Countdown des Todes? Ukraine Friedensprozession - Tag 0

Terror | 26.07.2016

Countdown des Todes? Ukraine Friedensprozession - Tag 0 (1 von 1)

Klagemauer.TV war für Sie live bei den großen Kreuzprozessionen in der Ukraine dabei und bringt hier die Fakten. Nach ursprünglichem Plan sollte die mehrere hunderttausende Menschen zählende Prozession morgen, 27. Juli 2016, in Kiew eintreffen. Doch die Spannung wächst, denn die Gegenwart hat damit begonnen, die Vergangenheit zu beleuchten.

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"Countdown des Todes? Ukraine Friedensprozession - Tag 0"

Countdown des Todes? Ukraine Friedensprozession - Tag 0 26.07.2016

Klagemauer.TV war für Sie live bei den großen Kreuzprozessionen in der Ukraine dabei und bringt hier die Fakten. Nach ursprünglichem Plan sollte die mehrere hunderttausende Menschen zählende Prozession morgen, 27. Juli 2016, in Kiew eintreffen. Doch die Spannung wächst, denn die Gegenwart hat damit begonnen, die Vergangenheit zu beleuchten. Ernstzunehmende Drohungen und Störmanöver mehren sich, doch die Friedensmärsche gehen zielstrebig weiter. Wer genau läuft bei der Prozession mit und wer entpuppt sich alles als Gegenspieler? Woher regen sich die Widerstände? Hier die Details aktuellster Entwicklungen: Vorab ein kurzer Rückblick. Am Samstag, 16. Juli hat die Kiewer Regierung ungefähr 700-mal mit schweren Geschützen und Raketen auf den Donbass gefeuert. Der Donbass wird fast täglich weiter beschossen. Über zivile Opfer ist bis jetzt nichts bekannt. Ebenfalls wurde in der Nähe von Donezk eine russisch-orthodoxe Kirche durch Raketenbeschuss fast vollständig zerstört. (Bauchbinde - Für die, die des Russischen mächtig sind, hier ein Link mit dem Bericht. Das Video wurde vom Verteidigungsministerium der Donezker Volksrepublik zur Verfügung gestellt“ www.youtube.com/watch?v=77JMrxHe2Bc) Das Licht der Gegenwart zeigt einmal mehr die Doppelmoral der „West-Demokraten“. Die vom Westen hofierten ukrainischen Ultrarechten dürfen ungestört über Facebook zur Ermordung der eigenen Bevölkerung – sprich der Friedensmarschteilnehmer – aufrufen. Viele beweinen dieses westliche Menschenrechts- und Demokratieverständnis. Viele Ukrainer kämpfen damit, dass sich nirgendwo westliche Journalisten sehen lassen. Niemand von den westlichen Mainstream-Reportern hält in Kiew Passanten ein Mikrophon vor den Mund, niemand taucht mit Fernsehkameras bei den Friedenmarschierern auf und filmt. Vielen im Land ist zum Vergleich dazu die Rund-um-die-Uhr-Berichterstattung während der Maidan-Tage noch in lebhafter Erinnerung. Wie dieser Friedensmarsch schließlich endet, wird derzeit von Hunderttausenden mit Sorge erwartet: Unzählige sehen in den sehr starken Militärbewegungen, die in Richtung Kiew zu beobachten sind, eine Art US-Damoklesschwert über ihnen hängen. Was wird sich ereignen, wenn der Kreuzprozessionszug in Kiew eintrifft? Die Furcht ist nicht unbegründet, denn hauptsächlich die Freiwilligen-Bataillone, also die ultrarechten Verbände und die Nationalgarde sollen nach Kiew verlegt worden sein. Von diesen Bataillonen ist bekannt, dass sie die von der EU in Polen ausgebildeten Killer unter Vertrag haben. Die Leute in der Ukraine fürchten sich, weil diese Männer überhaupt keine Skrupel haben sollen, alles zu töten, was sich bewegt. Interviews: Können Sie bitte ein paar Worte sagen, wir möchten einfach auch die Wahrheit hier weitergeben. „Ja, alle, die Frieden wollen in der Ukraine, die sollen hier mit uns mitgehen. Die sollen einfach Gott glauben. Wir glauben nur Gott und sonst niemandem. Ja, Sie sehen, hier sind Bataillone „Aidar“, was treiben die? Die stürzen sich in die Dörfer, in die Häuser, rauben, plündern. Ja, können Sie ein