Friedensfahrt Berlin-Moskau - Ankunft auf dem Roten Platz in Moskau

Politik | 20.08.2016

Friedensfahrt Berlin-Moskau - Ankunft auf dem Roten Platz in Moskau (1 von 1)

Friedensfahrt Berlin-Moskau - Ankunft auf dem Roten Platz in Moskau

Direktlink zu dieser Sendung:
Direktlink zu dieser Abspielposition:
Sendung auf eigener Internetseite einbinden
"Friedensfahrt Berlin-Moskau - Ankunft auf dem Roten Platz in Moskau"

Friedensfahrt Berlin-Moskau - Ankunft auf dem Roten Platz in Moskau 20.08.2016

Zur weiteren Berichterstattung über das Unternehmen „Friedensfahrt Berlin – Moskau und zurück“ dürfen wir Sie heute aus dem Studio Moskau begrüßen. Der geopolitische Wissenschaftler und Analyst, Dr. Rainer Rothfuß, (bitte Link einblenden: www.kla.tv/8742) und Owe Schattauer, die Initiatoren dieser Aktion, sind zusammen mit rund 250 Friedensaktivisten aus verschiedensten Nationen bereits seit Sonntag, dem 7.8.2016 unterwegs. Unsere Kollegen aus Berlin berichteten am 8. August 2016 (bitte Link einblenden: http//www.kla.tv/8791) vom Aufbruch des Konvois in Berlin. Die rege positive Beteiligung der Bevölkerung bei der Verabschiedung des Konvois zeigte, dass viele Menschen in Deutschland das Anliegen der Initiatoren unterstützen. Gegen die derzeitige gegen Russland aufhetzende Berichterstattung der Massenmedien will die Friedensfahrt nämlich ein klares Zeichen setzen. Völkerverständigung durch gegenseitiges Kennenlernen steht auf dem Programm der Friedensbotschafter. Zwischen dem Start-Event in Berlin, über Kaliningrad, Pskow, St. Petersburg und dem Weg nach Moskau, haben in den vergangenen Tagen bereits völkerverbindende Aktionen stattgefunden. Auf der bisherigen Reise bewies sich nicht nur die gegenseitige Hochachtung der Menschen voreinander - laut Berichten der Veranstalter wurden bereits echte freundschaftliche Bande geknüpft. Selbst unter den beobachtenden Blicken der polnischen Polizeibeamten bis hin zur reibungslosen Grenzüberquerung nach Russland verlief alles friedvoll. Nebst Besuchen bei der russischen Bevölkerung in den verschiedenen Städten, standen ein völkerverbindendes Fußballspiel sowie Kranzniederlegungen, insbesondere am „Grab des unbekannten Soldaten“ auf dem Roten Platz in Moskau auf dem Programm. Die für den 16.8.2016 anberaumte internationale Pressekonferenz mit dem russischen Präsidenten war ein politisch markierter Höhepunkt der Friedensmission. Ein Ölgemälde mit dem Titel „Miru Mir“- übersetzt „Frieden für die Welt“ - gemalt von einer deutschen Künstlerin aus Rheinhessen, wurde als Friedens- und Freundschaftssymbol überreicht. Diverse Hilfsprogramme, sowie die Einladung zu einer Grillparty bei den „Nachtwölfen des Motorrad-Clubs“ und vieles mehr stehen auf der Heimfahrt von Moskau über Minsk nach Berlin noch auf dem Programm. Eine völkerverbindende Geste löste die andere ab. Heute, liebe Zuschauer, berichtet Kla.tv vor Ort von der Ankunft der Friedensbotschafter in Moskau am 15. August 2016. Vor Ort in Moskau: Liebe Zuschauer, wir stehen hier kurz vor der Ankunft des Konvois der zirka 250 Teilnehmer der Friedensfahrt, die hier auf dem Roten Platz in Moskau empfangen werden. Die Auflösung entstandener Entfremdung zwischen Deutschland und Russland und die Herstellung einer herzlich zugeneigten Völkerverbindung zwischen den Vertretern von Berlin und Moskau, ist das Ziel der Friedensmission. Wir dürfen gespannt sein, wie zufrieden die Initiatoren mit dem bisherigen Ergebnis ihrer Reise sind. Wir begrüßen jetzt den eingetroffenen Friedens-Konvoi, die Initiatoren der Fahrt Dr. Rainer Rothfuß, Owe Schattauer und Sergej Filbert sowie die übrigen friedlichen