Inszenierter Mord von Kiew – Medien haben Glaubwürdigkeit längst verloren | Kla.TV

~ Medienkommentar vom 08.06.2018 ~

Medienkommentar Medien

Inszenierter Mord von Kiew – Medien haben Glaubwürdigkeit längst verloren (1 von 1)

Mit heftigster Russland-Hetze verkündeten westliche Systemmedien wie aus einem Mund den angeblichen Mord am "kremlkritischen" Journalisten Babtschenko. Doch als sich alles als ukrainische Inszenierung herausstellte, bewiesen sie ihre Unfreiheit und Unglaubwürdigkeit einmal mehr: Die Medien können ihren offensichtlichen Propagandastil nicht einfach mal zugeben.

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"Inszenierter Mord von Kiew – Medien haben Glaubwürdigkeit längst verloren"

Inszenierter Mord von Kiew – Medien haben Glaubwürdigkeit längst verloren 08.06.2018

Am Dienstag, dem 29. Mai 2018, hieß es in allen westlichen Systemmedien, dass der „kremlkritische“ Journalist Arkadi Babtschenko mit Schussverletzungen in seiner Wohnung in Kiew aufgefunden worden sei. Die ukrainische Polizei teilte mit, der 1977 geborene russische Bürger sei dann auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben. Der Chef des Inlandgeheimdienstes der Ukraine (SBU) beschuldigte russische Geheimdienste, einen Mordanschlag auf Babtschenko in Auftrag gegeben zu haben. Nur einen Tag später kam dann der Rückzieher: Der als ermordet ausgegebene Babtschenko trat auf einer Pressekonferenz des ukrainischen Geheimdienstes an die Öffentlichkeit. Der Chef des Inlandsgeheimdienstes der Ukraine erklärte, der ukrainische Geheimdienst habe selbst den Mordanschlag auf Babtschenko inszeniert, um die russischen Anschlagspläne zu enttarnen. Babtschenko dankte sogar dem ukrainischen Geheimdienst für die „Rettung seines Lebens“. Babtschenko soll also tatsächlich durch einen vom ukrainischen Geheimdienst inszenierten Mordanschlag vor einem angeblich vom russischen Geheimdienst geplanten Anschlag gerettet worden sein? Selbst die sonst Kiew-gläubigen westlichen Systemmedien hegen erhebliche Zweifel an dieser These. SRF-Russland-Korrespondent Christof Franzen dazu wörtlich: „Das kann stimmen oder auch nicht. Aber die Ukrainer stehen klar unter Zugzwang, viel mehr Informationen und Beweise zu liefern, als sie es bis jetzt getan haben. Die Medienkonferenz gestern […] wirkte alles andere als überzeugend. […] Und es bleiben ganz viele Fragen. Brauchte es tatsächlich dieses „Theater“, um den angeblichen Mordanschlag auf Babtschenko zu verhindern?“ Auch SPIEGEL ONLINE stellte die berechtigte Frage, „warum die Inszenierung des Todes so entscheidend“ gewesen sein soll. In einer Leserumfrage halten bloß 18% die Darstellung von Babtschenko für glaubwürdig, 14% sind unentschlossen und 68% haben starke Zweifel. Internationale Journalistenorganisationen kritisieren die Aktion des ukrainischen Geheimdienstes: Es sei „leichtfertig mit der Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit von Journalisten gespielt“ worden, hieß es. Der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) sagte: „Journalisten müssen noch intensiver und noch viel genauer hingucken!" Jetzt also, wenn es kaum mehr anders geht und eine beachtliche Mehrheit der Leserschaft der Darstellung des ukrainischen Geheimdienstes nicht glaubt, jetzt plötzlich also fühlen sich die Journalisten der Systemmedien in ihrer „Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit“ bedroht? Nein, beides haben sie nachweislich schon längst verloren – sowohl ihre Unabhängigkeit als auch ihre Glaubwürdigkeit. Wie sonst könnte es sein, dass Russland fast immer – kaum Stunden nach einem Vorfall, ohne die geringsten Beweise und ohne dass Ermittlungen auch nur schon begonnen hätten – als der Alleinschuldige feststeht und die übliche Propagandamaschinerie gegen Russland losgeht? Im Folgenden einige der herausragendsten Beispiele: 1. Neuster Fall Babtschenko: Nicht einmal zwei Stunden nach einer Reuters-Eilmeldung über den angeblichen Tod Babtschenkos twitterte ein Redakteur der BILD: „Putins Regime mordet und mordet und mordet“. Was hat das noch mit „glaubwürdigem und unabhängigem“ Journalismus zu tun? Und in einer Nachricht auf Twitter des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) hieß es: „Spätestens jetzt sollen die EU-Staaten ernsthaft über einen Boykott der Fußball-WM 2018 nachdenken.“ Und was hat das mit „genauem Hingucken“ zu tun, wenn sich der DJV nach der Bekanntgabe, dass es sich um eine ukrainische Inszenierung handelte, heuchlerisch rausredet, statt sich für die voreilige Falschmeldung zu entschuldigen? Der Tweet ist mittlerweile lediglich gelöscht – von Entschuldigung oder wenigstens Bedauern keine Spur. 2. Fall Sergej und Yulia Skripal: Nach dem mutmaßlichen Giftanschlag vom 4. März 2018 auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter war in den Medien vor allem ein Thema tonangebend: Was die Motive der russischen Regierung für den Mordversuch sein könnten. Auch erfolgte kein einziger Aufschrei, als die britische Premierministerin Theresa May am 14. März bekannt gab, es gebe „keinen anderen Schluss“ als den, dass der russische Staat „die Schuld“ an dem Mordversuch trage. Doch dass es sehr wohl ganz andere und vor allem stichhaltige Schlüsse gibt, zeigte Klagemauer.TV in verschiedenen Sendungen auf (www.kla.tv/12125, www.kla.tv/12150, www.kla.tv/12206, www.kla.tv/12329). 3. Fall MH17-Absturz: Auch hier war nur Stunden nach dem tragischen Ereignis seitens westlicher Systemmedien klar: Russland ist schuld! Dies, obwohl ungezählige Ungereimtheiten und alternative Sichtweisen an die Öffentlichkeit kamen, wie Klagemauer.TV in den folgenden Sendungen berichtete. (www.4721, www.kla.tv/6301, www.kla.tv/6961, www.kla.tv/10840, www.kla.tv/10846). 4. Fall Scharfschützen auf dem Maidan: Als am 20. Februar 2014 mehr als 50 Menschen durch „Scharfschützen“ umkamen, wurde sofort der damalige Präsident Viktor Janukowitsch und sogar der russische Präsident Wladimir Putin dafür verantwortlich gemacht. Jedoch sind diese Anschuldigungen längst widerlegt. Die etablierten Systemmedien aber wiesen weder darauf hin, noch bemühten sie sich um eine Richtigstellung (www.kla.tv/3199), www.kla.tv/11787). Das "Maidan-Massaker" lieferte nämlich das entscheidende Argument für den gewalttätigen Machtwechsel, der letztlich dann auch zum Bürgerkrieg im Donbass und zu dem Anschluss der Krim an Russland führte (www.kla.tv/12449). Westliche Systemmedien täten gut daran, sich nicht länger in stets höchst peinlicher Weise herauszureden, sondern endlich einmal zuzugeben, dass sie politische Propagandaarbeit betreiben, aber keine journalistisch „glaubwürdige und unabhängige“ Recherchearbeit!

von dd.


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