Flucht ins Licht - Maidan-Todesschützen packen aus | Kla.TV

Freitag 19. Januar 2018

Medienkommentar Terror

Flucht ins Licht - Maidan-Todesschützen packen aus (1 von 2)

Flucht ins Licht - Maidan-Todesschützen packen aus Freitag, 19.01.2018 (1 von 2)
21:09
Ukraine: Klarheit im Vorhof der Hölle | mit Vorwort Freitag, 01.08.2014 (2 von 2)

Drei georgische Männer wagten, wie sie es ausdrückten, die „Flucht ins Licht der Öffentlichkeit“. Sie gaben zu, dass sie zu den angeheuerten Scharfschützen gehört hatten, die am 20. Februar 2014 in Kiew sowohl auf Polizisten als auch auf Demonstranten schossen. Könnten sie ein weiteres Puzzleteil zum sich immer mehr verdichtenden Gesamtbild sein, dass der Maidan-Putsch vom Westen gesteuert und gemeinsam mit rechtsextremen Kräften inszeniert wurde?

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Flucht ins Licht - Maidan-Todesschützen packen aus 19.01.2018

Im Winter 2013/2014 gab es in mehreren Städten der Ukraine, vor allem in Kiew, Protestaktionen gegen die Regierung des damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch. Die Protestaktionen verliefen zunächst friedlich, eskalierten aber ab Februar 2014 immer mehr. Am 20. dieses Monats eröffneten in Kiew schließlich unbekannte Scharfschützen das Feuer sowohl auf Demonstranten als auch auf Ordnungshüter. An die 100 Menschen wurden dabei getötet, mehrere hundert zum Teil schwer verletzt. Die durch all diese Ereignisse an die Macht gekommene Putsch-Regierung sowie die ukrainischen wie auch die westlichen Mainstreammedien machen bis zum heutigen Tag den Ex-Präsidenten Janukowitsch und Russland für die Eskalation der Protestaktionen, für die Schüsse und die Toten verantwortlich. Mitte November 2017 aber kam Bewegung in die Aufklärung der Maidan-Todesschüsse. Zuvor schon hatten verschiedene Augenzeugen, Mediziner, Ballistiker und Journalisten die offizielle Darstellung der Geschehnisse ernsthaft angezweifelt hatten. Drei georgische Männer wagten nun, wie sie es ausdrückten, die „Flucht ins Licht der Öffentlichkeit“. Als mutmaßliche Zeugen gaben sie zu, dass sie zu den angeheuerten Scharfschützen gehört hatten, die am 20. Februar 2014 in Kiew sowohl auf Polizisten als auch auf Demonstranten schossen. Ziel sei gewesen, so viel Chaos und Panik wie nur irgend möglich zu erzeugen. Seit dieser Aktion seien sie nun auf der Flucht vor ihren Auftraggebern und fürchteten täglich um ihr Leben. Dies bezeugten sie in Interviews mit dem italienischen Journalisten Gian Micalessin von der Zeitung `Il Giornale´. Es folgte eine TV-Reportage des Senders Kanal 5 in dessen Magazin "Matrix" mit dem Titel "Ukraine: Verborgene Wahrheit. Die drei georgischen Staatsbürger namens Koba Negradse, Alexander Rewasischwili und Salogi Kwaratschelia gaben anschließend auch dem mazedonischen Fernsehjournalisten Milenko Nedelkovski ausführliche Interviews hierüber. Von Bedeutung ist dabei der klare Hinweis auf die üble Rolle der Saakaschwili-Partei bei der Rekrutierung der Söldner. Die drei Georgier seien zusammen mit anderen bereits im März bzw. Dezember 2013 von einem Militärkommandanten des früheren georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili als Ordner bei Demonstrationen angeheuert worden. Sie sollten einfach dafür sorgen, dass es zu keinen Gewalttätigkeiten und Provokationen komme. Negradse wörtlich: „Wir sollten den Leuten helfen und dort als Sicherheitsleute auf die Ordnung achten. Von Waffen hat niemand was gesagt. Also, wir sollten eine friedliche Mission in der Ukraine ausführen, um dem ukrainischen Volk zu helfen.“ Doch dann habe sich die Lage geändert. Zunächst sollten sie die Spezialeinheiten der Polizei, d. h. die Berkut provozieren, gewalttätig zu werden. Als das nicht gelang, habe der Militärkommandant den Kämpfern gesagt: „Die Dinge sind komplizierter geworden, wir müssen anfangen zu schießen“. Sergey Pashinsky, ein Parteikollege der ehemaligen Premierministerin Julia Timoschenko, habe Taschen voller Waffen in die Zimmer des Ukraina-Hotels gebracht, in denen Kämpfer aus Georgien und Litauen Stellung bezogen hatten. Die Taschen seien voller Pistolen, Gewehre und Munition gewesen. Als Grund für diese Bewaffnung sei die mögliche Erstürmung des Gebäudes durch die Sicherheitspolizei genannt worden. Im ebenfalls am Maidan-Platz gelegenen Konservatorium habe Pashinsky an eine Gruppe vermummter Männer ebenso Waffen ausgegeben. Auch der heutige Parlamentsabgeordnete Wladimir Parasjuk vom Rechten Sektor habe damals Waffen verteilt. Außerdem sei ein US-Amerikaner namens Brian Christopher Boyenger etwa Mitte Februar mit Michail Saakaschwili ins Hotel Ukraina gekommen und habe sich als Befehlshaber ausgegeben. Am Morgen des 20. Februar habe Pashinsky dann überraschenderweise das wahllose Schießen sowohl auf Berkut als auch auf die Demonstranten befohlen. Die o. g. drei Georgier sind bislang die einzigen beteiligten Zeugen, welche die mutmaßlichen Organisatoren dieses Blutbads benannt haben. Vor eben diesen Organisatoren hätten sie heute Todesangst, was sie letztlich dazu brachte, jetzt an die Öffentlichkeit zu gehen. Sie hätten deshalb entschieden, sich gegenüber europäischen Journalisten zu outen. Ob sie dadurch ihr Leben aber nun wirklich haben sicherer machen können, bleibt wohl dahingestellt. Rewasischwili, einer der drei dazu wörtlich: „Mit der Zeit habe ich einiges über unsere Leute, die Georgier, gehört. Einige, die dort auf dem Maidan waren, sind unter irgendwelchen Umständen bereits gestorben. […] Ich lebte mit der Angst, dass der eine oder andere Tag kommt, an dem sie mich auch erledigen. Ich kann nirgendwohin fliehen.“ Den Aussagen der Georgier wird zwar vonseiten der Beschuldigten und der westlichen Medien scharf widersprochen. Und doch könnten sie ein weiteres Puzzleteil zum sich immer mehr verdichtenden Gesamtbild sein, dass der Maidan-Putsch vom Westen gesteuert und gemeinsam mit rechtsextremen Kräften inszeniert wurde. Zu beobachten bleibt, wer sonst noch die Flucht ins Licht der Öffentlichkeit wagt und welchen Verlauf die Aufklärung der Maidan-Morde nach Bekanntwerden von involvierten Hintermännern nehmen wird.