Aktivisten. Als Überraschung werden sie mit dem traditionellen Symbol der Gastfreundschaft empfangen. Ihnen wird Brot und Salz gereicht. Interviewerin: Wir freuen uns, Sie auf russischem Boden begrüßen zu dürfen. Sie haben so eine lange Reise angetreten. Haben sich für sie die Erwartungen, die Sie an diese Fahrt hatten bisher erfüllt? Owe Schattauer: Ja natürlich gehen wir jeden Tag ein Stück näher auf unser Ziel zu. Wir haben noch einen langen Weg vor uns, aber wir glauben dass jeder Schritt etwas für den Frieden bringt und dass es wichtig ist für den Frieden. Jeder einzelne Schritt auf dem langen Weg. Und wenn es heute nicht geregnet hätte, hätte ich Ihnen frischen Staub frische Erde aus Sewastopol – aus der Krim mitgebracht mit vielen Grüßen der Menschen auf der Krim. Interviewerin: Wir sehen, dass das deutsche Volk von Worten zu Taten übergegangen ist. Also es ist aufgestanden und hat diese Fahrt für den Frieden angetreten. Sagen Sie, denken Sie, dass dies auch andere Völker und Länder zu ähnlichen Aktionen bewegen wird? Owe Schattauer: Ja natürlich also davon gehen wir aus. Wir sind Optimisten, Idealisten und noch einmal: man kann auf Dauer niemals die Herzen einsperren und die Sonne wegsperren. Die Sonne und die Pflanzen aus der Erde werden sich immer wieder befreien und werden immer wieder zum Frieden streben. Es ist ein natürlicher Prozess, dass das Leben gewinnt und nicht der Krieg. Interviewerin: Vielen Dank. Auf dem Weg besuchen sie überall Gedenkstädten für die Gefallenen und legen Blumen nieder. Was können sie hierzu der jungen Generation in Russland aber auch in Deutschland mit auf den Weg geben? Owe Schattauer: Ich war auf der Krim mit meinen zwei Freunden Larissa, die übersetzt hat und Carsten Halfter war ich in Sewastopol auf einer neuen Gedenkstädte vom Bataillon 35. Wir haben noch nie so eine moderne und trotzdem emotionale Gedenkstädte gesehen. Und ich kann nur jedem raten oder jedem Land jedem Staat auch Deutschland raten, solche Gedenkstätten aufzubauen, von Russland zu lernen, den Kindern das alles zu zeigen, weil wenn ein Mensch mit einem normalen Herzen jemals so etwas gesehen hat, möchte er nie wieder Krieg. Und wenn ein Vater mit seinem Kind spazieren geht zu einem Denkmal, zu einer Gedenkstätte, so wird jedes kleine Kind den Vater fragen: „Vater, Papa, sag mir, was ist das?“, und dann ist jeder Vater auf dieser Welt verpflichtet, seinem Kind vom Krieg zu erzählen. Und ein Vater mit Herz wird immer seinem Kind sagen: „Es ist etwas Schlimmes, etwas Grausames und etwas Böses mein Kind. Und wir müssen immer aufpassen und wachsam sein, dass es nie wieder Krieg gibt.“ Und wir wissen ganz genau, dass die NATO-Propaganda und leider mittlerweile der Westen 70 Jahre nach dem Krieg versucht, alle Spuren dieses Krieges zu verwischen, um eventuell wieder Menschen vorzubereiten, den selben historischen Fehler zu wiederholen. Und ich sage es nochmal, ich wiederhole es, ich habe es eben gesagt: Das geht raus an diese NATO-Medien, an die Menschen des militärischen, industriellen Komplexes und an alle Menschen, die aus lauter Gier diese Welt ins Unglück stürzen wollen: Lassen Sie diese wunderbaren, warmherzigen, einfachen Menschen, die wir in den letzten Tagen schon kennenlernen durften, lassen sie diese Menschen in Frieden und lassen Sie uns - Deutschland und ganz Europa und die ganze Welt - in Frieden mit all diesen wunderbaren Menschen leben. Und wir sind alle zu tiefst berührt und beeindruckt, wie das russische Volk uns in die Arme nimmt trotz des Leidens des russischen Volkes und ich möchte mich stellvertretend für viele, viele die meisten