paar Worte noch sagen für unsere Freunde in Deutschland, Frankreich. Ja, die Regierung hier, das ist nicht unsere Regierung. Sagen Sie bitte, sagen die Medien die Wahrheit über diesen Zug? Nein, kein einziges Wort der Wahrheit. Es ist alles - das Programm 1+1 - das ist alles Lüge und Provokation. Alles, was sie sagen. Weil auf ein Gramm Wahrheit, die sie sagen, sind 10 Kilo Lüge. Sie unterstützen die Regierung, die nicht unsere Regierung ist, sie sind verkauft an die EU. Wir sind ganz und gar abhängig von Amerika, wir haben nichts Eigenes, keine Fabriken, keine Betriebe. Der Sohn von diesem Mann ist umgekommen im Schützengraben. Er hat vier Kinder und er ist jetzt umgekommen. Bei uns bleibt alles beim Alten. Mein Land ist alles geblieben. Unsere Söhne wissen, dass das unser Land ist. Aber mit wem müssen wir kriegen? Wir müssen wie unsere Grossväter und Väter kämpfen. Mit wem? Mit den Fremden. Und mein Sohn geht nicht, um die Russen zu schiessen. Und dieser ganze Krieg ist künstlich. Er ist aufgespielt. Aber der Krieg hat noch nicht begonnen, der richtige Krieg beginnt noch. Jetzt kommen die ganzen Söldner. Russland wird sein Land schon schützen, die Grenze schützen. Und dieser ganze Krieg, der kommt noch. Es sind nicht einfach irgendwelche Banden, nein, das sind Formationen, die einen Weltherrscher an die Regierung bringen wollen. Damit bei uns nichts ist, kein Geld, keine Freiheit, keinen Namen, nichts, alle sollen nur eine Nummer sein. Aber von wo kommt dann die Hilfe, von wo kommt die Errettung, die Hoffnung? Ja, die Hoffnung ist aus Gott. Alles hat Gott auf der Erde gemacht. Und alles kann er auch bewahren. Und wenn die Menschen ihn nicht achten und sich nicht beugen... Jeder Mensch müsste mindestens einmal am Tag sich auf die Knie stellen und sagen: „Herr, danke für alles“. Und dann würde sich alles verändern, würde alles aufhören, jeder Krieg. Und es wäre Überfluss auf der Erde. Wer sind Sie, von wo sind Sie? Aus Lugansk, aus Kuratschovka. Danke, Gott segne Euch! Frau mit rotem T-Shirt: Guten Tag, sagen Sie bitte, von wo kommen Sie und seit wann sind Sie bei dieser Prozession dabei? Ja, ich komm von Swjatogorsk aus dem Osten, ich selber bin von Charkow. Sagen Sie bitte, was ist das Ziel auch Ihrer persönlichen Teilnahme an dieser Prozession. Ja, das Ziel dieser Prozession ist Gebet um Frieden und mein persönliches Ziel ist, dass meine Kinder, meine eigenen Kinder den Krieg nicht sehen. Ich sah die Kinder, die den Krieg gesehen haben in Swjatogorsk. Da ist eine ganze Menge Flüchtlinge schon drei Jahre lang und wir brachten ihnen Hilfsgüter und die Kinder, die diesen Krieg gesehen haben, das ist ein schrecklicher Anblick. Wir brachten ihnen Kinderspielzeug, wollten sie irgendwie erfreuen und sie hatten keine Freude auf dem Gesicht. Wir fragten: Was möchtet ihr, eine Puppe oder was? – Nein wir möchten, dass die Flugzeuge nicht mehr fliegen und dass kein Krieg mehr ist. Das sagte ein drei Jahre altes Kind. Und sie sagen: Bei uns ist kein Krieg. Und ich sag: Wieso kein Krieg? Hier sterben die Kinder. Und den Eltern werden die Söhne weggenommen und eben haben wir eine Messe gehalten für die umgekommenen Soldaten. Ja, junge Männer, die könnten Familien haben - manche hatten auch schon Familien - sind alle umgekommen. Wir brauchen keinen Krieg, wir wollen keinen Krieg. Wir sind ein Volk. Ja, das war der Schrei unserer Seele. Ja, vielen Dank. Das Störmanöver der Kiewer Regierung gegen die Kreuzprozession-Teilnehmer und die Desinformationen samt Einschüchterungen vom 20. Juli 2016 zeigen erste Wirkungen: Die Stadtverordnetenversammlung von Borispol hat in einer Sitzung am Montag den Friedensmarschierern verboten, das Stadtgebiet Borispol auf ihrem Weg nach