Samstag 27. Januar 2018

IRAN UNZENSIERT - Mediale Hetze und Realität (1 von 1)

Die Berichterstattung in den Mainstream-Medien über den Iran ist von Emotionen geprägt. Täglich werden der Bevölkerung Beschuldigungen gegen den Iran vermittelt, für die es keine Beweise gibt. Doch was ist mediale Hetze und was Realität? Woher kommt diese negative Haltung des Westens gegenüber dem Iran und weshalb sehen sich westliche Mächte durch ihn bedroht? Kla.TV reiste in das Land, um sich ein eigenes und unzensiertes Bild über die Sachlage und die Menschen vor Ort zu machen. Wir waren überrascht …

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IRAN UNZENSIERT - Mediale Hetze und Realität 27.01.2018

Trump kündigt neue Sanktionen gegen Iran an. Der Iran sei der „weltweit größte Förderer des Terrorismus“ und „das Regime unterdrücke seine eigene Bevölkerung gewaltsam“, sagt Donald Trump. Der US-Präsident will deshalb neue Strafmaßnahmen gegen Teheran verhängen. „Die Geschichte hat gezeigt: Je länger wir eine Bedrohung ignorieren, desto größer wird diese Bedrohung.“ (SPIEGEL ONLINE, 13.10.2017) Raketenbeschuss aus dem Jemen: Der Iran wehrt sich gegen die Anschuldigungen aus Saudi-Arabien, hinter einem Raketenbeschuss auf den Flughafen von Riad zu stecken. (SPIEGEL ONLINE, 6.11.2017) US-Außenminister Tillerson warnt Europäer vor Geschäften mit Teheran. In Saudi-Arabien und Katar sucht er derzeit Verbündete für neue Iran-Sanktionen. (SPIEGEL ONLINE, 23.10.2017) Herzlich willkommen bei Kla.TV. Die Berichterstattung in den Mainstream-Medien über den Iran ist von Emotionen geprägt. Täglich werden der Bevölkerung Beschuldigungen gegen den Iran vermittelt, für die es keine Beweise gibt. Während die Mainstream-Presse täglich als Sprachrohr westlicher Politiker den Iran verunglimpft, zeichnet auch die Filmindustrie ein eintöniges und abschreckendes Bild über dieses Land. Als nur ein Beispiel sei das aufwändig inszenierte US-Filmdrama „Nicht ohne meine Tochter“ genannt. Die in Israel verfilmte US-Produktion zementiert den Iran als religiös-radikaler Wüstenstaat in die Köpfe der Zuschauer. Der Iran wird als rückständig, vom Regime unterdrückt und grauenerregend dargestellt. Drei Filmausschnitte dazu: - Eine amerikanische Ausländerin die in Teheran ihr Kopftuch nicht fachgerecht trägt, wird vom herrschenden Regime mit Maschinenpistolen bedroht und zurechtgewiesen: „Du musst darauf achten: Jedes Haar das man sieht, ist wie ein Dolch, der in die Herzen unserer Märtyrer sticht.“ - Ein aus den USA in sein Heimatland zurückgekehrter Iraner, beschreibt den Iran nach der Loslösung vom US-Regime, als in die Steinzeit zurückversetzt: „Eins sage ich dir: Dieses Land war vor der Revolution auf dem besten Wege zivilisiert zu werden. Wir haben Chemiefabriken gebaut, Ölraffinerien, Multi-Millionen-Dollarindustrien, und was passiert? Alles verrottet in der Wüste, weil keiner weiβ, wie man die Anlagen bedient. Ich komme mir vor, wie in der Steinzeit!“ - Das Schicksal einer Frau, die von ihrem Mann misshandelt wird, wird missbraucht, den Ruf einer ganzen Nation zu schädigen: „Lieber Gott, erhöre unser Gebet. Bitte hilf uns, den Iran zu verlassen und bringe uns wieder nach Hause.