deutschen Menschen noch einmal ausdrücklich entschuldigen für das, was unsere Vorfahren dem russischen Volk angetan haben. Und ich verspreche Ihnen allen beim Leben meiner Mutter, die vor 12 Jahren starb, dass ich und meine Freunde alles tun werden bis zum letzten Tag, dass es nie wieder Krieg gibt, dass es immer Freundschaft gibt. (Owe Schattauer redet Russisch) Für immer soll die Sonne scheinen, für immer soll unsere Freundschaft bleiben. Für immer soll das WIR sein, WIR! Russisch und deutsches Europa, Russland und Deutschland vereint, zusammen für immer! Frau: Vielen Dank für ihre Lebenseinstellung und dass Sie sich Zeit für uns genommen haben. Interviewerin: Guten Tag, sagen Sie bitte, Sie sind ein Teilnehmer, der von Beginn der Friedensfahrt am 7. August in Berlin dabei ist. Gab es in dieser Zeit für Sie schon Begegnungen besonderer Art, die eine Stärkung der Freundschaft zwischen unseren Völkern bewirkt haben? Mann: Es gab Begegnung, sogar einige. Wir sind erst durch Polen nach Kaliningrad gefahren. Und da gab es eine erste Begegnung mit Russen. Übrigens beim ersten Treffen stand ein Regenbogen am Himmel. Das war so ein bedeutsames Treffen. Also, es regnete, wir sind über die Grenze gefahren, Kaliningrad empfing uns mit einem Regenbogen. Das war das erste Treffen mit Aktivisten. Ja, da hatten wir eine erste Begegnung, eine sehr herzliche Begegnung. Also, jede Begegnung, die wir bis jetzt hatten, unterschied sich von den anderen. Ja sie waren alle sehr unterschiedlich, aber alle waren sehr herzlich, solche bedeutsamen Begegnungen. Viele Männer beobachtete ich, sie hatten einen Kloß im Hals, ihnen kamen die Tränen, dass…, ja, es berührt sehr, solch eine herzliche Begegnung. Obwohl so eine feindselige Politik in den westlichen Ländern läuft, sind wir erstaunt, dass solche herzlichen Begegnungen möglich sind. Interviewerin: Und sagen Sie, wenn sie zurück nach Hause kommen, was werden Sie denen sagen, die sich ihre Meinung über Russland und die russischen Menschen durch die Massenmedien gebildet haben? Mann: Wissen Sie, wir sammeln hier sehr viel Videomaterial, Fotos, persönliche Eindrücke. Und ich will nach Hause kommen und eine ganze Wand machen mit Fotos und Eindrücken, Eindrücke, die ich hier bekommen habe. Und jedem, der so ein… oder wie Sie gesagt haben, so ein negatives Bild über Russland hat, dem kann ich mein persönliches Bild zeigen, wie ich das Ganze erlebe und auch jeder unserer Teilnehmer. Moderatorin: Wir befinden uns beim Grab des unbekannten Soldaten. Hier hat eine Kranzniederlegung stattgefunden. Eine Geste der Ehrerbietung für die unfassbar schmerzlichen Folgen des 2. Weltkrieges, die den Initiatoren gerade hier auf dem Roten Platz besonders auf dem Herzen lag. Dr. Rainer Rothfuß: Wir stellen uns gegen diese Manipulationen, gegen diese Propaganda. Wir stellen uns gegen militärische Mittel, wie sie die NATO momentan ergreift. Und wir wollen diese transatlantische Mafia stoppen, die wieder Europa in Richtung eines Krieges schieben will. Moderatorin: Sehr geehrte Zuschauer, Klagemauer TV befindet sich hier im Zentrum Moskaus auf der internationalen Pressekonferenz von ITAR-TASS. Die Atmosphäre hier ist sehr offen und herzlich. Die Menschen sind bereit zu hören, die Menschen sind bereit zum Dialog. Persönlichkeiten wie Owe Schatauer und Dr. Rainer Rotfuß und Sergej Filbert werden auf dieser Pressekonferenz reden. Ebenso ist die Übergabe des Ölgemäldes einer deutschen Künstlerin hier geplant… Dr. Rainer Rothfuß: Ich denke, dass die Idee sicherlich viele Menschen in Deutschland hatten – ein Zeichen zu setzen, dass wir, die