Sonntag 10. September 2017

Umfangreiche US-Militärlieferungen über deutsche Hafenstädte, wie Nordenham und Bremerhaven (1 von 1)

Seit Jahren sind die deutschen Hafenstädte Umschlagplatz für US-Militärlieferungen nach Europa und Afrika. Seit einigen Monaten kommen derart große Mengen US-Militärausrüstung an, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Doch wohin werden diese Tonnen von US-Munition geliefert? Und was weiß die deutsche Bevölkerung darüber? Kla.TV interviewt dazu in Nordenham die Bewohner vor Ort.

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Umfangreiche US-Militärlieferungen über deutsche Hafenstädte, wie Nordenham und Bremerhaven 10.09.2017

Seit Jahren sind die deutschen Hafenstädte Nordenham und Bremerhaven Umschlagplatz für US-Militärlieferungen nach Europa und Afrika. Der Umschlag, d.h. die Verladung der US-Munition von ankommenden Schiffen auf Züge, gehört im Nordenhamer Hafen bereits seit 70 Jahren zum Tagesgeschäft. Seit einigen Monaten kommen jedoch wieder derart große Mengen an US-Militärausrüstung in beiden Hafenstädten an, wie es sie seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hatte. So wurden in Nordenham, im November 2016, 620 Schiffscontainer mit US-Munition, und im Januar diesen Jahres rund 2000 US-Militärfahrzeuge in Bremerhaven auf Züge umgeladen. Während große Teile der Militärausrüstung, insbesondere Fahrzeuge, zur Aufrüstung nach Osteuropa transportiert werden, rüsten die USA aber auch ihre Lager in Deutschland kräftig auf. Denn, was vielen nicht bewusst ist, Deutschland spielt für das US-Militär eine strategisch wichtige Rolle als Zentrale und als Drehscheibe. So befinden sich in Deutschland u.a. das Hauptquartier der US-Streitkräfte für Europa, das Hauptquartier der US-Streitkräfte für Afrika, das Hauptquartier der Sondereinsatzkräfte sowie die Hauptquartiere der US-Heeresstreitkräfte und der US-Luftwaffe in Europa. Die Container mit Unmengen an Munition, die im November 2016 in Nordenham angekommen sind, wurden größtenteils nach Miesau in Rheinland-Pfalz weiter transportiert. Dort befindet sich das Miesau Army Depot (Ammunition Center Europe kurz ACE genannt), das nicht nur größtes Munitionslager in Deutschland, sondern auch größtes Munitionslager außerhalb der USA ist. Von hier werden die US-Truppen in Afghanistan, im Irak und in anderen Kriegsgebieten mit Munition versorgt. Aufgrund der günstigen Lage, der vorhandenen US-Munitionslager, der Militärstützpunkte sowie der zentralen Rolle im Drohnenkrieg, wird Deutschland damit auch unweigerlich bei einem Kriegsfall, zwischen den Weltmächten, zu einem strategischen Zielobjekt potentieller US-Gegner. Doch wie geht es der deutschen Bevölkerung damit, dass Deutschland Hauptstützpunkt für die Kriegsschauplätze der USA in Afrika und Europa ist? Und wie geht es insbesondere den Bewohnern der deutschen Hafenstädte Nordenham und Bremerhaven, die als Umschlagplatz für große Mengen an US-Militärgerät dienen? Wissen sie von US-Militärlieferungen und deren Umfang? Kennen sie die Bedeutung von Deutschland als unverzichtbarer Militärstützpunkt für die USA? Meine Kollegen von Klagemauer-TV sind dazu nach Nordenham an die Nordsee gefahren und interviewen die Menschen vor Ort. INTERVIEW I – Passanten in Nordenham (Interviewer:) Verehrte Zuschauer, wir befinden uns hier nun mitten im Zentrum von Nordenham, einer norddeutschen Hafenstadt an der Weser, um die Einwohner zu den Militärtransporten zu befragen. Guten Tag, vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen für ein kurzes Interview! Haben Sie schon einmal gesehen, wie hier im Hafen von Nordenham Waffen- und Munitionslieferungen angekommen und umgeladen wurden? (Frau:) Ja, also eher