“ Doch was ist mediale Hetze und was Realität? Woher kommt diese negative Haltung des Westens gegenüber dem Iran und weshalb sehen sich westliche Mächte durch den Iran bedroht? Kla.TV reiste in den Iran, um sich ein eigenes und unzensiertes Bild über die Sachlage und die Menschen vor Ort zu machen. Wir waren überrascht. Zunächst war einmal nichts von einem rückständigen Wüstenstaat zu sehen. Wohl kaum ein Land hat so viele verschiedene Landschaftsgesichter wie der Iran. Im Iran, rund 40x größer als die Schweiz, herrscht zu jeder Jahreszeit eine Temperaturdifferenz von 40 Grad. Während in der Wüste von Lut der heißeste Ort der Erde gemessen wird, gibt es in Irans grüner Lunge am Kaspischen Meer Wasser im Überfluss. Während Menschen auf der iranischen Insel Qeshm im Persischen Golf baden und unter Palmen liegen, rattern gleichzeitig die Skilifte in den iranischen Bergen und laden zum ausgelassenen Skisport ein. Der Iran hat mehr Agrarflächen als Spanien und Frankreich zusammen. Der große Klimaunterschied macht es in diesem Land möglich, dass fast alles zu jeder Jahreszeit wächst. Wenn Sie einen Iraner in Verlegenheit bringen wollen, fragen Sie ihn, was es in seinem Land nicht gibt. So schön wie die Landschaft ist, so herzlich sind die Menschen im Iran. An innigster ungeheuchelter Zuneigung, Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft sind sie wohl kaum zu überbieten. Beispielsweise warteten wir beim „Groβen Markt“ in Teheran nur wenige Minuten auf unsere Reiseführerin. In dieser Zeit wurden wir trotz der großen Menschenmasse mindestens fünfmal herzlich angesprochen, ob alles gut sei, wir zurechtkämen oder Hilfe benötigten. In solch herzlicher Fürsorge und Offenheit verliefen alle Tage unseres Aufenthalts. Die Menschen vermitteln das Gefühl, Teil einer großen Familie zu sein. Die Straßenränder und Brücken sind mit Bildern von jungen Männern geschmückt, die im Kampf gegen den Terrorismus umkamen. Am Begräbnis eines Opfers, das in den Tagen unseres Aufenthalts stattfand – es war ein jüngerer Familienvater von zwei kleinen Kindern, der enthauptet wurde – nahmen über eine Million Menschen teil und bekundeten ihre Ablehnung gegenüber dem Krieg. Während die westliche Presse vor dem „Polizeistaat Iran“ warnt, sahen wir während unserem Aufenthalt in Teheran im Gegensatz zu den USA und den westlichen Ländern, kaum Polizei-Streifenwagen. Laut der Neuen Zürcher Zeitung NZZ, gilt der Iran als Überwachungsstaat. Wir hingegen haben in Teheran zum ersten Mal erlebt, wie es ist, wenn man nicht die ganze Zeit von Überwachungskameras, Radarfallen, Polizei und staatlichen Kontrollen umgeben ist. Auch konnten wir keinen Polizisten entdecken, der sich z.B. für das Befolgen von Verkehrsregeln einsetzte. „Nicht nur das Einhalten der Verkehrsregeln werde nicht kontrolliert“, erklärt man uns. Mit einem Benzinpreis von weniger als 20 Cent pro Liter, keinen Parkgebühren und mit günstigen Autos aus der landeseigenen Produktion, eröffnen sich ganz neue Probleme: Das Autofahren ist beinahe für jeden erschwinglich und schlägt sich mit einem hohen Verkehrsaufkommen nieder. „Es grenze mehr an Anarchie als an einen Polizeistaat“, meint der Politiker des iranischen Außenministeriums mit einem Grinsen im Gesicht, während ihn Autos von links und rechts überholen. „Selbst das Bezahlen oder nicht Bezahlen von Steuern wird ungleich barmherziger gehandhabt als bei euch im Westen“, hören wir zu unserem Erstaunen. Der durchschnittliche Steuersatz liege bei 1 %. Weiter sei medizinische Behandlung mit einer sehr geringen Selbstbeteiligung belegt. Nach Angabe der Regierung hat der Iran halb so viele Krebskranke wie andere Länder. Wir sahen unter Zehntausenden nur äußerst selten übergewichtige Menschen. Die meisten sahen außerordentlich gut und gesund aus. Der Iran ist eines der unabhängigsten Länder der Welt und nicht mehr unter der Kontrolle der US-Administration. Dies wird uns nicht nur klar, als wir die ehemalige amerikanische Botschaft sehen, die inzwischen ein Museum ist und die Verbrechen der USA am iranischen Volk dokumentiert, sondern auch als wir die prunkvolle Residenz des Schahs von Persien besichtigen. Wir gehen dazu zurück ins Jahr 1953 … - Im August 1953 stürzte der amerikanische Geheimdienst CIA den national ausgerichteten iranischen