Deutschen, Österreicher, Schweizer, auch die anderen westlichen Europäer in Frieden, in Freundschaft, gemeinsam mit dem östlichen Nachbarn Russland im gleichen großen Haus „Europa“ leben wollen. […] Und die größeren, etablierteren Medien tun so, als existierten wir nicht. […] Und wenn sie mal berichten […] liefern (sie) dann ein Lehrstück journalistischer Propaganda ab. Owe Schattauer: Die Massenmedien – die westlichen Massenmedien – die „NATO-Presse“ sucht während unserer Fahrt das Haar in einer Suppe, die allen schmeckt. Dr. Rainer Rothfuß: Informationen können als Waffen eingesetzt werden, Medien können als Waffen eingesetzt werden. Ich sage: Generell, egal aus welcher Seite: Medien müssen den höchsten ethischen Standards gerecht werden. Und Normative muss immer sein: Frieden schaffen, Dialog herstellen. Medien, die das nachweislich nicht tun, haben ihre Daseinsberechtigung verspielt. Owe Schattauer: Ein wichtiges Zitat, das das alles zusammenfasst, was Rainer gesagt hat: „Propaganda ist nicht nur das Verbreiten von Lügen. Es ist viel mehr das Verschweigen der Wahrheit.“ Wir haben wunderschöne Erlebnisse gehabt, wir haben die letzten Tage über eine Woche sehr viel gelacht, uns gefreut mit russischen Menschen, aber auch sehr viel geweint. Dr. Rainer Rothfuß: Russland ist ein wunderbares Land, die Menschen sind unglaublich gastfreundlich. Sie empfangen einen mit einer Herzlichkeit nicht nur, wenn man offiziell als Friedensfahrer auftaucht, sondern einfach auch, wenn man abends in eine Bar geht und man wird gar nicht erkannt, weil man nicht das T-Shirt trägt, man ist sofort Teil der Gemeinschaft. Und dieses positive Bild zu zeigen, Lust zu machen, Russland kennenzulernen, das ist der Punkt Nummer 1, den ich den Korrespondenten mitgeben würde. Owe Schattauer: Und wir alle haben das festgestellt: Wir Deutsche können sehr viel von den Russen lernen. Wir können von ihnen lernen, dass sie uns an die Werte, die wir auch einmal hatten, wieder erinnern, weil sie die heute noch hatten. Dr. Rainer Rothfuß: Es ist vorhin schon mal gefragt worden: Wie soll es weitergehen mit der Friedensfahrt? Sie haben jetzt gesagt, es ist nur eine kurze Abkühlung der Beziehungen und es wird sicherlich wieder besser werden. Dafür kämpfen wir. Aber wir erachten es nicht als einen Automatismus. Denn wenn wir die makro-ökonomischen Kennzahlen der Volkswirtschaften der USA und in westeuropäischen Staaten anschauen, dann sehen wir, dass die Situation dramatisch ist, dass die Volkswirtschaften und das Finanzsystem an die Wand gefahren sind und die Lösung, die in den vergangenen hundert Jahren da gesucht wurde, war meistens in bewaffneten Konflikten, die letztendlich alles zerstört haben und dann wurde nach viel Leid wieder alles aufgebaut. Und damit es bei dieser Abkühlung jetzt bleibt und gleich wieder nach oben geht, dafür kämpfen wir. Dass das aber nicht selbstverständlich ist, dafür haben wir eine Petition aufgesetzt, die ich dann jetzt gerne mit Sergey Fieber kurz vorstellen würde. Diese Petition richtet sich zwar an den Bundestag und die Bundesregierung in Deutschland stellvertretend für die westeuropäischen oder westlichen Akteure, aber wir bitten auch alle russischen Freunde und Unterstützer, diese Petition online auf www.openpetition.de zu unterzeichnen. Sie ist dort auch auf Russisch hinterlegt. Und die Stimmen zählen dann zwar nicht als deutsche Stimmen für den Bundestag, aber sie sind auch ein Symbol, dass viele andere die Petition vom Inhalt her unterstützen. […] Wir haben aktuell rund 4000 Unterschriften und wollen bis zum Tag der Deutschen Einheit, den 3. Oktober sammeln und diese Unterschriften