Kiew zu betreten. Der Friedenskreuzzug von Charkow sollte durch die Stadt Borispol, um nach Kiew zu gelangen. Außerdem wurde die Bevölkerung von Borispol aufgerufen, sich nicht an den Straßen aufzustellen, an denen der Prozessionszug entlanggeht und sich auf keinen Fall dem Friedensmarsch anzuschließen. Die Borispoler sollen auch Verwandte und Freunde davon abhalten, sich dem Zug anzuschließen. Am Montag, 25. Juli 2016 wurde nun der Prozessionszug definitiv von einer verhetzten Volksmenge vor Borispol gestoppt. Die betende Menge wurde mit faulen Eiern beworfen und auf vielerlei Weise durch eine wild aufgebrachte Meute des Widerstands geblockt. Der Prozessionszug ist nun auf einem Umweg weiter Richtung Kiew unterwegs und versucht, dort termingerecht am 27. Juli einzutreffen. Das Beschiessen des Donbass wird indes trotz Friedensmärschen fortgeführt. Schon vor Tagen erwägte die Kiewer Regierung, den Kriegszustand für die gesamte Ukraine auszurufen. Dies würde bedeuten, dass die ukrainische Umsturzregierung vom Gesetz freie Hand für jede beliebige Maßnahme hätte. Ausgangssperren und dergleichen wären dann die vielleicht harmlosesten Eingriffe. Die Friedenskreuzzügler könnten jederzeit inhaftiert werden… Turtschynow, der Chef des Sicherheitsrates der Kiewer Umsturzregierung, war einer der Hauptakteure vom Maidan und als illegaler Präsident der Ukraine bis zur „Wahl“ Poroschenkos eingesetzt. Er gab schon vor Tagen bekannt, dass die Regierung ernsthaft die Ausrufung des landesweiten Kriegszustandes in der Ukraine erwägt. Man will ganz offensichtlich die Ankunft der Demonstrationszüge in Kiew mit allen Mitteln verhindern. Heute, also am 26. Juli, geht dieser Vorsatz in die nächste Runde. Eifrig sucht die Polizei ganz plötzlich kurz vor der Stadt rechts und links an der Prozessionsroute nach Tretminen und Sprengsätzen und dergleichen. Aufgrund dieser angeblichen Bedrohung forderte der Innenminister der Ukraine gleichzeitig den Prozessionszug zur sofortigen Umkehr auf. Diesen Rückzug fordert der Innenminister, wie es zu erwarten war, nicht etwa auf der Basis plumpen Eingriffs in die Demonstrations- oder gar Religionsfreiheit, sondern auf der Basis großer Besorgnis um die Sicherheit der Prozessionsteilnehmer und Landesbevölkerung. Doch die Züge ließen sich bislang nicht zur Umkehr bewegen. Ihr Ziel steht fest: Der Einzug am 27. Juli 2016 mit rund 1,5 Millionen betenden Menschen in Kiew. Ukrainische Zeugen des 1. Maidan fürchten sich nicht ganz zu Unrecht vor einem noch weit blutigeren 2. Maidan. Denn in ihren Augen führten die USA nicht zufällig gerade während dieser großen Kreuzprozession kurzfristig ein Manöver im Raum Odessa/Mikulajew durch. Das Manöver fand im Schwarzen Meer und in der Region Odessa/Mikulajew statt, also direkt vor der Haustüre der Krim. Die USA stellten dafür 2.000 Soldaten, die Ukraine 1.000 Soldaten plus Soldaten der verschiedenen NATO-Staaten. 25 Kriegsschiffe der USA und der westlich orientierten Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres sind ebenfalls beteiligt. Viele befürchten darin eine Vorsorgemaßnahme genannter Kriegsmächte, um einen möglichen Aufstand niederzuschlagen. Wer schießt hier mit Kanonen auf Spatzen? Was zeigen sich gerade nochmals für Menschen in diesem Prozessionszug? Sind das alles gefährliche Krieger, bewaffnete Terroristen, Männer mit Schlagstöcken, Brandsätzen oder so? Klagemauer.TV hat mit ihnen vor Ort gesprochen. Hören und sehen Sie gleich wieder selbst. Priester : Ja, Sie nehmen Teil an dieser Prozession. Was ist das Ziel, dass Sie daran teilnehmen und von dieser ganzen Massnahme? „Ja, das Hauptziel davon ist, dass wir durch Gebet, beten um Segen für unser ukrainisches Land!