unregelmäßig. (Frau:) Nein, weiß ich nicht. (Mann:) Also, gesehen direkt nicht, aber man kriegt das schon mit. Also, ich weiß z.B., dass es nicht nur im November 2016 Umschläge gab, es gab auch im Januar 2016 welche, es gab Kampfhubschrauber auch, die über Nordenham fliegen, Plutoniumtransporte. Also, man kriegt das schon mit, wenn man – ich war z.B. bei einem Transport in der Schule gerade, hatte Berufsinfomesse und bin dann nach Hause – durch die Stadt, und man merkt schon irgendwie ‘ne andere Atmosphäre, irgendwas ist anders, die Leute verhalten sich anders. Es ist schwierig zu beschreiben, aber man kriegt das schon mit, und man liest es auch in der lokalen Presse. Und ich finde das ziemlich schockierend so, weil eigentlich Deutschland sich nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr an irgendwelchen Kriegshandlungen beteiligen sollte, und es geschieht aber trotzdem irgendwo, Munitionstransporte und Waffentransporte. (Mann:) Ja, ich arbeite hier bei einer Zeitung, einer lokalen Tageszeitung, und wir kriegen sowas höchstens im Nachhinein mit – zufällig, wenn z.B. jemand uns ein Foto einreicht, das er fotografiert hat. Der Midgard-Hafen, wenn da ein großer Transporter liegt, dann können wir das im Nachhinein nochmal recherchieren. Aber es ist auch schwierig, da an Information zu kommen, meistens nur über das Internet. Also, ich finde das immer höchst merkwürdig, wie das dann, wenn überhaupt, publik wird. Es kann auch sein, dass ein Transport passiert und wir es gar nicht mitkriegen. (Frau:) Also, ich habe zunächst an meinem Arbeitsplatz die Hubschrauber über Nordenham brausen hören – also, es ist ziemlich laut – und habe dann gefragt, was denn los ist. Und Leute, die später zum Dienst kamen, haben gesagt, dass wahrscheinlich nur Munitionstransporte der Grund sind. (Interviewer:) Wie geht es Ihnen dabei; was haben Sie dabei für ein Gefühl, wenn Sie wissen als Einwohner, dass hier diese Militär- und Waffentransporte stattfinden? (Frau:) Das ist beängstigend, also man hat Angst, dass mal irgendetwas passiert unterwegs, dass ein Auto stehenbleibt oder dass irgendwas explodiert. Natürlich macht man sich Sorgen und hat Ängste. (Frau:) Natürlich nicht sicher. (Frau:) Da fühle ich mich doch etwas unsicher. (Mann:) Also ein sehr mulmiges Gefühl, weil wir leben ja hier in Frieden sozusagen, und auf der anderen Seite werden hier Dinge verschifft, die anderswo eingesetzt werden, um Menschen zu töten, um Krieg zu führen, und es ist schon so ein bisschen mulmig. Und auf der andern Seite ist es auch noch so ein gewisses Gefühl der Heuchelei auch von Seiten des Bürgermeisters, der z.B. am Friedensbaum, ja, jeden Antikriegstag, also jedes Jahr am 1. September, eine Rede für Frieden hält, und auf der anderen Seite eben, – ich hab‘ mal da nachgefragt bei einer Einwohnerfragestunde – dass er dann nicht weiß, überhaupt nichts weiß von diesen Transporten und auch nichts dagegen unternimmt, oder dass er irgendwie sich einmischt und sagt, ich möchte Informationen haben, wenn durch meine Stadt Transporte geführt werden, und dass das nicht passiert. Und auf der anderen Seite eben dieses „Für-Frieden-Sein“ und hier stehen an jedem 1. September, das ist ein bisschen zweigleisig so und paradox, und das ist irgendwie auch in der ganzen Gesellschaft so, auch in Deutschland so ein bisschen so ist: Also wir leben in Frieden, und wir beteiligen uns nicht an Krieg, aber das stimmt ja gar nicht. (Mann:) Ich hab‘ da ehrlich gesagt kein großes Problem mit, weil ich nicht genau weiß, was es für Waffen sind, also, Unwissenheit schützt dann auch vielleicht, also, ich glaube aber auch nicht, dass da irgendwie Waffen runterfallen könnten oder irgendetwas passieren könnte. Ich find‘s