dann Bundeskanzlerin Merkel in Dresden überreichen. […] „Wir Unterzeichner fordern den Bundestag und die Bundesregierung (auf), sich dringend und massiv für die Wahrung des Friedens mit Russland einzusetzen, insbesondere durch…: 1. …Unterlassung jeglicher militärischer Drohgebärden im Rahmen der NATO und EU, einschließlich der Erhöhung des Verteidigungsetats und der Stationierung rotierender Bundeswehr-Kontingente im Baltikum, um Vertrauen als Voraussetzung für Dialog wiederherzustellen; 2. …Einladung Russlands zu Gesprächen auf höchster Regierungsebene, um Einigkeit über eine rasche Abschaffung der Wirtschaftssanktionen, eine Normalisierung der Beziehungen und eine Perspektive für regionale Kooperations- und Integrationsabkommen im paneurasischen Kontext herzustellen. 3. …Einberufung einer paritätisch besetzten Historiker- und Expertenkommission, die den Konfliktgegenstand Ukraine, der den destruktiven Sanktionen und Aufrüstung auf beiden Seiten zugrunde liegt, transparent nach wissenschaftlichen Standards aufarbeitet und damit tendenziöse, irreführende mediale und politische Narrativen überflüssig macht; 4. ...Ausbau kultureller, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Formen der Zusammenarbeit mit Russland auf den Ebenen von Zivilgesellschaft, Medien und Politik, um Vertrauensbildung durch Dialog zu erzielen. Begründung: Wir Unterzeichner erinnern daran, dass es angesichts der leidvollen historischen Erfahrungen die erste Pflicht der politischen Repräsentanten Deutschlands ist, mit nichtmilitärischen Maßnahmen für Frieden und eine tragfähige Partnerschaft mit Russland zu sorgen. Für uns ist Frieden durch eine bis nach Russland erweiterte europäische Zusammenarbeit alternativlos.“ Uns hat eine Künstlerin kontaktiert – Christine Seibel aus Alzey – und sie hat gesagt, sie würde gerne ein Gemälde malen – extra für das russische Volk und damit ihren eigenen persönlichen Wunsch des Friedens ausdrücken. Dieses Geschenk ist für das russische Volk und die Künstlerin Christine Seibel hat sich wochenlang zurückgezogen und hat gesagt, sie hat all ihre Friedenswünsche in dieses Gemälde hineinprojiziert, hineingearbeitet. Christine Seibel: Und dann habe ich überlegt: Was kann man machen, was kann ich machen? Gut, ich kann malen und dann habe ich gedacht: Ich stifte ein Bild. Interviewerin: Ich stelle mir vor, Frau Seibel, als Künstler sammelt man im Vorfeld eine ganze Menge Ideen. Welche Gedanken oder vielleicht auch Wünsche verbinden Sie denn, oder haben Sie verbunden mit diesem Bild? Christine Seibel: Gut, über das Motiv war ich mir relativ schnell klar. Das Motiv, das mich bewegt hat, das Bild zu malen und mich dieser Friedensinitiative anzuschließen, ist einfach dieses, dass wir in einer schlimmeren Situation sind, als (wir) im Kalten Krieg jemals waren. Und das in relativ kurzer Zeit. Ich finde das äußerst beängstigend. Und ich möchte einfach dazu beitragen, ein Friedenszeichen zu geben und ich hab’ gemerkt, dass vieles, was mir vorher im Verstand klar war, mir über diesen Prozess des Malens ins Herz gewachsen ist. Zum Beispiel war mir im Verstand klar: Wir haben alle einen Menschenfeind in uns. Dieser Menschenfeind ist die eigene Menschenverachtung, die man irgendwie mit sich herumträgt und immer irgendwie äußert, auch wenn es einem gar nicht bewusst ist. Und diese Menschenverachtung ist eigentlich diese Schattenregierung in einem selbst. Und diese Schattenregierung in einem selbst bildet den Nährboden für die Schattenregierungen und Schattenbanken, unter denen wir zu leiden haben. Mir war auch theoretisch klar – oder ich stimme da mit Owe Schattauer