Studie der Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) von mindestens 43.000 zivilen Opfern ausgegangen werden. Und natürlich, am meisten trifft es die Unschuldigsten – das sind die Kinder. Hunderttausende haben allein in diesem Krieg ihre Eltern verloren, sind Kriegswaisen und müssen in Heimen für Kriegswaise untergebracht werden. Insgesamt waren bis Ende 2014 ca. 2,59 Millionen Flüchtlinge aus Afghanistan. Das Land wurde komplett zerstört. Laut dem US-Kongressabgeordneten Ron Paul würden US-Truppen bis mindestens 2024 im Land bleiben. 6. Der 2. Irakkrieg (3. Golfkrieg) 2003 – Eine Kurzfassung des Vortrages in Steyr Mit der Begründung, Saddam Hussein würde Massenvernichtungswaffen besitzen und mit al-Qaida zusammenarbeiten, marschierten Truppen der Vereinigten Staaten und deren Verbündete am 20. März 2003 in den Irak ein. Beide Vorwürfe wurden nachträglich durch den Geheimdienstausschuss des US-Senats widerlegt. VORHER : Von den verheerenden Folgen des 1. Irakkriegs erholte sich das Land nur langsam. Saddam Hussein begann das Schicksal des Landes wieder in die eigenen Hände zu nehmen und verkündete im September 2000, dass er die Ölverkäufe seines Landes künftig in Euro, statt in US-Dollar abwickeln werde. Damit wackelte das Petrodollar-System – der Handel mit Erdöl in US-Dollar – das erste Mal. Denn dieses System erlaubt es den USA trotz eines Schuldenbergs von 17'000 Milliarden Dollar weiterhin als Wirtschaftsmacht auf dieser Welt großflächig zu fungieren und weiterhin endlose und teure Kriege zu führen. NACHHER : Nach dem Fall Bagdads und dem Untergang des Regimes von Saddam Hussein im April 2003 wurden die Erdölgeschäfte wieder auf US-Dollar umgestellt. Bis 2006 starben – gemäß der unabhängigen „Lancet-Studie“ – 600.000 Zivilisten, das sind 90 % aller Opfer. Allein während eines dreiwöchigen Einsatzes 2003 wurde von der USA zwischen 1.000 und 2.000 Tonnen Uranmunition eingesetzt. In Falludscha, einer Stadt 70 Kilometer von Bagdad, war die radioaktive Verstrahlung zigmal höher als nach der Hiroshima-Bombe. Seither wird bis heute eine zunehmende Anzahl schrecklich deformierter Babys geboren, ohne Köpfe, mit zwei Köpfen oder fehlenden Gliedern. Auch hier sehen wir wieder, was diese Folgen sind - bis in unsere Zeit herein: wo wir mit Missbildungen von Neugeborenen aufs Grässlichste konfrontiert sind. Unzählige grausame Kriegsverbrechen während der Besatzungszeit von 2003-2011, seitens der US-amerikanischen Truppen, sind publik und z.T. durch WikiLeaks veröffentlicht worden. Es kam zu gezielten Tötungsaktionen, bei denen auch unschuldige Zivilisten ums Leben kamen. Im Jahr 2011 hat sich die US-Armee aus dem Irak verabschiedet. Zurück blieb ein Trümmerhaufen eines Landes. Und in solch einem Chaos, wo jeder um das nackte Überleben kämpft, herrschen naturgemäß bürgerkriegsähnliche Zustände, wo eine öffentliche Ordnung herzustellen äußerst schwierig ist. Ab 2014 wurden Teile des Iraks, wie die Stadt Mossul, von der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) besetzt. Der Krieg gegen den Irak hat die US-Steuerzahler von 2003 bis 2011 mehr als 800 Milliarden US-Dollar gekostet – also etwa 250 Millionen Dollar pro Tag! 7. Der Syrienkrieg seit 2011 – Eine Kurzfassung des Vortrages in Freiburg Im Zuge des Arabischen Frühlings vom März 2011 kam es zu einem Konflikt zwischen der Regierung von Baschar al-Assad und verschiedenen sogenannten „Oppositionsgruppen“. Aus ehemaligen Armeeangehörigen und Zivilisten organisierte sich ab Juli 2011 die Freie Syrische Armee als Gegner Assads. Kurz darauf filmte der Journalist Ali Hashem an der syrisch-libanesischen Grenze, wie schwer bewaffnete Gruppen über die Grenze gingen und in den Bürgerkrieg gegen Assad eingriffen. Es ist bekannt, dass westliche Länder, allem voran die USA, aber auch Israel, Katar, Saudi-Arabien und die