Premierminister Mohammad Mossadegh und machte den fügsameren Schah, der bereits 1941, als 22-Jähriger den Pfauenthron bestiegen hatte, zum starken Mann im Land. In den darauffolgenden Jahren sorgten US-Konzerne dafür, dass das iranische Öl wieder nach ihren Interessen floss. Das schwarze Gold bot eine solide Einnahmequelle, und mit Schah Mohammad Reza Pahlavi stand ein kontrollierbarer Herrscher zur Verfügung, der in die Taschen der US-Konzerne arbeitete. - Der Schah träumte davon, den Iran unter der Kontrolle der USA zu einer Groβmacht zu formen, während in Realität die iranische Bevölkerung verarmte und verhungerte. Auf den Straßen der Hauptstadt protestierten die Menschen gegen das schwelende Elend, gegen Hungerlöhne und soziale Verwahrlosung. Das Geld aus Washington bereicherte nur ihre brutale korrupte Marionettenregierung. Revolutionsführer Chomeini, seit 1964 im Exil, ließ damals seinen Anhängern die Botschaft übermitteln: „In einigen Dörfern sind die Kinder so hungrig, dass sie das Gras auf den Weiden essen. Doch dieses tyrannische Regime verschwendet Millionen Dollar für diverse schändliche Feste. Das Katastrophalste von allem ist die 2500-Jahrfeier zur Gründung der Monarchie. (Kostenpunkt: geschätzte 100 Millionen US-Dollar). Jeder, der daran teilnimmt, verrät den Islam und das iranische Volk.“ - Das Foltermuseum „Ebrat“ in Teheran bezeugt noch heute beweisgewaltig die düstere Vergangenheit jener Zeit. Es dokumentiert Aufzeichnungen von blutigen Folterungen nicht regimetreuer Iraner. Von der CIA und dem Mossad ausgebildete Folterknechte des Schahregimes – mit Bild und Namen aufgeführt – peinigten diese Kämpfer für einen unabhängigen Iran mit unbeschreiblicher Brutalität, oft bis zum Tod. - Im Jahr 1979 geschah der Durchbruch der „Islamischen Revolution“. Schah Mohammad Reza Pahlavi, die US-amerikanische Marionette wurde mit seiner dritten Ehefrau Farah Diba aus dem Land gejagt, Ajatollah Chomeini kehrte zurück und setzte eine volkstreue Regierung ein, die bis heute unabhängig vom Westen regiert. Entgegen der Darstellung von Medien und Filmindustrie, erkennen wir den Iran als ein Land, das seit der Revolution 1979 an Reichtum, Stabilität und Zusammenhalt gewonnen hat. Moderne Stadtviertel, schönste Parks und Erholungsgebiete mit Trinkwasser für alle, kunstvolle Brücken, ein modernes Straßennetz z.B. mit doppelstöckigen Autobahnen usw. zeugen vom zunehmenden Wohlstand und Innovationsgeist des Landes. Die Wirtschaft im Iran hat sich nach der Revolution stark ausgeweitet und modernisiert. In gemäßigten Klimazonen haben sich erfolgreiche Industrien aller Art angesiedelt. Der Bildungsstand beider Geschlechter ist hoch. Wir nehmen teil an den „Aschura“-Festlichkeiten im Iran. Der SPIEGEL ONLINE veröffentlichte zum Aschura-Fest in der Vergangenheit Schlagzeilen wie: „Bluten für Gott – und gegen die USA“ und beschreibt das Fest wie folgt: „Es ist Samstag, es ist Aschura. Im Iran, im Irak, in allen Ländern, in denen schiitische Muslime leben, gedenken die Gläubigen heute des Todes von Hussein und seinen Gefolgsleuten. […] Blut spritzt auf Passanten, auf dem Boden bilden sich Pfützen: In der ganzen Welt geißeln sich Schiiten heute selbst, oft bis zur Bewusstlosigkeit. Die Gläubigen feiern die Geburtsstunde ihrer Religion …“ Vor Ort erklärt man uns den wahren Sinn dieser Festlichkeiten. Nebenbei bemerkt … Wir sehen keinen Tropfen Blut während der Prozession. Es sei verboten sich blutig zu schlagen, auch wenn radikale Minderheiten manchmal zu solchen Handlungen neigen, erklären uns die Veranstalter des Aschura-Festes in Teheran. Nach einem über 1.300 Jahre alten Brauch gedenken die Schiiten während dieser 10 Tage des Märtyrertods des dritten Imams Husain. Während diesen Tagen wird überall