“ Wir wollen Frieden, weil alle, denke ich, sind müde von diesem Krieg! Wir sehen, dass es immer schlimmer und schlimmer wird, die Moral nimmt ab, die Wirtschaft wird immer schlimmer. Aber das Ziel dieser Kreuzprozession ist nicht wirtschaftliche Veränderung, das ist es nicht. Nein, wir sind gläubige Menschen, für uns ist das Hauptziel nicht das An-die-EU-Anschliessen oder an Russland, sondern die Rettung der Seele, das Reich Gottes, das wollen wir kriegen! Das ist das Reich, was nach der Verheissung Gottes hier beginnt und inwendig in uns ist und unsere Aufgabe ist, dass sich das einfach offenbart! Ja, danke. Sagen Sie bitte aber, Ihre Demonstration, zeigt die friedlichen Charakter, oder wenn Sie nach Kiew kommen, wollen Sie der Regierung einen Protest aussprechen, Ihre Unzufriedenheit aussprechen? Oder wollen Sie der Öffentlichkeit ein Zeichen setzen, dass die Ukraine den Kurswechsel vollziehen muss? Oder was wollen Sie in Kiew? Aber wissen Sie, das Wort Demonstration, das gefällt mir gar nicht, weil es steht geschrieben, dass jede Regierung oder Obrigkeit ist von Gott – und Paulus sagt, dass die Regierung ist gesetzt, um Ordnung zu halten. Darum sind wir Christen dazu berufen zu gehorchen der Obrigkeit. Das Einzige, wo wir Ungehorsam leisten, das ist da, wo wir gezwungen werden, die Gebote Gottes zu brechen. Darum das Wort Demonstration, das ist hier nicht am Platz, es ist eine Kreuzprozession, es ist Gebet. Weil für einen gläubigen Menschen ist die Gebetsverbindung mit Gott, das ist das, was Ruhe, Frieden bringt, Heiligung der Gedanken, Freude – und wir möchten, dass mehr Menschen über das Leben nachdenken, über das Sein …. Und wenn wir politische Ziele verfolgen würden, das wäre dumm für einen Christen. Darum indem wir diese ganze Politisierung der Öffentlichkeit sehen, wir sind schon so müde, man möchte einfach davon frei werden und das ist unser Ziel! Danke, vielen Dank! 2. Priester: "Sagen Sie bitte, was ist das Ziel von dieser Kreuzprozession?" „Ja, das Ziel von der Prozession ist nicht PR, nicht etwas jemandem zu beweisen. Es ist ein Kampf mit den eigenen Schwachheiten. Das ist ein Versuch, durch Gebet, durch leibliche Übungen das zu überwinden, die Sünden zu überwinden, die in jedem Menschen sind. Und das ist jetzt ein geschichtlicher Moment in der Ukraine, und darum jeder, der jetzt hier unterwegs ist – wir haben gebeichtet gestern bis um 02:00 Uhr nachts und keiner von ihnen beschäftigt sich mich Außenfragen. Jeder beschäftigt sich mit seinem inneren Frieden.“ "Ja sagen Sie bitte, was sind das für Leute, die hier teilnehmen an dieser Prozession? Aus welchen gesellschaftlichen Schichten kommen die?" "Ja, gestern habe ich mich schon gewundert, dass selbst die, welche ständig unterwegs sind, ungeachtet auf deren Ermüden, auch aus Städten, die weit weg von der Prozessionstrecke liegen. Ja, es sind viele, die aus dem Ursprung mitgehen, von Anfang an ... wenig alte Leute, es sind Leute mittleren Alters. Das sind ja meistens starke Leute, arbeitsfähige Leute, die diese Strapazen auch tragen können. Und hier ist einfach geistlicher Kampf. Das sind Menschen, die auch leiblich in der Lage sind, das zu tragen... Ja, und um 7:00 Uhr abends haben wir die Nachwache, Gebetswache und man würde denken, die fallen in die Zelte und schlafen ... Nein, die blieben zur Nachtliturgie, sehr viele sind geblieben für die Nachtgebete ... Und wenn das Gebet nicht würde irgendwann unterbrochen werden, es würden Menschen sein, die die ganze Nacht überhaupt nicht schlafen würden." "Sagen Sie auch bitte: Ist Ihr Ziel 'Frieden in der Ukraine', oder möchten Sie nach Kiew kommen und diese Regierung absetzen, vielleicht einen Putsch machen? Einen Umsturz?" "Ach, Gott bewahre, dass wir etwas umstürzen! Wir