Balkanländer: „Verschwörungstheorien“ über Soros oder berechtigte Sorge? | Kla.TV

Freitag 09. Februar 2018

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Balkanländer: „Verschwörungstheorien“ über Soros oder berechtigte Sorge? (3 von 3)

1:18
Völkervermischung durch Umsiedlung? Freitag, 09.02.2018 (1 von 3)
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Balkanländer: „Verschwörungstheorien“ über Soros oder berechtigte Sorge? Samstag, 04.03.2017 (3 von 3)

George Soros, US-amerikanischer Investor ungarischer Herkunft, ist einer der großen Drahtzieher der internationalen Politik. Nach Soros‘ Beteiligung am Umsturz in der Ukraine scheinen nun besonders die Balkanländer ins Visier geraten zu sein. Dies wird in jenen Ländern nicht gern gesehen… Sind die äußerst beunruhigenden Befürchtungen, die in den Balkanländern kursieren blosse Verschwörungstheorien?

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Balkanländer: „Verschwörungstheorien“ über Soros oder berechtigte Sorge? 04.03.2017

George Soros, US-amerikanischer Investor ungarischer Herkunft, ist einer der großen Drahtzieher der internationalen Politik. Sein mächtiges Stiftungsnetzwerk soll nach eigenen Angaben Demokratie und Freiheit fördern. Klagemauer.TV klärte bereits in etlichen Sendungen über die Realität dieser Versprechen auf. Nach Soros‘ Beteiligung am Umsturz in der Ukraine scheinen nun besonders die Länder auf dem Balkan ins Visier geraten zu sein. Dies wird in jenen Ländern – ob in Ungarn, Serbien, Rumänien, Mazedonien oder in Bulgarien – nicht gern gesehen. Am 17. Februar 2017 berichtete die Berner Zeitung, die drittgrößte abonnierte Tageszeitung der Schweiz, über diese Balkanländer Folgendes: – In Mazedonien habe der langjährige Regierungschef Nikola Gruevski erst kürzlich behauptet, die Soros-Leute (so bezeichnet man die Umsetzer der Agenda von George Soros) stifteten zu „Vandalismus und Anarchie“ an und riefen „barbarisch“ zu gewalttätigen Demonstrationen gegen seine Regierung auf. – In Balkanländern werde öffentlich behauptet, der Milliardär setze sein Vermögen zur Destabilisierung dieser Länder ein. Auch würden die Soros-Leute den regierungskritischen Demonstranten in Rumänien, Serbien und Mazedonien „Tagegelder“ für ihre Teilnahme geben. – In Bulgarien wie in Serbien veröffentlichten auch seriöse Medien lange Listen von Organisationen, die Geld der von Soros 1984 gegründeten „Open Society Foundations“ erhalten. Diese äußerst beunruhigenden Meldungen wurden nun von der Berner Zeitung als angebliche Verschwörungstheorien abgetan, die in den Balkanländern kursieren würden. Doch die Berner Zeitung lieferte keine Gegenbeweise, sondern verschwieg im Gegenteil dabei wichtige Hinweise wie folgende: – In einer Petition, die bereits von beinahe zwanzigtausend Amerikanern unterschrieben wurde, wird US-Präsident Donald Trump aufgefordert, einen Haftbefehl gegen den US-Milliardär George Soros zu veranlassen, weil dieser, so wörtlich in der Petition, „Menschen für die Teilnahme an ihm genehmen Revolten und Protesten bezahlt". – In einem CNN-Interview im Mai 2014 sagte Soros selbst, er habe eine eigene Stiftung in der Ukraine etabliert. Diese Stiftung sollte „letztlich dann zum Umsturz des gewählten Staatschefs und zur Installation einer vom Außenministerium handverlesenen Junta“ führen. – Der deutsch-amerikanische Publizist Engdahl schrieb in seinem