auf den Straßen unentgeltlich Essen und Trinken verteilt. Die meisten Restaurants schließen über Aschura, weil die Menschen allem voran durch die Reichen versorgt werden. In Straßenzügen und gemeinsamen Gesängen schlagen sich alle auf die Brust und erinnern sich an den Imam, der sich für Gerechtigkeit eingesetzt hat und umgekommen ist. Dieses Fest habe auch heute eine tiefe Bedeutung, erklärt man uns. Es sei mehr als eine Gedenkfeier, denn jeder Einzelne sei aufgefordert bei sich selber zu beginnen, im eigenen Leben, nach dem Vorbild des Imams, für Frieden und Gerechtigkeit einzustehen. Sie warnen einander vor Feindseligkeit, rufen auf für Frieden zu sorgen – beginnend bei sich selber. So werden künftige Kriege vermieden. Überall weinen selbst Männer ungehemmt auf der Straße. „Allah Allah! Wann kommt der Sieg? Wann wird die Menschheit von ihren Leiden befreit? Die Welt ist voller Lärm und schreit nach Glück, aber der Mensch macht sich kaputt. Auf der einen Seite bricht Grausamkeit aus, auf der anderen Seite hören wir Stimmen des Unglücks. Der Schrei des Glücks ist verstummt und keine Hoffnung mehr. Du lieber Gott, die Herzen leiden unter Einsamkeit. Grausamkeit wird stärker und nimmt mehr und mehr zu. Traurigkeit vermehrt sich immer mehr. Geduld und Ruhe hat unsere Welt verlassen. Schaue Dir die Feindseligkeit an, schaue Dir den warnenden Rauch und das Feuer an, wir haben unsere Welt zerstört. Schaue Dir an, wie die Menschen einander töten. Schaue Dir an, wie der Glaube verschwindet. Allah Allah! Wir schreien wegen Ungerechtigkeit. Allah Allah! Wir schreien wegen der Zerstörung Satans. Der Mensch ist in Ignoranz geblieben. Der Glaube wurde durch Verführung zerstört. Du lieber Gott, wo ist der heilende Atem Jesu?“ In den Festlichkeiten erkennen wir die Übernahme christlicher Bräuche und eine Liebe zum Christentum. Z.B. wird in Prozessionen Jesus mit dem Kreuz dargestellt. Die positive Einstellung des Islam gegenüber dem Christentum wird auch mit diversen Stellen im Koran belegt. »Und du wirst ganz gewiss finden, dass diejenigen, die den Gläubigen in Freundschaft am nächsten stehen die sind, die sagen: „Wir sind Christen.“ « (Sure 5:82) Auch was die Spaltung zwischen Schiiten und Sunniten betrifft wird uns mehrfach bezeugt, dass es eine von den Medien gemachte Hetze sei um politische Ziele voranzutreiben. Die Spaltung habe etwa den gleichen Stellenwert wie die Teilung des Christentums in Katholiken und Protestanten. Für das Volk spiele dies im Alltag keine bedeutende Rolle. Es sei auch üblich, untereinander zu heiraten. Weitere Schlagworte, die von der westlichen Gesellschaft kritisiert und verurteilt werden sind z.B. die Kopftuchpflicht, das Alkoholverbot, die Zensur der Nachrichten oder unmoralischen Internetseiten im Iran. Wir schließen unseren Reisebericht mit Fragen, die jeder für sich selber beantworten kann und die uns auch in Zukunft beschäftigen werden: Verhüllungspflicht in der Öffentlichkeit: Weshalb misst die US-Regierung mit verschiedenem Maβ im Hinblick auf die Frauenrechte im Iran und im US-befreundeten Saudi-Arabien? Die Rechte der Frauen sind beim strategischen US-Partner Saudi-Arabien um ein vielfaches geringer als im Iran. Wieso werden diese mit keiner Silbe kritisiert? Zensur von Nachrichten: Fundierte Recherchen zeigen, dass bei uns im Westen die Nachrichten im Wesentlichen von drei Presse-Agenturen stammen, die überdies ausschließlich pro USA berichten. Damit verbunden werden automatisch die Kriege der NATO, – sogenannt im Namen der „Humanitären Hilfeˮ – gerechtfertigt. Gegenstimmen zu allen Bereichen, sei es die Nahost-Politik, Kriege, Wissenschaft, Pharma, Wirtschaft, Finanzen usw., werden in der westlichen Presse kategorisch zensiert. In der iranischen