müssen nur eines umstürzen, das ist der Schweinehund, der hier in uns drin sitzt und uns an allem hindert. Aber die Prozession hat keine politischen Ziele, sonst wäre es keine Kreuzprozession. Ihr könnt es nennen, wie Ihr wollt, aber es wäre keine Kreuzprozession mehr. – Ja, wir ahmen jenen nach, dessen Name wir tragen: Jesus Christus. Und Er hat nie politische Ziele verfolgt. Wir wissen, sogar die schwierigsten aktuellen Fragen, die Ihm gestellt wurden, hat Jesus umgangen – und ganz schlau mitunter. Manchmal machte Er es so, dass Er andere einfach perplex machte mit Seinen Antworten, aber die Politik ließ Jesus immer abseits." "Ja, die letzte Frage: Diese Kreuzprozession, was denken Sie, war hier auch die Hand des Kremls dabei, wie die Medien es sagen? Oder ist es eine innere Not des ukrainischen Volks, die dazu bewegt hat?" "Ja, was Medien sagen, das ist Träumerei. Jemand hat was geträumt, vielleicht. Ich weiss davon nix. Aber wie viel ich sehe in diesen Menschen, ich bin Priester, ich diene in meinem Dorf, und dieses Volk ist motiviert, und meine persönliche Meinung ist: Das ist die Initiative der Kirche, des Volkes und die entspringt der Liebe." "Die letzte Frage: Ich habe unlängst gelesen in den Medien, dass wir jetzt nicht um Frieden in der Ukraine beten können, denn wir brauchen erst Krieg, ja, irgendwelche politischen Kräfte brauchen den Krieg. Ja, was denken Sie, können wir überhaupt für Frieden beten in der Ukraine und Frieden in unseren Völkern?" "Ja, wenn wir nicht mehr für Frieden beten dürfen, was dürfen wir denn sonst? Ich verstehe die Gespräche gar nicht. Ich verstehe, es gibt Menschen, die bestimmt Krieg wollen, ja, es gab immer solche Leute. Und es gibt Menschen die Frieden wollen; Menschen, die Krieg wollen. Und ich sage wieder mal hier: Wenn man von oben herabschaut auf alles, kann man schreiben, was man will. Aber, wenn man mit Leuten zu tun hat und sie versteht, das sind unsere Mitglieder aus der orthodoxen Kirche, sie kommen aus jedem Ort, aus jedem Dorf ... Und das sind Leute, die kommen in die Tempel, in die Kirchen und sie kennen die Nöte, die Probleme nicht von außen, von innen drin hier. Und das brauchen die nicht. Ich bin sicher, dass hier unter diesem Volk nur Leute den Frieden wollen." 3. Priester: Erzählen Sie bitte einfach etwas von der Kreuzprozession. Ja, die Prozession gab’s in Russland schon immer. In dem alten Russland, wenn Krankheit war, eine Pest – da wurde eine Kreuzprozession ausgerufen. Die Glocken läuteten. Dieser Schipunov hat gesagt: „Komm, nicht mal beten müsst ihr, ihr müsst die Glocken läuten lassen, dann sterben die ganzen Bazillen der Grippe und dann wird die Stadt wieder gesund.“ Und sehen Sie, jetzt haben wir so eine unstabile Zeit im Lande und darum haben wir diese Kreuzprozession ausgerufen. Vom Westen, vom Osten. Sie treiben ihren Mutwillen, wo sie wollen, was sie wollen. Ja, aber hier sind sie sehr dankbar dem Bürgermeister, dass wir hier unsere Prozession durchführen dürfen. Ja, Polizei ist dabei, die schauen nach Ordnung. Und in Borispol, das ist ein Vorort von Kiew, dort hat man das verboten, wir dürfen da nicht rein. Ja, warum? Ja, 20 Faschisten sitzen da im Stadtrat, ja das Volk wurde nicht gefragt. Und in Borispol sind 10.000 Menschen. Und da sind eine Hand voll Separatisten, rechter Sektor, oder wer das auch immer sei. Und die protestieren gegen die Durchführung der Prozession. Es ist ein geistlicher Aufschwung, eine Begeisterung. Und wenn Sie heute schauen im Fernseher, es wird gegen uns nur Böses gesprochen im Fernseher. Ja die ganzen Medien sind hier in unserem Land gekauft. Aber hier können Sie nach den Leuten urteilen. Schaut doch. Und wenn da ein Häufchen von Regierungsanhängern