überein: Wir sind nicht fünf Minuten vor zwölf, sondern wir sind fünf Sekunden vor zwölf. Aber mir ist dann beim Bildmalen aufgefallen: Wir sind nicht nur fünf Sekunden vor zwölf, sondern der Zeiger zeigt auch noch etwas anderes an: Nämlich den Hinweis auf eine ganz andere Lebensqualität. Also eine Lebensqualität, die viel glücklicher ist, als die, die wir heute haben in unserem ausbeuterischen System. Denn das ausbeuterische System – das kann man sich einfach ausrechnen: Wie glücklich kann denn ein Mensch werden, dessen Wohlstand und dessen Existenz auf Unglück und Ausbeutung von anderen Lebewesen aufbaut? Es muss sich eine ganze Lebensanschauung wechseln und die ist auch dabei, sich zu wechseln. Interviewerin: Wir sind hier in einer wunderschönen Landschaft – was möchten Sie mit diesem Landschaftsmotiv ausdrücken? Christine Seibel: Ich bin gerne Landschaftsmalerin. Landschaften sind meine Lieblingsmotive. Und in diesem Motiv hier – damit verbinde ich auch Heimatverbundenheit, die Schönheit der Heimat, die Liebe zur Heimat, die jeder Mensch hat zu seiner Heimat. Und dass eben nachfolgende Generationen auch von dieser Heimat noch etwas haben. Und diese als kulturelle – das ist ja alles eine Kulturlandschaft: Wein und Brot – dass diese kulturelle Landschaft auch einfach weiter bleibt und noch schöner wird. Und was ich mir auch wünsche ist, dass man gegenseitig die Heimaten besser kennen lernt zwischen Russland und Deutschland. Und dieses Bild hat auch einen Titel: „Miru Mir“ - Friede für die Welt. Dr. Rainer Rothfuß: Es ist wichtig, dass wir da von den Russen auch lernen und dieses Leiden des Krieges wieder in unsere Erinnerung bringen und nicht nur im Kopf und dass wir daraus erkennen, wie wichtig es ist, für den Frieden wirklich auch aufzustehen Moderatorin: Liebe Zuschauer von „Klagemauer-TV“, nun ist also die internationale Pressekonferenz in der Nachrichtenagentur ITAR-TASS in Moskau zu Ende gegangen. Wir wünschen den Initiatoren, sowie dem ganzen Konvoi der Friedensaktivisten weiterhin viele freundschaftliche Begegnungen auf ihrer Heimreise von Moskau über Minsk zurück nach Berlin. Laut Programm erwartet die Aktivisten noch einiges. Wir verabschieden uns an dieser Stelle von Ihnen und geben zurück ins Studio nach Deutschland. Zurück im Studio in Deutschland: Vielen Dank unseren Kollegen aus Moskau. Das sind heilende Live-Bilder als Alternative für die spaltende und aufhetzende Berichterstattung der Leitmedien. Sie sind aber auch Vorbild für die zukünftige Völkergemeinschaft zwischen Deutschland und Russland und anderen Nationen. Beweise, wie in Russland persönliche, freundschaftliche Partnerschaften geknüpft wurden, die gewiss bleibende Beziehungen nach sich ziehen. Klagemauer freut sich mit den Initiatoren, allen Friedensaktivisten und Mitwirkern der Friedensfahrt von Berlin nach Moskau. Jetzt schon haben all die Menschen, die sich auf den Weg des Friedens mit Russland begeben haben, einen vollen Rucksack guter Begegnungen und gegenseitiger Handreichungen. Noch einiges steht auf dem Programm auf der Rückreise über Minsk wieder nach Berlin zurück. Wir wünschen allen Teilnehmern der Fahrt eine lebendige Heimreise unter diesem guten Stern des offenen Füreinanders und grenzenlos Liebens. Ihnen, liebe Zuschauer, wünschen wir ebenso eine bleibende Erinnerung an die außergewöhnliche Friedensmission, auf dass jeder, der in Berührung kommt mit dieser über 4.200 km langen, völkerverbindenden Fahrt, angefacht wird im Herzen, dieses Vorbild gegenseitiger Handreichung im eigenen Alltag im Kleinen, selbst in die Praxis umzusetzen. In diesem Sinne einen guten Abend.