einfach komisch, dass das so geheim gehalten wird; man könnte es ein bisschen publiker machen, was das auch ist. Ich finde, ein offener Umgang wär‘ da viel besser, also, ich hab‘ jetzt aber keine Angst. (Interviewer:) Wie häufig kommt das vor? Schreiben die Medien darüber, hören Sie davon etwas in den lokalen Tageszeitungen oder Nachrichten? (Frau:) Also, wie gesagt: Im Nachhinein werden wir informiert, vorher nicht! Wir sind nicht vorgewarnt, und wir wundern uns dann was passiert, wenn die großen LKWs, diese großen Transporter durch Nordenham fahren und abgesichert werden vorne und hinten, dann weiß man schon, es sind wieder Waffentransporte, oder es sind wieder Munitionstransporte unterwegs. Es weiß auch keiner, was in den LKWs drin ist. (Frau:) Also, ich habe davon nichts mitbekommen und ich werde auch nicht informiert. (Frau:) Ich denke durch die Zeitung, ja. (Frau:) Ja, also, ich habe schon mal so beiläufig davon gehört, aber man bekommt eigentlich nicht viel mit. Es stand – glaube ich – auch schon mal etwas in der Zeitung. Aber wann sowas ist, und ich glaube oftmals, wenn es passiert, kriegen wir gar nichts mit davon. Also, ich persönlich – nicht. (Interviewer:) Haben Sie eine Vorstellung, wo diese Waffen oder auch diese Munition letztendlich eingesetzt wird, bzw. hin verladen wird? (Frau:) Nein, habe ich nicht. (Frau:) Ich denke mal, für Kriege, aber ansonsten wüsste ich das auch nicht. (Frau:) Nein, ehrlich gesagt, da habe ich überhaupt keine Idee. Ich denke nicht, dass das für positive Zwecke verwendet wird, ich könnte mir vorstellen, dass das natürlich auch für diverse Kriege oder Vorbereitungen für so etwas eventuell da ist, aber – nein, wofür es genau ist, weiß ich nicht. (Mann:) Also, ich weiß von einigen Dingen, z.B. im Januar 2017 gab es auch Kampfhubschrauber, die über Nordenham flogen, und auch in Bremerhaven Truppenverlegungen, dass dann z.B. bestimmte Dinge an die Ostgrenze sozusagen der NATO gehen, also Ukraine, dort in die Richtung, aber ich weiß da auch nichts Genaueres. (Mann:) Ja, soweit ich weiß, wurde da zum Teil Munition verschifft für irgendwelche NATO-Manöver in Osteuropa. Das ist ja auch bekannt, dass man da jetzt gegenüber Russland mehr Präsenz zeigen will. Und das sind so – denke ich – die Hintergründe, oder dass auch Munition irgendwie nach Deutschland zu den US-Standorten gebracht werden muss über die Schiene, so kann ich mir vorstellen zumindest. (Interviewer:) Herzlichen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben für dieses Interview! Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag. STUDIO: Dieser kleine Einblick zeigt, die meisten Bürger von Nordenham scheinen nur wenig über die US-Militärtransporte durch ihre Stadt zu wissen. Auch Bürgermeister und lokale Presse sind offensichtlich nicht informiert bzw. halten sich aus dem Thema raus. Einige wenige Bürger beunruhigen diese US-Militärtransporte aber doch stark. Sie haben dagegen mehrfach protestiert. Hören Sie dazu mehr - nochmals direkt aus Nordenham: INTERVIEW II - Demonstranten (Interviewer:) Anlässlich der umfangreichen US-Waffenlieferung, die hier im November 2016 Im Hafen von Nordenham stattgefunden haben, demonstrierten nur einige wenige Bewohner. Zwei von ihnen konnte Kla.TV ausfindig machen und befragt sie nun nach ihren Beweggründen. Bevor wir sie zu den US-Militärtransporten die über die Norddeutschen Hafenstädte abgewickelt werden interviewen, sagen sie doch nochmal kurz etwas zu sich persönlich: Wer sind Sie und was machen Sie beruflich? (Gesprächspartner 1:) Also ganz kurzer Steckbrief: 69 Jahre alt, verheiratet, drei Kinder, Beruf Physiker und Gymnasiallehrer; und jetzt bin ich nicht mehr im Laufrad drin und kann mich umschauen, was in dieser Welt eigentlich real passiert. Mein Hobby ist übrigens Politik und sich damit zu beschäftigen und politische Bücher schreiben. (Gesprächspartner 2:) „Mein Name ist Thomas Bartsch, bin gebürtiger Nordenhamer, 57 Jahre, verheiratet, ein Kind. Arbeite hier im hiesigen Nordenhamer Werk der Premium AEROTEC GmbH. Meine Felder sind neben der Kommunalpolitik auch Friedensarbeit vor Ort und Gewerkschaftsarbeit.