sind. Unsere Ukraine ist der 51. Staat der USA. Ukraine wird nicht von den Ukrainern regiert, sondern von Ausländern. Irgendein Weib aus Georgien, das steuert hier die Polizei, das ist doch irre. Und auch der Berater des Präsidenten ist aus Amerika. Das ist der Berater von Poroschenko. Ich versteh’s nicht. Was, haben wir in der Ukraine keine fähigen Leute? Das ist doch ein Unsinn. Das ist so, wie wenn der Nachbar den anderen Nachbar bitten würde: Sei du der Hausherr hier bei mir im Hause. (Interviewende) Es liegt in der Luft, dass schon in den nächsten Stunden irgendetwas Schwerwiegendes geschehen könnte. Wird das Regime in Kiew kampflos von seinen bisherigen Plänen ablassen wollen oder dies überhaupt dürfen? Jedenfalls müssen sich die Drahtzieher hinter der ukrainischen Umsturzregierung ernsthaft bedroht fühlen. Denn werden die Gebete dieser friedlichen Prozessionsteilnehmer erhört, wäre dies das Aus für die jahrelangen geostrategischen Anstrengungen und Milliardeninvestitionen der US-Strategen, die durch den Ukraine-Putsch ein ihnen höriges Regime installiert haben. (Einblenden: zur Nacharbeit und Beweislage dieser Thematik siehe Archivsendungen und dann einige aufführen) Doch noch lässt das Kriegsrecht auf sich warten, und nur allerlei Provokationen am Straßenrand sind an der Tagesordnung. Nationalistische Politiker und der ultrarechte Sektor machen derzeit Stimmung gegen die Friedensprozession. Von den ukrainischen Nationalisten des Rechten Sektors bis hin zu Parlamentspräsident Andrej Parubi und Geheimdienst-Chef Wassili Grizak, sehen alle höchste Gefahr im Anmarsch. Hinter den Prozessionen stehe Moskau, das die Absicht habe, die Ukraine zu destabilisieren. Was ist von solchen Behauptungen zu halten? Kla.TV sprach für Sie auch zu dieser Frage vor Ort mit Verantwortlichen und Prozessionsteilnehmern. Weiterer Priester: Sagen Sie bitte, was ist das Ziel von dieser Massnahme, von dieser Kreuzprozession? „Ja, das ist von der ukrainisch-orthodoxen Kirche organisiert, ja, von der Kirche Swjatogorsk und Potschajewsk, dass wir als ukrainische Kirche bis in die Hauptstadt Kiew gehen und wir beten unterwegs und sprechen die Liturgie um Frieden. Und all unsere Beter, unsere Mitglieder beten um Frieden in unserem Land.“ Sagen Sie bitte, trägt Ihre Massnahme hier einen friedlichen Charakter oder wollen Sie nach Kiew gehen und eine neue Regierung installieren? „Nein, das ist nicht unsere Aufgabe, das ist nicht die Aufgabe der Kirche, sich einzumischen in politische Fragen und unsere Prozession ist Gebet. Wir gehen und beten. Das ist ein Gebet für unser Land, und irgendwelche provokative Sachen haben wir nicht vor, weil das nicht das Ziel der Kirche und der Leute hier ist.“ Und sagen Sie bitte: Ist das eine innere Bewegung des Volkes oder ist das so, wie das in den Medien durchkommt, dass das die Hand des Kreml, dass der Kreml da drin ist? „Nein, auf diese Prozession hat Moskau oder der Kreml keinerlei Einfluss. Das können Sie hier sehen. Sehen Sie dieses einfache Volk. Sie zeigen einfach ihre ehrlichen Herzen und das Gebet für das Land, für die Ukraine.“ Vielen Dank. Mann aus der laufenden Prozession: „Ich bin Alexander, ich bin heute den ersten Tag hier dabei. Ich bin selbst aus Kiew und bin mit dem Zug morgens gekommen und wir haben vor, bis Kiew zu laufen.“ Welches Ziel haben Sie hier mitzulaufen, oder was ist das Ziel dieser Prozession? „Meiner Meinung nach ist der Frieden sehr wackelig auf der Welt. Deshalb kann man nur auf ein Wunder hoffen und das ist eine Möglichkeit für diejenigen, die dem orthodoxen Glauben angehören, hier mitzulaufen und Gott um Frieden für unser Land zu bitten.“ Vielen Dank.

von is.


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