Türkei, ausländische Kampftruppen ausbildeten, illegal ins Land schleusten und mit Waffenlieferungen sowie Finanzmitteln unterstützten. Die Gruppierung Islamischer Staat (IS) etablierte sich 2013 als dominante militärische Präsenz im Norden Syriens. Die USA versuchten – mittels der Behauptung Syrien hätte Chemiewaffen eingesetzt – zusammen mit den NATO-Staaten in den Krieg einzutreten. Jedoch konnte Assad der Einsatz von Chemiewaffen nie nachgewiesen werden. Er ließ diese im Gegenteil sogar vernichten. VORHER : Der syrische Präsident Baschar al-Assad leitete einige Jahre vor dem Krieg die Demokratie ein. Er entließ viele politische Häftlinge aus den Gefängnissen. Die syrische Bevölkerung steht mit 80% mehrheitlich hinter Präsident Assad. Syrien war ein so reiches und aufstrebendes Land, dass es – nachdem die USA den Irakkrieg vom Zaun gebrochen hatten, 2 Millionen irakische Flüchtlinge aufnehmen konnte. Die syrische Zentralbank befindet sich im Besitz und unter der Kontrolle des Staates und hat keine Schulden beim Internationalen Währungsfonds (IWF). Das Gesundheitssystem war kostenlos. Genmanipulierte Saat ist nicht zugelassen, um die Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden zu schützen. Syrien besitzt gewaltige Öl- und Gasreserven. Syrien ist am Bau einer Pipeline zusammen mit dem Iran beteiligt, ohne die Beteiligung westlicher Ölgiganten in Anspruch nehmen zu müssen. Syriens Bevölkerung ist über die NEUE WELTORDNUNG sehr gut informiert. In den Medien und an den Universitäten wird über den Einfluss der globalen Machtelite debattiert. Syrien schützt seine politische, kulturelle und nationale Identität. Noch vor Kriegsausbruch bezeichnete der populäre Reiseführer „Lonely Planet“ Damaskus euphorisch als das neue Marrakesch, als neues kulturelles Zentrum des Orients. NACHHER : Gemäß neusten Zahlen der Vereinten Nationen wurden bisher mehr als 250.000 Menschen getötet – ohne Dunkelziffer. Ein Drittel davon – also über 80.000 – zivile Opfer. Bei US-Luftangriffen auf den Islamischen Staat starben immer wieder Hunderte von Zivilisten. Mehr als 3,8 Millionen Syrer flohen bisher ins Ausland, über die Hälfte davon Kinder. Jede Einkommensquelle wurde durch westliche Wirtschaftssanktionen genommen. Exporte von Treibstoff, Erdöl und Technik wurden verboten. Importgüter wie Weizen werden knapp. Damit mangelt es an Brot. Lebensmittel sind doppelt so teuer wie vor dem Krieg. Dies sei laut Joshua Landis, Professor an der Universität von Oklahoma, die Strategie der USA, um die Syrer zu schwächen und zur Kapitulation zu zwingen. Schon Ende 2013 haben nach Angaben der UNO drei Viertel der Menschen in Syrien in Armut gelebt, die Hälfte der Bevölkerung in extremer Armut. Lassen wir uns noch einmal beeindrucken von Bildern, die das Vorher und das Nachher zeigen. 8. Der Krieg in der Ukraine seit 2014 – Eine Kurzfassung des Vortrages in Frankfurt Nach der verfassungswidrigen Entmachtung von Präsident Viktor Janukowitsch am 22.2.2014 in Kiew schickte die neue Regierung Truppen gegen die östlichen Gebiete Donezk und Lugansk. Diese hatten den Machtwechsel nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen. Laut diversen Historikern steckten hinter dem Regierungsputsch die USA. Victoria Nuland, Stellvertreterin des US-Außenministers, bezeugte ungewollt in einem abgehörten Telefongespräch, dass die USA fünf Milliarden Dollar investiert haben, um in der Ukraine eine neue Regierung unter US-amerikanischer Führung an die Macht zu bringen. VORHER : Vor dem Krieg war die Ukraine als blockfreies Land eine Brücke zwischen Russland und der EU. Durch das Abkommen von Charkow im April 2010, welches die Stationierung der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim bis mindestens 2042 erlaubte, bekam die Ukraine russisches Erdgas zu Rabattpreisen. Brzezinski, ehemaliger Sicherheitsberater