von avr.

Quellen/Links: -

Hier können Sie die Sendung in der gewünschten Qualität herunterladen:







Organisation „Weißhelme“ betreibt Propaganda mittels gefälschter Bilder

Die Zivilschutzorganisation «Weißhelme» geben vor neutral zu sein, tragen jedoch, laut der unabhängigen kanadischen Journalistin Eva Bartlett, Waffen und stehen auf den Leichen syrischer Soldaten. Was stimmt nun? Bilden Sie sich mit dieser Kurzdoku eine eigene Meinung.


Wölfe sind doch auch nur Menschen… (Nachtrag zur Sendung "Und die Wölfe beißen doch! Wolfsbisse zum Nulltarif")


Manipuliertes Weltbild - Wie unsere Meinungen geformt werden


Vier Terrormuster


Vergebliches Schreien


Und die Wölfe beißen doch! Wolfsbisse zum Nulltarif


Kennzeichen einer Verschwörungspraktik

Kennzeichen einer Verschwörungspraktik Medien und SRF unter der Lupe!


Jahresrückblick 2016 – die gewichtigsten Lügen, Unterlassungen und Ungereimtheiten der Medien


Bundesgerichtsentscheid: Krieg wird zur Privatsache

Bundesgerichtsentscheid: Krieg wird zur Privatsache


Neue Qualitätsmedien gesucht

Neue Qualitätsmedien gesucht


Gnadenloser Wirtschaftskrieg mit Asylanten?

Dokufilm - Gnadenloser Wirtschaftskrieg mit Asylanten?


Der Limited Edition Trick

Dokufilm - Der Limited Edition Trick


219 US-Kriege im Vergleich zu Russland, China, Iran und Deutschland (neue Kurzversion)

Dokufilm - 219 US-Kriege im Vergleich zu Russland, China, Iran und Deutschland (neue Kurzversion)


Kriegsstrategie: Leidende Kinder

Dokufilm - Kriegsstrategie: Leidende Kinder


KESB-Terror | Brauche ich einen Vorsorgeauftrag?

In Deutschland werden jährlich ca. 40.000 Kinder vom Jugendamt den Eltern entzogen, meist ohne große Beschlüsse und ohne große Einspruchsmöglichkeiten von einer höheren Instanz. Die Eltern haben praktisch keine Rechte, müssen aber die Fremdunterbringung der Kinder noch teuer bezahlen.


219 US-Kriege im Vergleich zu Russland, China, Iran und Deutschland

Dokufilm - 219 US-Kriege im Vergleich zu Russland, China, Iran und Deutschland


Friedensfahrt Berlin-Moskau - Ankunft auf dem Roten Platz in Moskau

Dokufilm - Friedensfahrt Berlin-Moskau - Ankunft auf dem Roten Platz in Moskau


Volksbetrug: Vortäuschung falscher Tatsachen

Dokufilm - Volksbetrug: Vortäuschung falscher Tatsachen


Friedensfahrt Berlin-Moskau - Erste Eindrücke vom Startevent

Dokufilm - Friedensfahrt Berlin-Moskau - Erste Eindrücke vom Startevent


Vom Spekulationsbetrug zum Krieg?

Dokufilm - Vom Spekulationsbetrug zum Krieg?


Countdown des Todes? Ukraine Friedensprozession - Tag 0

Dokufilm - Countdown des Todes? Ukraine Friedensprozession - Tag 0


Die NATO-Verschwörung – Vergleich 9/11 mit der Einkreisungspolitik gegen Russland

Die NATO-Verschwörung – Vergleich 9/11 mit der Einkreisungspolitik gegen Russland


Vergangenheit aus der Gegenwart lesen!

Vergangenheit aus der Gegenwart lesen!


Werden wir an der NASA herumgeführt? – Wenn tote Astronauten auferstehen

Werden wir an der NASA herumgeführt? – Wenn tote Astronauten auferstehen


Die modernen (US-) Kriege durchschaut – „Nie wieder Krieg!“


Zweierlei Maß


Demokratie-Missionare als Todesengel


Krim- der Weg in die Heimat

Dokufilm - Krim-der Weg in die Heimat


Goldman Sachs - Eine Bank lenkt die Welt


Al-Qaida, ISI, ISIS, IS, Al-Nusra-Front… Wer ist was?


Die verborgenen Wurzeln der "Modernen Sexualaufklärung"


Ruin im Namen der Hilfe


Wie „regiert“ Geld die Flüchtlingsströme nach Europa?


Instrumentalisierende Kriegsführung

»Moderne Kriegstreiber beherrschen die Taktik des Instrumentalisierens. Der zum Feind erklärte Gegner wird dabei gezielt zum Instrument in der eigenen Hand geschmiedet.« - Klagemauer.TV entlarvt mit dieser Dokumentation die vorausberechnenden Spielzüge und Täuschungsmanöver dieser Globalstrategen.


Mit einem «Rahmenabkommen» soll es zum EU-Schleichbeitritt kommen


»Nazis« als Waffe gegen hinderliches Nationalbewusstsein

Das Aufdecken von Bemühungen um eine neue Weltordnung mit ihrer Einweltregierung, galt so lange als wirre Verschwörungstheorie, bis dass deren Vorhandensein durch den Mund ihrer Betreiber selbst unwiderlegbar zutage kam. Die Architekten dieser neuen Welt…


Die Georgia Guidestones

Die Georgia Guidestones


Klarheit im Vorhof der Hölle!