“ (Interviewer:) Herzlichen Dank. Sie beide haben hier im November letzten Jahres, als die letzten großen Militärtransporte stattfanden, demonstriert. Was waren die Beweggründe für Sie? (Gesprächspartner 2:) In erster Linie war es für uns, die Friedensarbeit lokal vor Ort zu aktivieren. Die Menschen auf die Situation auch aufmerksam zu machen, was los ist in der Welt und was Nordenham da konkret auch mit zu tun hat. Das Nordenham mitten in der Kriegsvorbereitung drinsteckt, und das war für uns, zumindestens auch für mich der Antrieb, gegen das „Weiter so“ aktiv anzugehen. (Interviewer:) Und Ihre Beweggründe für die Demonstration? Was sind diese? (Gesprächspartner 1:) Also, es gibt ja ein Gewaltverbot der UNO-Charta und die USA betreiben seit dem Krieg in Korea bereits Kriege – und diese Munitionstransporte laufen seit dem Korea-Krieg über Nordenham. Und infolge dieser Kriege sind viele Menschen umgekommen; man schätzt nach US-Papieren 20 bis 40 Millionen Menschen. Das ist ein ungeheurer Vorgang, der hier stattfindet mit Hilfe deutscher Behörden und dieses Hafens zum Beispiel – und das ist der größte Skandal, meine ich. Man müsste eigentlich in Schulen und Universitäten darüber groß aufklären – das passiert leider nicht. Deswegen bin ich unter anderem als Einzelperson hiermit beschäftigt, also u. a. hier in Nordenham aber auch in anderen Städten wie z. B. in Berlin und wundere mich immer wieder, dass da die geistige ‚Elite‘ in Deutschland nicht weiter daran teilnimmt, dass Deutschland weiter sozusagen im Krieg ist – und zwar in einem illegalen Krieg, der durch die USA geführt wird. Ich möchte nochmal ein Zitat bringen eines bekannten Schriftstellers, Gottfried Benn, der sagte mal – und das geht an die Adresse dieser intellektuellen Klasse, von der ich grade eben gesprochen hatte – der meinte: „Das Abendland geht nicht unter an Diktatoren und auch nicht an der Dummheit der Menschen die sich wie Schafe regieren lassen, sondern an der hündischen Ergebenheit der intellektuellen Kaste vor den praktischen politischen Nützlichkeiten.“ (Original-Zitat: „Das Abendland geht nicht zugrunde an den totalitären Systemen und auch nicht an seiner geistigen Armut, es geht zugrunde an dem hündischen Kriechen seiner Intelligenz vor den politischen Zweckmäßigkeiten.“) Und das finde ich, sollte man sich sehr zu Herzen nehmen. Gerade als denkende Menschheit oder als denkende Menschen in diesem Lande, die sich hier zurückhalten mit Demonstrationen oder mit dem Widerstand. (Interviewer:) Aber könnte man sich nicht auch einfach sagen, ich reg mich nicht auf? Diese ganzen Militärtransporte, die hier z. B. über Nordenham laufen, die dienen letztlich doch der Sicherheit in Europa und eben weltweit? (Gesprächspartner 1:) Also, das kann ja nur ein Witz sein, wenn man beobachtet, was die USA seit dem zweiten Weltkrieg ‚geleistet‘ haben, wie viel Militärstützpunkte sie haben – das sind fast 130 in der ganzen Welt – wobei die gesamte UNO hat noch nicht mal 200 Mitglieder. Das heißt, die USA ist ein Imperium geworden, wie es das noch niemals in der ganzen Geschichte gegeben hat, und es treibt den Vormarsch bis an die russische Grenze heran, und das ist eigentlich das, wogegen man sich wehren muss. Und das hat mich Sicherheit nichts zu tun, sondern mit der Unsicherheit