von Jimmy Carter, beschreibt die Ukraine als das Herzland der Weltinsel – das meint Eurasien. Dort befinden sich 75 % der Weltbevölkerung, 60 % der globalen Wirtschaftsleistung und drei Viertel der weltweit bekannten Energievorkommen. Wer die Ukraine beherrscht, herrscht über die Weltinsel und somit über die Welt. NACHHER : Über 6.000 Tote – ohne die Dunkelziffer Über 15.000 Verletzte – auch hier ohne Dunkelziffer und über drei Millionen Menschen sind bisher aus ihrer Heimat geflüchtet. Mehr als 150.000 haben laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) in Russland Schutz gesucht. In der Ostukraine wird täglich geschossen, Häuser werden zerbombt. Die technische Infrastruktur ist stark in Mitleidenschaft gezogen: In vielen Städten gibt es nur noch stundenweise Wasser und Strom, in manchen Städten nicht einmal das. Der Lebensstandard hat sich in der Ukraine seit der Absetzung Janukowitschs 2014 drastisch verschlechtert: Fast 80 % der ukrainischen Bevölkerung lebt an der Armutsgrenze. Vor der Absetzung Janukowitschs betrug die Mindestrente umgerechnet um die 120 Euro im Monat, jetzt liegt sie bei 40 Euro, der Mindestlohn lag bei 90 Euro im Monat und jetzt: 50 Euro. Der heutige Durchschnittslohn beträgt um die 120 Euro im Monat. Die Inflationsrate von 2010-2013 betrug 3,5 % – 2015 ist sie bereits 40 %. Die Teuerungsrate der letzten zwei Jahre beträgt: auf Verkehrsmittel 30 %; auf Kraftstoff 200 %. Lebensmittel sind um das Mehrfache teurer geworden, die Grundnahrungsmittel - Brot, Grütze, Fleisch, Milch - um 40 %. Strom- und Gaspreise sind um 110 % angestiegen; ein weiterer Preisanstieg ist im Halbjahrestakt geplant. Ausländische Unternehmen weiten ihren Einfluss auf den ukrainischen Agrarsektor aus, so u.a. Biotechnologieunternehmen wie Monsanto, Cargill und DuPont. Diese haben ihre Investitionen in den letzten Jahren erheblich erhöht. Der Konflikt in der Ukraine wird nach Ansicht von deutschen Bundestagsabgeordneten für einen massiven Transfer von Land an Konzerne und Firmen missbraucht, die von internationalen Großbanken finanziert werden. Laut Aussagen ukrainischer Parlamentsmitglieder steht die Regierung in Kiew unter vollständiger Kontrolle der US-Regierung. Durch den Gesetzentwurf 2953 vom Mai 2015 soll der Westen in der Ukraine Atomwaffen stationieren dürfen. Die USA sind bereit, einen Krieg in Europa zu riskieren, um ihre militärische Präsenz und Vorherrschaft aufrecht zu erhalten. 9. Militärintervention im Jemen 2015 – Eine Kurzfassung des Vortrages in Köln Seit dem 26. März 2015 flog die von Saudi-Arabien angeführte arabische Militärallianz Luftangriffe auf Stellungen der sogenannten Huthi-Rebellen. Diese Angriffe werden von den USA logistisch unterstützt und koordiniert. Zuvor hatten die Huthis große Teile des Landes unter Kontrolle gebracht und den Staatschef abgesetzt. Der Diplomat und ehemalige UN-Sonderbeauftragte für den Jemen, der Marokkaner Jamal Benomar, sagte: Der Aufstand der Huthis sei allein deswegen erfolgt, weil der Übergangspräsident Hadi seiner alleinigen Aufgabe nicht nachgekommen sei, demokratische Wahlen zu veranlassen. Laut Jamal Benomar seien seine Bemühungen um friedliche Lösungen nicht zustande gekommen, weil sie von den Saudis regelmäßig boykottiert worden seien. VORHER : Es gab dann einen Friedensschluss 1990, der vier Jahre gehalten hat. Und nach diesem Friedensschluss gab es dann eine freie Presse in der Art und Weise, wie es sie vorher in der arabischen Welt noch gar nicht gegeben hat. Es gab eine Parteienvielfalt – auch das war ungewöhnlich für die arabische Welt. Und es gab auch ganz faire Parlamentswahlen. Vier Jahre später zerfällt das Land in einem blutigen Bürgerkrieg. Nach vollzogener Einheit sollte die Volkswirtschaft mit Fremdkapital einen gewaltigen Impuls erhalten. Im Vordergrund standen: Projekte zur Förderung von Erdöl und Erdgas, der Ausbau Adens zur Wirtschaftshauptstadt, darunter die Einrichtung eines Freihafens in Aden und die rasche Entwicklung des Tourismus. Wegen der Irak-freundlichen Haltung des Landes im Golfkrieg 1990/1991 wurden die finanziellen Zuwendungen aus den arabischen Nachbarstaaten jedoch eingestellt, und die Projekte kamen nie zustande. NACHHER : Laut einer Reuters-Meldung (vom 17. April 2015) sind wieder ganz aktuell tausende Familien aus ihren Häusern geflohen. 