Sonntag 14. Mai 2017

Satire der Tiere oder Wolfsmanagement in 3 Akten (1 von 3)

6:40
Satire der Tiere oder Wolfsmanagement in 3 Akten Sonntag, 14.05.2017 (1 von 3)
Wolfsschutz auf Kosten der Nutztiere Sonntag, 14.05.2017 (2 von 3)
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Wölfe sind doch auch nur Menschen… (Nachtrag zur Sendung "Und die Wölfe beißen doch! Wolfsbisse zum Nulltarif") Sonntag, 14.05.2017 (3 von 3)

Satirisch Ernstes – Die brandneue Sendereihe auf Kla.TV! Als Erste ihrer Art erzählt diese Satire von Wölfen, Wolfsschutz und dem daraus resultierenden Wolfsmanagement. Oder sprechen wir bald von Homo Sapiens-Management? Lassen Sie sich dieses Thema mal auf ganz andere Art und Weise auf der Zunge zergehen, trainieren Sie Ihre Lachmuskeln und wundern Sie sich über Geschehnisse, die sich wirklich zugetragen haben. Wölfe – Wolfsschutz – Wolfsmanagement. Wo führt das hin?

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Satire der Tiere oder Wolfsmanagement in 3 Akten 14.05.2017

Satire der Tiere – oder Wolfsmanagement in 3 Akten 1. Akt: Schauplatz Schweiz: Das Wolfsmanagement 6. Februar 2017, 21:00 Uhr: Schweizer Nachrichten SRF1 berichten: Fakten: Der Wolf in der Tessiner Leventina Fakten: … habe letzte Nacht 7 weitere Schafe gerissen. Fakten: Es sei derselbe Wolf, der Tage zuvor bereits 17 andere Schafe gerissen habe. Fakten: Die Abteilung Natur, Jagd & Fischerei (NJF) empfiehlt den Bauern darum, ihre Schafe über Nacht im Stall zu behalten und die IWK – Internationale Wolfsmanagement Kommission – werde sich nun ebenso einschalten. Fakten: Radio SRF berichtet weiter: Wenn ein Wolf 25 Schafe gerissen habe, sei er von Gesetzes wegen für den Abschuss freigegeben. Bericht ENDE. Nach ihrem ENDE – STARTEN wir doch mal als Zuhörer mit einigen sati(e)rischen Überlegungen: 7 Schafe + 17 Schafe ergeben nach Adam Riese 24 Schafe. Wow! In den Märchen schaffte es der Wolf grad mal auf 7 Geißlein und 1ne Großmutter. Der hat sich ja selbst übertroffen. Eins muss man sagen: Tierisch schlau ist das Teil schon. Stoppt der grad mal bei 24, knapp vor dem Worst Case! Wie verhängnisvoll wäre nur 1Schäfchen mehr!!!! Bei 25, lieber Wolf, macht`s nämlich "Knall, auf jeden Fall!" Darum sind wir uns doch (fast) alle einig, nicht wahr, dass das große Lob dem WOLFS-Management gehört, das eine sooo weitsichtige Empfehlung an die Bauern abgibt: "Schafe über Nacht im Stall zu lassen." Erinnert schon fast an: "Führe den Wolf nicht in Versuchung!" Sati(e)risch gut ... leider nur für den Wolf! 2. Akt: Schauplatz Deutschland: Dübener Heide Fakten: Auch bei der nächsten Begebenheit ist dem Wolf das Glück wieder hold. Fakten: Hier die Fakten: Ein Jäger, eine Autofahrerin und ein Hausbesitzer in der Dübener Heide haben in der Mittagszeit einen Wolf gesehen. Fakten: Das Wolfsmanagement meint:" Sie haben leider keinen Gipsabdruck und keinen Kotnachweis. Den Fall kann man also nicht aufnehmen." Und … die Sache ist vom Tisch. Da fragt man sich: Was können die drei Menschen dafür, wenn der Wolf nicht gerade Gassi ging, als er ihnen begegnete und der Boden für Fußabdrücke einfach zu trocken war? Wow, sechs Augen sind da tatsächlich schlichtweg einfach ein zu menschlicher Beweis für ein WOLFS-Management: 3. Akt: Schauplatz Deutschland: Lutherstadt Wittenberg Fakten: Bauer Steffs Hof steht am westlichen Ufer der Elbe nahe Wittenberg. In der Gegend gibt’s bereits Wölfe. Bauer Steff hat darum ordnungsgemäß, den vom "Wolfsschutz" angeordneten Schutzzaun um seine Schafherde gebaut. Fakten: Der Wolfsschutzbeauftragte kommt zur Kontrolle und ist restlos zufrieden – einwandfrei! Fakten: Bauer Steff ist erleichtert und sein Schäferhund Fido ebenso. Denn so leicht lässt sich Fido nicht aus seiner Herde mobben, auch wenn der Zaun ihn fast den Job kostet. Bravo Fido, das ist tierisch gut! Fakten: Doch der Wolfsschutzbeauftragte meint bei der Verabschiedung mit kritischem Blick auf den Hund und mit strengem Blick auf seinen Meister gerichtet: "Wie gesagt, alles in Ordnung mit dem Zaun … aber: Gewöhnen Sie diesem Hund ab, dass er über diesen Zaun springt – das könnte den Wolf inspirieren, es ihm nachzumachen!" Bei so viel "g`scheitem" Wolfsmanagement platzt dir entweder der Kragen oder Du wirst inspirativ satirisch. Wir wählen hier mal die zweite Variante und spinnen den Gedanken weiter: Wenn der Wolf sooo beeinflussbar ist, wie es der Wolfs-Schutz behauptet, braucht`s doch einfach dringend prophylaktische Sofortmaßnahmen. Wie wär’s denn mit: "Badeverbot für alle Wasserratten und andere Badegäste in der Elbe!" Sonst lernt der schlaue Wolf von den planschenden Badegästen noch, wie man die Elbe überquert und zu Fidos Schafen gelangt. Und das wäre echt verhängnisvoll … dieses Mal aber für Bauer Steff und seine Schafe. Spaß bei Seite – und zum bitteren Ernst dieses Themas: Wölfe, Wolfsschutz, Wolfsmanagement – Wo führt das alles hin? Setzen wir doch gleich noch einen drauf: Wie wär’s z.B. mit Homo Sapiens-Management? Homo Sapiens heißt übrigens auf lateinisch: der weise Mensch. Der schaltet nämlich ganz bestimmt bei all dem Gehörten den gesunden Menschenverstand ein – und spürt, dass an dieser Wolfsschutz-Sache definitiv etwas nicht stimmt. Die allerorts zerfleischenden Bestien werden geschützt, Bauern und Tiere aber aufs buchstäblich Schmerzhafteste benachteiligt – einfach sati(e)risch schlecht!

von -

Quellen/Links: SRF-Nachrichten: 6. Februar 2017 22:00Uhr Zeugenbericht

Satire der Tiere oder Wolfsmanagement in 3 Akten

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