Donnerstag 11. Januar 2018

Archiv-Sendung Terror

Syrien: US-Imperialismus im Namen der Terrorbekämpfung (2 von 2)

Moskau: US-Streitkräfte kooperieren mit IS Donnerstag, 11.01.2018 (1 von 2)
Syrien: US-Imperialismus im Namen der Terrorbekämpfung Donnerstag, 16.11.2017 (2 von 2)

Immer wieder greifen die USA und ihre Verbündeten in die Souveränität anderer Staaten ein. Unter dem „Deckmantel“ der Terrorbekämpfung kommen so auch Zivilisten, wie am 11. November 2017 im syrischen Deir-ez-Zor, ums Leben. Selbst Menschenrechtler scheinen diese Verstöße gegen die UN-Charta nicht wirklich zu interessieren - um was geht es also wirklich?

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"Syrien: US-Imperialismus im Namen der Terrorbekämpfung "
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Syrien: US-Imperialismus im Namen der Terrorbekämpfung 16.11.2017

Mindestens zehn Zivilisten sind bei einem Angriff der von den USA geführten Kriegskoalition am 11. November 2017 in der syrischen Provinz Deir-ez-Zor getötet und verletzt worden. Das syrische Außenministerium hat die anhaltenden Verbrechen der USA in Syrien, insbesondere die Tötung und Verletzung von Zivilisten auf das Schärfste kritisiert. In einer an den UN-Generalsekretär und den Chef des UN-Sicherheitsrates gerichteten Botschaft des syrischen Außenministeriums hieß es unter anderem, die sogenannte internationale Anti-IS-Koalition unter Anführung der USA setze ihre gefährlichen Aggressionen gegen die Souveränität und territoriale Einheit Syriens auch weiterhin fort. Das syrische Außenministerium betonte: „Mit der Fortsetzung ihrer Intrigen will die sogenannte internationale Anti-IS-Koalition den Sieg der syrischen Armee gegen die Terrorgruppen verhindern. Damit beweist sie ihre zweifelhafte Rolle bei der Bekämpfung von Terroristen.“ Das syrische Außenministerium verurteilte ferner die Aggressionen der sogenannten Anti-IS-Koalition. Weiter hob es hervor, dass viele Seiten, die sich als Verfechter der Menschenrechte ausgeben, ihre Augen vor den Verbrechen dieser Allianz sowie der massenhaften Tötung von Zivilisten in den Provinzen Rakka und Deir-ez-Zor verschließen. In seiner aktuellen Botschaft forderte die syrische Regierung den UN-Sicherheitsrat auf, seiner grundlegenden Verantwortung für die Aufrechterhaltung der internationalen Sicherheit und des Friedens nachzukommen. Den Verbrechen dieser illegalen Koalition sollte so schnell wie möglich ein Ende gesetzt werden. Zum besseren Verständnis: Die US-geführte Koalition ist als illegal zu bewerten, weil sie zum einen den IS nicht nur ins Leben rief, trainierte und mit Waffen versorgte, sondern zudem insgeheim massiv unterstützt. Diese Terroreinheiten sollen den Regierungswechsel in Syrien entgegen dem Willen des syrischen Volkes vorantreiben und Syrien in mehrere Gebietskörperschaften aufteilen. Das Operieren der US-geführten Koalition auf syrischem Staatsgebiet verstößt zudem gegen die UN-Charta, da sie die Souveränität Syriens missachtet. Syrien hat diese Koalition nie um Unterstützung und Einreise gebeten. De facto erweist sich die US-geführte Koalition auf syrischem Territorium als terroristisch-imperialistischer Aggressor. Nach Angaben des türkischen Staatspräsidenten, Recep Tayyip Erdogan, haben die USA fünf US-Luftwaffenbasen in Syrien errichtet, was den imperialistischen Charakter der US-Außenpolitik unterstreicht. Erdogan berichtete am 13. November 2017 bei einer Pressekonferenz, die USA unterhielten in der Region insgesamt dreizehn Luftwaffenstützpunkte, davon eben fünf in Syrien. Sie wollten dort noch einen sechsten errichten, erklärte der türkische Staatspräsident. Er forderte den Abzug der US-Truppen aus Syrien. Das „Ami, go home!“ ist eine klare Zurückweisung der ungebetenen Gäste. Der sogenannte Krieg gegen den Terror, der unmittelbar nach den Anschlägen des 11. September 2001 von der US-Regierung ausgerufen wurde, kostete die US-amerikanischen Steuerzahler – von Experten geschätzt – bisher 6,7 Billionen US-Dollar. Eine gigantische Summe, ohne dass ein Ende in Sicht ist. Keine der bekämpften Terrorgruppen wurde besiegt, neue entstanden und ganze Staaten wurden zerstört. Der Irak ist massivst unter die Terrorbekämpfungs-Räder gekommen. Dass dieser Staat, an der Spitze der Erdöl- und Gasförderer steht, ist in diesem Zusammenhang sicher kein Zufall. Nebst dem Irak wollten auch Libyen und Syrien mit eigenen Banken- und Währungssystemen der wirtschaftlichen US-Bevormundung den Riegel vorschieben. Dies ist wohl ebenfalls kein Zufall. In Afghanistan, dem Land, in dem 2001 der vermeintliche Krieg gegen den Terror begann, will die NATO nun sogar zusätzliche Truppen stationieren. Deutlicher könnte das militärische Scheitern und der grundsätzliche Irrwahn des Krieges gegen den Terror nicht zum Ausdruck gebracht werden. Fundierte Aufklärung als Gegenstimme zu den kriegshetzenden Regierungen und Medien ist der erste und unerlässliche Schritt, um aus dieser Gewaltspirale herauszukommen. Denn trefflich sagte der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (1861 -1865) Abraham Lincoln: „Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.“ (Milwaukee Daily Journal, 29. Oktober 1886)

von hm


Syrien: US-Imperialismus im Namen der Terrorbekämpfung

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