767 Tote wurden registriert. 150.000 Menschen waren auf der Flucht; etwa 7,5 Millionen Menschen benötigten Hilfe; u.a. wurden 5 Krankenhäuser, die drei größten Flughäfen des Landes, 15 Schulen, viele Brücken und Moscheen zerstört. Laut verschiedenen Menschenrechtsorganisationen sollen bei Luftangriffen Flüchtlingscamps getroffen worden sein. Belege für militärisch relevante Ziele seien nicht gefunden worden. In einem Flüchtlingscamp im Norden sollen mindestens 45 Zivilisten getötet und 200 weitere verletzt worden sein. Ende September 2015 starben 131 Zivilisten, als Kampfjets der Allianz Raketen auf eine Hochzeitsgesellschaft abfeuerten. Ein Lebensmittellager der internationalen Hilfsorganisation Oxfam wurde bombardiert, samt Einrichtungen zur Trinkwasserversorgung für Tausende von Familien. Innerhalb einer Woche seien mindestens 62 Kinder im Jemen getötet und 30 weitere verletzt worden. Die Bombardierung von Flughäfen und die Blockade der jemenitischen Häfen schnitten die Bewohner des ärmsten arabischen Landes von der Versorgung mit Lebensmitteln und Treibstoff ab. Internationale Hilfsorganisationen sprechen von einer nahenden humanitären Katastrophe. Letzten Endes führt es dazu, dass die Menschen kein Trinkwasser mehr haben. Oxfam spricht davon, dass infolge des Krieges zwei von drei Menschen keinen Zugang mehr zu frischem Trinkwasser haben. Und ein jemenitischer Armeesprecher sagt, dass innerhalb kürzester Zeit mindestens 2.571 Menschen – davon viele Frauen und Kinder – umgekommen sind. 1.200 öffentliche Gebäude und 72 Schulen seien zerstört worden. Flüchtlingslager, Lebensmittellager, Einrichtungen der Telekommunikation, Radiostationen und Kraftwerke seien bombardiert worden. 3 Fußballstadien und 16 Tankstellen mit langen Kolonnen von Autos seien bombardiert worden, wobei in einem Fall mindestens 17 Zivilisten getötet und 50 verletzt sein sollen. Der lokale Ableger der al-Qaida konnte dank des Krieges sein Territorium im Osten des Landes stetig ausweiten. Zu guter Letzt: Nach den Bombardierungen gab Saudi-Arabien bei der US-Waffenindustrie Bestellungen in Höhe von knapp 2 Milliarden Dollar in Auftrag. Und das ist das Ergebnis dieser militärischen Auseinandersetzung. Warum? Wozu? Man kann den roten Faden moderner Kriegsführung klar erkennen. Spätestens jetzt sollte es jedem klar sein! Keineswegs geht es den US-Strategen und deren Drahtziehern darum, Völker von angeblichen Diktatoren zu befreien oder Sicherheit und Demokratie in der Welt zu gewährleisten. Vielmehr – wie die Fakten belegen – sollen aufstrebende und geostrategisch bedeutende Länder destabilisiert werden. Ziel dabei ist, die weltweite US-Vorherrschaft weiter auszubauen und zu sichern. Das Ganze geschieht immer nach demselben Ablauf in vier Phasen: 1. Ein aufstrebendes, geographisch und politisch bedeutendes Land wird zum „Zielland“ erklärt. 2. Durch gleichgeschaltete Medien und Politiker wird das Zielland als unberechenbare Gefahr für die Menschheit verunglimpft und verteufelt. 