von hm.

Quellen/Links: https://www.heise.de/tp/features/Angeblicher-georgischer-Scharfschuetze-Wir-waren-schon-im-Maerz-2013-in-Kiew-3912376.html?seite=all
https://deutsch.rt.com/europa/61111-revolution-aus-hinterhalt-mutmassliche-scharfschutzen-maidan-gestehen-tat/
https://www.jungewelt.de/artikel/322283.verborgene-wahrheiten-in-der-ukraine.html
https://www.youtube.com/watch?v=mL7cr0W8zTs
http://blauerbote.com/2017/11/17/italienische-medien-maidan-todesschuetzen-aus-georgien-und-litauen/
http://blauerbote.com/2017/11/25/kiewer-maidan-massaker-explosive-gestaendnisse/
https://de.sputniknews.com/politik/20171129318497073-sniper-journalist-aussagen-schiessen-schuld-schweigen-beziehungen/
http://www.ibtimes.com/east-ukraine-russia-conflict-meet-georgian-soldier-who-cant-stop-fighting-moscow-2078618
http://www.occhidellaguerra.it/ucraina-le-verita-nascoste-parlano-cecchini-maidan/
https://www.youtube.com/watch?v=nErNAbcWymc
https://de.sputniknews.com/politik/20170910317379289-maidan-demonstranten-soeldner-staatsstreich/
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/?em_cnt=736123
http://www.bbc.com/news/magazine-31359021
http://blauerbote.com/2016/02/20/zdf-vertuschte-maidan-todesschuesse/
http://blauerbote.com/2015/02/20/neue-berichte-zu-den-todesschuessen-auf-dem-maidan/
https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/256861.kiews-kellerleichen.html
http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/25936-Frankreich-Ukraine-gegen-Film-ber-den-Maidan.html
https://www.youtube.com/watch?v=3vmLWKCOMv4
https://twitter.com/I_Katchanovski/status/930964971998949376
http://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/proteste-maidan-101.html

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