Samstag 27. September 2015

Medienkommentar Politik

Die Flüchtlingskrise – eine junge Syrerin erklärt die Zusammenhänge (1 von 1)

Die syrische Youtuberin mit dem Übernamen „SyrianGirlpartisan“ beschäftigt sich schon seit längerem mit der syrischen Politik, den Kriegen im Nahen Osten und der Interventionspolitik der westlichen Staaten. In ihrem aktuellen Video erklärt sie, wie sie die Zusammenhänge der Flüchtlingskrise in Europa einschätzt und beurteilt...

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Die Flüchtlingskrise – eine junge Syrerin erklärt die Zusammenhänge 27.09.2015

Die syrische Youtuberin mit dem Übernamen „SyrianGirlpartisan“ beschäftigt sich schon seit längerem mit der syrischen Politik, den Kriegen im Nahen Osten und der Interventionspolitik der westlichen Staaten. In ihrem aktuellen Video erklärt sie, wie sie die Zusammenhänge der Flüchtlingskrise in Europa einschätzt und beurteilt. Im Video schildert „SyrianGirlpartisan“, wie schon 2007 die USA und die NATO begannen, die radikalen, islamistischen, al-Qaida-nahen „syrischen Rebellen“ zu unterstützen und so einen Bürgerkrieg in Syrien zu provozieren. Diese Terroristen wurden seither immer weiter darin unterstützt, Syrien zu zerstören und so die Syrer aus ihrem eigenen Land zu treiben. Hauptfinanzierer dieses Terrors sind die USA, die Türkei und Saudi-Arabien, wobei insbesondere letztere eine dem IS nahestehende Ideologie haben. Syrien war noch vor 2007 ein so reiches und aufstrebendes Land, dass es 2 Millionen irakische Flüchtlinge aufnehmen konnte, die wegen des Angriffskriegs der USA gegen den Irak 2003 geflüchtet waren. Und so verwundert es nicht, dass viele Syrer nichts weiter wollen, als in ihre geliebte Heimat zurückkehren, wo sie oftmals ein Haus, einen Beruf, Freunde und Hab und Gut zurückließen. Umso perfider und hinterhältiger sei die Verzerrung der Situation durch westliche Medien und Politiker. Die englische Zeitschrift „Sun“ titelte, dass Syrien zerbombt werden soll – für Aylan Kurdi, den syrischen Jungen, der tot am Meer gefunden wurde. Der 3-jährige Junge sei auf der Flucht nach Europa ertrunken. Das Bild des am Strand liegenden toten Jungen schaffte es auf die Titelseiten der Weltpresse und bewegte die Welt. Ironischerweise musste dessen Vater nur deshalb nach Europa, weil er eine Zahnoperation brauchte. Diese konnte er aber in Syrien, wo vorher das Gesundheitssystem kostenlos war, nicht mehr bekommen, weil das Land von der NATO und den vom Westen finanzierten ISIS-Terroristen zerstört wird. Darüber hinaus konnte seine Schwester in Kanada ihm die nötigen 14.000 Euro für die Zahnoperation nicht überweisen, weil der Westen gegen Syrien Sanktionen verhängte. Und so wird klar, dass hier westliche Medien und Politiker einen Zustand anklagen, den sie selbst verursacht haben. Im Video kritisiert „SyrianGirlpartisan“ auch Israel für seine Rolle als Moralapostel gegen die Europäer, während es selbst keine Flüchtlinge aufnimmt, obwohl Israel eine Grenze direkt zu Syrien hat. Auch die Türkei behandle ihre syrischen Flüchtlinge nicht gut und finanziere im Gegenteil noch weiter die ISIS in Syrien. „SyrianGirlpartisan“ ruft Europäer dazu auf, ihre eigenen Regierungen zu stoppen, weiter gegen Syrien Krieg zu führen und stattdessen den syrischen Flüchtlingen zu helfen, wieder in ihre geliebte Heimat zurückkehren zu können.

von bb./dd.


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