der anderen, denen die USA keine Souveränität mehr zugestehen will. (Gesprächspartner 2:) Es geht nicht um Sicherheit, es geht in erster Linie hier um Rohstoffe. Es geht um die Osterweiterung und letztendlich geht es auch um Profitmaximierung. Der einzige Gewinner dabei ist die Rüstungsindustrie – und die wollen verdienen, und das hat mit Sicherheit nichts zu tun. (Interviewer:) Was wäre aus Ihrer Sicht die Verantwortung des deutschen Staates in Bezug auf solche Militärtransporte, die hier stattfinden? (Gesprächspartner 1:) Also wenn es ein souveräner Staat wäre, dann müsste sich Deutschland rausziehen aus dieser Mitverantwortung und auch aus diesem NATO-Bündnis letztlich. Aber da wir es nicht sind, kein souveränder Staat – das sagen auch entsprechende Geheimverträge aus – müssen wir das wahrscheinlich machen. Und es gibt für mich keine andere Möglichkeit als dass die Bürger aufstehen und sagen, wir müssen dieses NATO-Bündnis, dieses Terrorbündnis eigentlich verlassen. (Interviewer:) Sie als Lokalpolitiker, was sagen Sie, was denken Sie, was wäre die Rolle Deutschlands bzw. die Verantwortung eines deutschen Staates in Bezug auf solche Militäroperationen bzw. Militärtransporte, die hier stattfinden? (Gesprächspartner 2:) In erster Linie sollte Deutschland endlich mal Konsequenzen ziehen. Alleine die Tatsache, dass in Nordenham in den Jahren von 1962 bis 1970 ist der Vietnamkrieg von hier vorbereitet worden. Und daraus müsste die Stadt Nordenham endlich ihre Konsequenzen ziehen und sagen ‚Nein, wir beteiligen uns an keinen Kriegen mehr, wir wollen das nicht.‘ Letztendlich steht für uns im Fokus, dass die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen müssen. Und die Bedürfnisse der Menschen sind keine Kriege und keine Kriegsvorbereitungen. (Interviewer:) Vielen Dank. Wir danken ganz herzlich für Ihr Interview und für die Zeit die Sie sich genommen haben und auch für Ihr Engagement gegen den Krieg und für eine Welt ohne Krieg. Herzlichen Dank.

von ts./sl.

Quellen/Links: Das allgemeine Gewaltverbot ist in Artikel 2 Nr. 4 der Charta der Vereinten Nationen festgelegt und verbietet den Mitgliedsstaaten die militärische Gewaltanwendung. „Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.“ – Charta der Vereinten Nationen und Statut des Internationalen Gerichtshofs, Kapitel 1, Artikel 2 Absatz 4: Regionales Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa Quelle: Charta der Vereinten Nationen und Statut des Internationalen Gerichtshofs http://www.unric.org/html/german/pdf/charta.pdf
http://www.unric.org/html/german/pdf/charta.pdf
https://www.heise.de/tp/features/Groesste-Munitionslieferung-der-USA-nach-Europa-Es-geht-um-Abschreckung-3460802.html
https://www.kla.tv/9835
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/26/us-armee-verschifft-5-000-tonnen-munition-nach-deutschland/
https://www.nwzonline.de/wesermarsch/wirtschaft/620-container-mit-munition-angelandet_a_31,1,3223120739.html
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP16716_301116.pdf
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP03116_020316.pdf
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP10016_280716.pdf
https://de.wikipedia.org/wiki/Ausländische_Militärbasen_in_Deutschland
https://www.rheinbacher.de/news-und-nachrichten/meldungen-allgemein/1821-usa-verlegen-schweres-kriegsgeraet-ueber-bremerhaven-nach-osteuropa321
http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Politik-Nachrichten/Nachrichten-Politik-aus-der-Welt/Rekordlieferung-fuer-US-Army-in-Deutschland
https://www.youtube.com/watch?v=A079Rcuq7NQ
https://www.stripes.com/army-moves-massive-ammo-shipment-to-europe-1.395339#gallery

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