Beitrag „Eine kurze Geschichte der Korruption – Wenn Milliardäre Politik machen“ Folgendes: „Wer mit der Geschichte von Soros‘ Open Society Foundation in Osteuropa und weltweit seit Ende der 1980er Jahre vertraut ist, weiß, dass die angeblich philanthropischen „demokratiefördernden“ Projekte der 1990er Jahre in Polen, Russland oder der Ukraine den Geschäftsmann Soros in die Lage versetzten, die ehemals kommunistischen Länder buchstäblich zu plündern." (siehe: weitere Hinweise zu Soros‘ Aktivitäten unter www.kla.tv/7730; www.kla.tv/8061) Die Berner Zeitung verschweigt auch, was Soros unter der „demokratischen Gesellschaft“ versteht, die er über seine „Stiftung für eine offene Gesellschaft“ – „Open Society Foundations" – sowie unzählige mit ihm verknüpfte Organisationen in der ganzen Welt voranzutreiben versucht. Das Informationsportal Fit4Russland schreibt auf seiner Website: „Die Tatsache, dass Soros verschiedene NGOs für die Destabilisierung der Lage in den verschiedenen Ländern finanziert, wo die Regierungen nicht bereit sind, in sein "Wertesystem" eingebettet zu werden, ist kein Geheimnis. Die Soros-Stiftung verbirgt auf ihrer Website nicht, dass für die Ziele der „demokratischen Entwicklung“ in den Ländern Osteuropas und auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion in den letzten 33 Jahren 1,6 Milliarden US-Dollar ausgegeben wurden. 2,1 Milliarden US-Dollar wurden für „Bildungsprojekte, das heißt für die Reform des Bildungswesens ab der Vorschule bis zur Hochschule“ ausgegeben. Hier handelt es sich um die Einführung der Sexualerziehung im Rahmen der „Gender-Gleichstellung“. […] Außerdem wurden 2,9 Milliarden US-Dollar für den vorgeblichen „Schutz der Menschenrechte“, vor allem der „Rechte von Randgruppen wie Drogenkonsumenten, Sexarbeiter und der LGBT- (Lesben-, Schwulen-, Bisexuellen- und Transgender-) Community“ ausgegeben.“ Unter „Demokratisierung“ versteht Soros also nichts anderes als eine „Einbettung in sein Wertesystem“. Länder sollen destabilisiert werden, die nicht bereit sind, ihre kulturellen und gesellschaftlichen Werte von außen bestimmen zu lassen. Der ungarische Präsident Viktor Orbán beurteilte das Konzept „einer Welt ohne Grenzen“, welches Soros in aller Welt durchzusetzen versucht (siehe: www.kla.tv/9170), wie folgt: „Im besten Fall ist das nur naiv, aber im schlimmsten Fall ist es ein Teil des Planes zur Zerstörung der traditionellen Zivilisationen, Lebensstile, Kulturen und Nationen.“ Soros besitzt weltweit ein gigantisches Mediennetzwerk, auch das „Project Syndicate“ (zu Deutsch: Kartell-Projekt) wird von ihm finanziert. Dies ist laut eigenen Angaben eine „gemeinnützige“ Organisation mit Sitz in Prag, in der derzeit über 500 Zeitungen und Zeitschriften aus 150 Ländern mit einer Gesamtauflage von fast 70 Mio. Exemplaren zusammengeschlossen sind. Neben der „Süddeutschen Zeitung“, „Die Welt“, „Der Standard“, gehört auch die Schweizer Tageszeitung „Der Bund“ zu den Mitgliedern des „Project Syndicate“. „Der Bund“ wiederum, wen erstaunt es, gehört zum selben Verlag wie die „Berner Zeitung“. Somit ist klar, dass die sorosfreundliche Berichterstattung der Berner Zeitung keineswegs aufgrund neutraler Beobachtung entstanden sein kann. Vielmehr erscheint sie damit selber als Teil der weltweiten Verfilzung der Medienwelt.

von dd./hm./sl.


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