3. Nachdem die Weltbevölkerung auf einen Krieg mit dem Zielland eingestimmt und vorbereitet wurde, wird mit einer Lüge bzw. „Operation unter falscher Flagge“ ein Kriegseintritt gerechtfertigt. Eine „Operation unter falscher Flagge“ ist eine geheime militärische Operation, die dem Gegner angelastet wird. 4. Irgendwann einmal erfährt die Öffentlichkeit doch, dass der Militärschlag auf einer Lüge basierte. Dann kommt zum ersten Mal auch in den Medien Kritik auf. Doch dann ist es bereits zu spät. Denn das „NACH“ dem Krieg wird verheerend und nicht wieder gut zu machen sein! Doch nun noch zu einem aktuellen Brandherd. Wieder einmal wiederholt sich derselbe Ablauf: Die Menschheit steht nachweislich inmitten der ersten beiden Phasen. Dies deutet auf nichts anderes hin, als dass ein weiterer, furchtbarer und verheerender Krieg bevorsteht – sofern den Lügen der Politiker und Medien geglaubt und Folge geleistet wird. Hier, um nur ein Beispiel zu nennen, wie sich die Welt gerade in einem VORHER – d.h. vor einem Krieg – befindet: 10. Russland vor dem Krieg – Eine Kurzfassung des Vortrages in Moskau Russland unter Putin. Der russische Präsident Wladimir Putin bringt privatisierte Unternehmen wieder in Staatsbesitz zurück und verstaatlicht ebenso auch die Energieversorgung. In dem Zeitraum von 2000 bis 2013 ist die Industrieproduktion insgesamt um mehr als 50 % gewachsen – in einigen Branchen sogar darüber hinaus; Als die am schnellsten wachsenden Branchen stellten sich folgende heraus: Die Gummi- und Kunststoffherstellung mit einem Wachstum um 430 %; die Herstellung von elektrischen, elektronischen und optischen Geräten mit 346 %; die Lederherstellung, Lederverarbeitung und Schuhproduktion mit 218 %. die Nahrungsmittelproduktion wuchs um 100 %; gleichzeitig hat die russische Industrieproduktion eine völlige Modernisierung durchgemacht, die internationalen Standards entspricht. die russischen Exporte stiegen um beinahe 500 % . Alle großen westlichen Länder wurden übertroffen. Russlands gesamte Steuerrate liegt bei 29,5 % und gehört zu den niedrigsten in den entwickelten Ländern. Von 2000 bis 2010 sank die Arbeitslosigkeit um fast 30 %. Im Jahr 2013 betrug Russlands Staatsverschuldung 13 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Im Vergleich dazu: Japan 243 %, USA 105 % und Deutschland 78 %. Am 30. Juni 2013 unterzeichnete Putin ein Gesetz, das jegliche positiven Äußerungen über Homosexualität in Anwesenheit von Minderjährigen oder über Medien unter Strafe stellt. Am 5. April 2014 sprach der russische Ministerpräsident Dimitri Medwedew ein Verbot für den Import gentechnisch veränderter Organismen aus. Damit erteilte er US-amerikanischen Großkonzernen eine rote Karte. Im April 2014 gibt Russland bekannt, den Handel mit Energieressourcen nicht in Dollar, sondern in Rubel und in anderen nationalen Währungen der Handelspartner abwickeln zu wollen. Wenn Russland beginnen wird, die vertragsgebundenen Öl- und Gasverkäufe direkt in Gold und nicht gegen US-Dollar abzuwickeln, wird das eine weltweite Beschleunigung des Ausstiegs aus dem Dollarhandel bewirken. Laut einer Umfrage im April 2015 war der russische Staatspräsident Wladimir Putin beliebter denn je: 76% würden den jetzigen Staatschef bei der nächsten Präsidentenwahl wieder zum Präsidenten wählen. Die Zustimmungsrate zur Tätigkeit Putins stieg auf 89%. NACHHER? Die Provokationen und die Kriegshetze gegen Russland und seinen Präsidenten Wladimir Putin laufen auf Hochtouren: – rhetorisch durch westliche Medien, Politiker und andere Meinungsmacher – wirtschaftspolitisch durch Sanktionen und indem z.B. der Ölpreis künstlich tief gehalten wird – militärisch durch Aufrüstung an der russischen Grenze. So z.B. beschloss Washington Ende März 2016, eine komplette Panzerbrigade, modernstes Gerät und zusätzliche 4.200 Soldaten in Osteuropa zu stationieren. Sollte Russland die Nerven verlieren und sollte es zum Krieg gegen Russland kommen wird dies mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit verheerende Konsequenzen haben, stehen sich doch zwei gigantische Atommächte gegenüber. Hierauf gibt es nur eine Antwort: "Nie wieder Krieg!"

von sk./dd.


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