Vorsicht-Warnung: dieser Film ist unbedingt nicht für Kinder, ebenso nicht für Menschen mit schwachen Nerven - von der gezeigten Realität könnten allerdings in Kürze wir alle getroffen werden, wenn dieser Film sein Ziel nicht erreicht.


Terroristische Aktionen friedlicher Demonstranten

Nun ist es Zeit, die Lügen der Massenmedien aufzudecken und diese ins Bewusstsein der betrogenen Völker zu bringen ...


Wie funktionieren moderne Kriege?

1. Destabilisieren • Der Angreifer schürt Unruheherde im Lande seines Zielobjekts. • Er destabilisiert das Land seines Zielobjekts bis hin zu...


Odessa: Westliche Medien schützen die Strippenzieher eines Massenmordes

Als Russland die ukrainische Halbinsel Krim nach deren legaler Volks-Abstimmung ohne Tote oder Verletzte wieder aufnahm ...


HILFERUFE: Die ukrainische Regierung massakriert Zivilisten!

Bei einem Luftangriff der ukrainischen Armee auf das Stadtzentrum von Lugansk sind am Montag 8 Zivilisten ums Leben gekommen ...


Ukraine/Syrien: Geopolitik dominiert alles!

Wie im ukrainischen Konflikt, gibt es auch im syrischen Bürgerkrieg viele Fronten. In Syrien kämpft nicht allein die Islamisten-Gruppe Achrar Alscham gegen Machthaber Assad, sondern auch die so genannte „Terrormiliz Islamischer Staat“ und viele weitere mehr. Vor wenigen Stunden wurde nun der Chef von Achrar Alscham bei einem Bombenanschlag getötet.


Globalistische Stammbäume

Globalistische Stammbäume


„Skandal: Deutschlands Goldschätze sind weg!“- Experten warnen

Seit über 50 Jahren lagern im Hochsicherheitstrakt der US-Notenbank FED, 1500 Tonnen deutsches Gold. 26m unter dem Meeresspiegel auf dem Felsen von Manhattan sei es am sichersten Ort der Welt verwahrt, beteuern die Amerikaner...


Mobilfunk - Die verschwiegene Gefahr

Mobilfunk - Die verschwiegene Gefahr (Dauer: 60 Minuten)


Mobilfunk - wer übernimmt die Verantwortung?

Kurzdokumentation zum Thema Mobilfunk. (Dauer: 5 Minuten)


Impf-Zwang

Was man über das Impfen wissen muss! (Dauer: 45 Minuten)


Die Geschichte von Goldschmied Fabian

Die Geschichte von Goldschmied Fabian. 50 minütige Dokumentation wie unser Geldsystem funktioniert vom Verein „Neue Impulse e.V". (Dauer: 50 Minuten)


RFID - Was geht?

Einblick in die Möglichkeiten der heutigen RFID-Technologie - "RFID - Was geht?". (Dauer: 20 Minuten)


Sexzwang

Empfehlung: Film ab 18 Jahren Diese Dokumentation zeigt mit erschütternden Fakten, welches dramatische Ausmass die Entwicklung der Pornographie und der Sexzwang angenommen hat... (Dauer: 70 Minuten)


Urväter der Frühsexualisierung

Gemäss neuer internationaler Schulpläne soll die Sexualerziehung und somit die "Frühsexualisierung" zum Pflichtfach aller Kinder werden. Wer will so etwas und woher kommen solche Trends? Ziel dieses Filmes ist es, ans Licht zu bringen, wer die Urväter dieser Entwicklung sind - denn wir alle wissen entschieden zu wenig darüber. (Dauer: 55 Minuten)


Mäuseparabel

Eine Mäuseparabel. Für Mäuse und andere Interessierte. (Dauer: 15 Minuten)


Am Anfang war der Existenzkampf

"Am Anfang war der Existenzkampf ...". Einen Comic-Clip zu unserem Bildungssystem. (Dauer: 6 Minuten)


Anleitung zum Abzocken

"Anleitung zum Abzocken". Ein Comic-Clip von www.FreiwilligFrei.de (Dauer: 10 Minuten)


Geld regiert die Welt... wer aber regiert das Geld?

Jeder strebt nach Geld, geht dafür arbeiten und möchte es besitzen... aber nur ein eingeweihter Kreis weiß, wie Geld entsteht. (Dauer: 10 Minuten)