Montag 10. April 2017

Terror | 10.04.2017

Erlogener Kriegsgrund gegen Syrien: Chemie- und US-Luftangriff von langer Hand geplant? (1 von 2)

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Erlogener Kriegsgrund gegen Syrien: Chemie- und US-Luftangriff von langer Hand geplant? Montag, 10.04.2017 (1 von 2)
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Identifikation - Liedbeitrag zur 13. AZK Freitag, 28.10.2016 (2 von 2)

Für westliche Staatschefs wie Angela Merkel und François Hollandes hat die Schuld für die Eskalation des Syrienkrieges Präsident Assad allein zu verantworten, ohne irgendwelche Beweise dafür vorzulegen. Nun gibt es Hinweise darauf, dass der Chemie- und US-Luftangriff von langer Hand geplant worden ist. Da steigt der Verdacht hoch, dass nicht nur Politiker und Medien, sondern auch Vor-Ort-Darsteller, den Regieanweisungen globaler kriegstreiberischer Strippenzieher folgen: eine äußerst bedenkliche Situation für den Weltfrieden!

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Erlogener Kriegsgrund gegen Syrien: Chemie- und US-Luftangriff von langer Hand geplant? 10.04.2017

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad für die Eskalation des Syrienkonfliktes verantwortlich. Er trage „die alleinige Verantwortung für diese Entwicklung“, heißt es in einer am letzten Freitag in Berlin verbreiteten gemeinsamen Erklärung Merkels und des französischen Präsidenten François Hollandes. Ins selbe Horn stoßen die G7-Außenminister bei ihrem aktuellen Treffen in Italien. Auch der türkische Justizminister Bekir Bozdag beeilte sich, den syrischen Präsidenten Assad für den mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen verantwortlich zu machen. Verwiesen wird dabei auf eine Autopsie durch die Weltgesundheitsorganisation WHO. Doch deren Sprecher Tarik Jasarevic erklärte gegenüber RT Deutsch, dass die Organisation gar nicht an der Autopsie beteiligt war. „Wir können die Ergebnisse der Autopsie nicht bestätigen“, erklärte Jasarevic gegenüber RT Deutsch. Auch die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) warnt aufgrund der nach wie vor unklaren Sachlage eindrücklich vor voreiligen Schlüssen. So glasklar, wie die westlichen Staatschefs die alleinige Schuld von Syriens Präsident Assad auf Anhieb als erwiesen ansehen, scheint es also gar nicht zu sein. Klagemauer.TV griff bereits in folgenden Sendungen massive Ungereimtheiten auf: „Mutmaßlicher Giftgasangriff“ ruft Kriegstreiberpolitiker und -medien auf den Plan Syrien: Wahrscheinlicher False-Flag-Giftgasangriff – US-Regierung setzt auf Kriegseskalation. Der Journalist Zlatko Percinic ergänzt hierzu auf der investigativen Internetplattform anonymousnews einen weiteren äußerst wichtigen Hinweis: „So schnell wie der vermeintliche Giftgasangriff auf die Terroristenhochburg Khan Sheikhoun war selten ein Vorfall aufgeklärt. Al-Qaida-nahe Quellen wussten bereits Stunden vor der Attacke, dass es in der Gegend einen C-Waffen-Angriff geben würde. In sozialen Netzwerken kündigten „prowestliche Rebellen“ das Ereignis und die darauf folgende breit angelegte Medienkampagne des Westens sogar im Voraus an.“ All dies können Hinweise darauf sein, dass Politiker, Medien und Vor-Ort-Akteure den Regieanweisungen globaler, kriegstreiberischer Strippenzieher folgen. Dafür spricht auch folgender Hinweis: „Zu den US-Luftangriffen auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt nahe Homs wies der Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, in einer Presse-Konferenz darauf hin, dass der Luftschlag mit Marschflugkörpern lange vor den Ereignissen geplant worden sein müsse. Zur Vorbereitung eines solchen Schlags sei ein großer Komplex an Maßnahmen zur Ermittlung, Planung, Vorbereitung der Luftwaffeneinsätze und das Versetzen der Raketen in den Zustand der Kampfbereitschaft nötig. Immerhin wurden 59 Raketen verschossen, die pro Stück 1,5 Mio. $, also insgesamt ca. 90 Mio. $ kosteten. Für jeden Spezialisten sei es klar, so Konaschenkow, dass die Entscheidung, einen Luftschlag auf Syrien durchzuführen, in Washington lange vor den Ereignissen im Ort Khan Sheikhoun gefällt worden sein musste. Diese seien demnach nur als formaler Vorwand vorgeschoben worden.“ Die Weltöffentlichkeit bleibt somit gut beraten, allen noch so vollmundig verkündigten und scheinbar erwiesenen Gründen für Kriegseintritte mit äußersten Bedenken zu begegnen.

von hm.


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