Presse fanden wir Gegenstimmen und Zusammenhänge zu Kriegsgeschehnissen, Terroranschlägen und anderem, die bei uns nur in alternativen Medien zu finden sind. Uns überraschte die überwiegend einheitliche Wahrnehmung des iranischen Volkes über politische Geschehnisse. Wohin führt bei uns diese einschlägige Medienberichterstattung noch? Alkoholverbot im Iran: Wohin führt der maßlose Alkoholkonsum in unserer Gesellschaft? Wie Statistiken zeigen, steigt die Zahl der Alkoholkranken in unseren Ländern stetig an. Das durchschnittliche Einstiegsalter für Alkoholkonsum bei Kindern in europäischen Ländern, liegt heute bereits zwischen dem elften bis zwölften Lebensjahr. Jährliche soziale Schädigungen in zweistelliger Milliardenhöhe allein in Deutschland. Wie wird sich diese Entwicklung auf unsere Gesellschaft, unsere Sozialversicherungen und unsere Zukunft auswirken? Werden solche Missstände spurlos an uns vorbeigehen? Zensur von unmoralischen Internetseiten: Jede achte Webseite ist pornografisch, 10 bis 25 Prozent aller Suchmaschinenanfragen sind pornografischer Natur und das Einstiegsalter unserer Kinder ins Internet liegt heute bei neun bis zehn Jahren. Unmoralische, menschenverachtende Inhalte sind heute nur einen Mausklick entfernt. Wird diese Entwicklung spurlos an unserer Gesellschaft vorbeigehen? Wenn solche Entwicklungen bleibende Schäden in kommenden Generationen hervorrufen werden …? Wer wird die daraus resultierenden Süchte und Probleme künftig noch bewältigen können, wenn sie sich bereits heute wie ein Krebsgeschwür in der Gesellschaft ausgebreitet haben? Sind also Irans Bemühungen die geistige und körperliche Gesundheit zu erhalten völlig grundlos oder unberechtigt entstanden – oder werden wir eines Tages deren konsequente Haltung doch besser verstehen? Berechtigt uns die eigene Ignoranz gegenüber genannter Probleme in unseren Ländern, mit dem Finger auf den Iran zu zeigen? Ringt dieser doch offensichtlich nur ernstlich besorgt um Lösungen solcher Probleme. Wir lernten im Iran fröhliche, offene und freundliche Menschen kennen, die fortschrittlich und aufgeklärt denken und handeln. Doch trotz der jetzigen Unabhängigkeit des Iran, scheint die Furcht vor einem ungerechtfertigten, illegalen US-israelischen Militärschlag – nach dem Muster Irak, Libyen, Syrien und vielen anderen – ein ständiger Gebetsgegenstand des iranischen Volkes zu sein. Helfen Sie daher mit, diese Gegenstimme zu verbreiten und damit der Medienhetze und den unbestätigten Beschuldigungen gegen den Iran den Wind aus den Segeln zu nehmen. Zusammenfassend, Klagemauer.TV hat den Iran genauso kennengelernt, wie es iranische Weisheiten uns längst kundgetan haben: Human beings are member of a whole / in creation of one essence and soul. If one member is afflicted with pain / other member’s uneasy feelings will remain. (Saadi Shirazi) Alle Menschen sind Teil eines Ganzen / Sie wurden von einer gemeinsamen Seele und Wesen geschaffen. Wenn ein Glied Schmerzen leidet, fühlen sich alle anderen Glieder auch unwohl. (Saadi Shirazi) „Recreate a world of peace and love and may our all dreams come true. In case creatures listen by the innermost sense, piece praise God in hymn.“ (Mohammed-Hossein Shariar) "Schaffen wir wieder eine Welt des Friedens und der Liebe und mögen alle unsere Träume wahr werden. Wenn jeder auf seinen innersten Sinn hört, wird er den Lobgesang aller Geschöpfe hören. (Mohammed-Hossein Shariar) „Living like a tree alone and free, living like trees of a dense forest in a brotherly manner. This is our dream.“ (Nazim Hikmet) Leben wie ein Baum, allein und frei, leben wie Bäume in einem Wald in brüderlicher Manier. Das ist unser Traum. (Nazim Hikmet)

von es


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